Sigi Fink
Rund um Sigi Fink gibt es ein kleines Paradox. Millionen Österreicherinnen und Österreicher kennen seine Stimme aus dem täglichen Ö3-Wecker, und seit Februar 2026 sehen sie ihn obendrein jeden Morgen im ORF-Fernsehen. Man hört ihn beim Zähneputzen. Er sagt einem, ob die Jacke heute reicht. Er begleitet den Start in den Tag. Und trotzdem weiss man erstaunlich wenig über den Menschen dahinter.
Genau das macht die Neugier so gross. Der gebürtige Südtiroler aus Bozen ist Meteorologe, Radiostar und seit Kurzem auch Frühfernseh-Moderator, doch sein Privatleben hält er konsequent aus dem Rampenlicht. Wer nach «Sigi Fink Lebensgefährtin» sucht, merkt schnell: viel Interesse, wenig Gesichertes. Schauen wir uns an, was über sein Leben und seine Karriere wirklich bekannt ist, und wo die Grenze verläuft, die er selbst gezogen hat.
Vollständiger Name | Siegfried «Sigi» Fink |
|---|---|
Geboren am | 5. Mai 1984 |
Geburtsort | Bozen (Bolzano), Südtirol, Italien |
Herkunft | gebürtiger Südtiroler |
Beruf | Meteorologe, Radio- und Fernsehmoderator, Buchautor, Weinbauer |
Ausbildung | Meteorologie und Geophysik, Universität Innsbruck (Diplom 2009) |
Bekannt durch | Ö3-Wecker (Wetter-Anchor seit April 2011); «Guten Morgen Österreich» (seit Februar 2026) |
GMÖ-Co-Moderatorin | Eva Pölzl (alternierend) |
Bücher | «Fetzblau oder Schnieseln» (2024), «Wolken deuten» (2024), «Der kleine Regentropfen Neo» (2025), «…Neo reist ans Meer» (2026) |
Familienstand | öffentlich nicht bestätigt |
Sender | ORF |
Sigi Fink
Biografie
Siegfried «Sigi» Fink kam am 5. Mai 1984 in Bozen zur Welt, der Hauptstadt Südtirols. Dort wuchs er auf, besuchte das Wirtschaftsgymnasium Heinrich Kunter und machte 2003 die Matura. Über seine Familie gibt es nur wenige öffentliche Details, ein Bild aber zeichnet er selbst gern: das eines neugierigen Kindes. Schon früh trieb ihn die Frage um, warum sich Wolken bilden, wie Regentropfen entstehen, warum es im Winter schneit. Seine Eltern konnten ihm einiges beantworten, doch er wollte mehr wissen. Mehr sollte man an dieser Stelle nicht hineindichten, aber diese kindliche Neugier ist gut belegt, weil er sie selbst erzählt.
Nach der Matura zog es ihn über die Grenze nach Tirol. An der Universität Innsbruck studierte er Meteorologie und Geophysik. Schon während des Studiums schnupperte er ins Mediengeschäft: 2007 machte er ein Volontariat beim Sender Welle 1 Tirol, danach ein Praktikum beim ORF. Sein Studium schloss er 2009 als Magister ab, mit einer Diplomarbeit, die den etwas sperrigen Titel «Starkniederschläge in Südtirol von 1982 bis 2002» trägt. Ein bodenständiges, regionales Thema, das gut zu ihm passt.
Der Weg vom Wissenschaftler zum Medienprofi war dann kürzer, als man meinen würde. Fink hatte früh ein Gespür dafür, Wetter nicht bloss zu messen, sondern es zu erzählen. Komplizierte meteorologische Zusammenhänge so zu erklären, dass sie jeder versteht, warm, klar und ohne Fachchinesisch, das wurde sein Markenzeichen. Und seine Südtiroler Herkunft blitzt bis heute immer wieder durch. In Interviews und offiziellen Profilen kommt sie regelmässig zur Sprache, sie gehört fest zu seiner öffentlichen Identität.
Sigi Fink
Persönliches Leben
Kommen wir zum Thema, das viele hierhergeführt hat, und bleiben wir dabei ehrlich. Trotz des grossen öffentlichen Interesses hält Sigi Fink sein Privatleben bewusst zurück, und kein verlässliches Medium bestätigt offiziell eine Partnerin, eine Ehefrau oder Kinder. Ob er in einer Beziehung ist, verheiratet oder Single, ist schlicht nicht öffentlich gesichert. Die vielen Suchanfragen nach «Freundin», «Lebensgefährtin» oder «Ehefrau» ändern daran nichts.
Eine einzige halbprivate Notiz ist über die Jahre in den Medien aufgetaucht, und die gehört mit Feingefühl behandelt. In einem älteren Ö3-Beitrag, rund um 2019 und im Zusammenhang mit der Sendung «Frühstück bei mir», war davon die Rede, dass ein Schicksalsschlag in seiner Familie sein Leben verändert habe. Mehr sei dazu hier nicht gesagt. Es ist etwas, das er selbst angesprochen hat, kein Stoff für eine Schlagzeile, sondern ein persönliches Thema, das man nicht ausschlachten sollte.
Was sich ohne Grenzüberschreitung sagen lässt, betrifft seinen Alltag jenseits der Kamera, und da gibt er tatsächlich etwas preis. Fink ist nämlich nicht nur Wettermann, sondern auch Weinbauer und Hobbybauer in Südtirol. Zwischen alten Rebstöcken, ORF-Studios und Buchpräsentationen zu pendeln, klingt nach Dauerstress, ist für ihn aber schlicht Alltag und vor allem Leidenschaft. Die Landwirtschaft liegt ihm am Herzen, und die Nähe zur Familie schwingt mit: die meisten seiner Bücher, erzählt er, seien am Küchentisch neben seiner Mutter entstanden. Er lässt sich gern von seinem Umfeld inspirieren und schreibt seine Gedanken ohne viel Federlesen nieder.
Seine Social-Media-Kanäle passen ins Bild. Professionell, zurückhaltend, seriös, ganz so, wie man es von einem ORF-Gesicht erwartet. Er teilt dort vor allem seine Arbeit, das Wetter und immer wieder Südtirol, kaum aber die Beziehungsebene seines Lebens. Keine Geheimniskrämerei, sondern eine bewusste Entscheidung, die Grenze zwischen Beruf und Person klar zu ziehen.
Karriere
Nach dem Diplom begann Fink beim ORF, und zwar dort, wo seine Stimme am besten wirkt: im Radio. Zuerst moderierte er das Wetter auf Ö1 und Ö2, damals noch unter seinem vollen Namen Siegfried Fink. Die Kurzform kam mit dem Senderwechsel. Seit April 2011 präsentiert er das Wetter auf Ö3, jetzt als «Sigi Fink», und wurde zum Wetter-Anchor des Ö3-Weckers, jenes Formats, das den meisten Österreicherinnen und Österreichern morgens als Erstes aus dem Radio entgegenkommt.
Parallel lief die Fernsehkarriere an. Von März 2013 bis Jänner 2018 moderierte Fink das Wetter in der ZIB 20 auf ORF 1, im Wechsel mit Eser Akbaba. Seit März 2022 präsentiert er zudem die Wettersendungen auf ORF 2, darunter das Wetter der «Zeit im Bild», und gestaltet eigene Formate wie «Sigi Finks Ö3-Wecker-Wettershow». Vom klassischen Wettermann hatte er sich da längst zum eigenständigen Moderator entwickelt.
Sigi Fink
Der grosse jüngste Schritt kam 2026. Nach dem Abgang von Patrick Budgen zum neuen ORF-Talk «Hinter den Schlagzeilen» suchte das Frühstücksfernsehen «Guten Morgen Österreich» einen Nachfolger, und die Wahl fiel auf Sigi Fink. Seit Mitte Februar 2026, die erste Woche lief von 16. bis 20. Februar, führt er durch die Sendung, alternierend mit Eva Pölzl, die seit dem Sendungsstart mit an Bord ist. Zu sehen ist er von Montag bis Freitag ab 6.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON. Seine Motivation formulierte er selbst ziemlich klar: die Welt da draussen sei ernst genug, und bei all dem Negativen sei es eine Pflicht, das Publikum aufzumuntern und positive Energie in die Wohnzimmer zu bringen. Den Ö3-Wecker gibt er dafür nicht auf. Drei Wochen im Monat klingelt sein Wecker in aller Herrgottsfrühe, kurz darauf steht er im GMÖ-Studio oder ist im Radio zu hören. Er bleibt Teil des Teams und macht weiterhin Wetter für Radio und Fernsehen.
Sigi Fink bei „Guten Morgen Österreich“
Dass Fink mehr kann als moderieren, zeigt das Schreiben. Er ist Buchautor, und zwar für ganz unterschiedliche Leute. Für Erwachsene erschienen im Seifert Verlag «Fetzblau oder Schnieseln: Wetter verstehen und selbst vorhersagen» (2024) und «Wolken deuten – Von Arcus bis Volutus» (2024). Für die Kleinsten schrieb er die Kinderbuchreihe um einen Regentropfen, «Der kleine Regentropfen Neo» (2025) und «Der kleine Regentropfen Neo reist ans Meer» (2026). Das rundet sein Profil ab. Fink ist im Kern ein Vermittler, einer, der die Wissenschaft vom Wetter für jedes Alter übersetzt, vom Kindergartenkind bis zum Hobby-Meteorologen.
Fasst man das zusammen, ergibt sich ein klares Bild. Fachwissen als Meteorologe plus die Ausstrahlung eines Moderators, das hat Sigi Fink zu einem der bekanntesten Wettergesichter Österreichs gemacht. Die klassische Rolle des Wettermoderators hat er längst hinter sich gelassen.
Sigi Fink
Interessante Fakten
- Sein Diplomthema war überraschend spezifisch. Für die Abschlussarbeit untersuchte Fink die Starkniederschläge in Südtirol über zwei Jahrzehnte, von 1982 bis 2002. Die Leidenschaft fürs Wetter war also lange vor der Kamera da.
- Im Radio hatte er zwei Namen. Auf Ö1 und Ö2 lief er anfangs als «Siegfried Fink», erst mit dem Wechsel zu Ö3 im Jahr 2011 wurde daraus der lockerere «Sigi Fink». Ein kleiner Rebranding-Moment, wenn man so will.
- Der Wettermann ist nebenbei Winzer. In Südtirol betreibt Fink Weinbau und packt in der Landwirtschaft mit an, was ihm den Beinamen «Wettermann der Landwirtschaft» eingebracht hat. Zwischen Rebstöcken und Radiostudio zu pendeln, gehört für ihn zum Alltag.
- 2022 wählten ihn die Hörer zum schönsten Mann. Bei einem Ö3-Voting im November gewann Fink die Wahl der schönsten Männer Österreichs und lag auch beim parallelen «Heute»-Voting vorn, vor Paul Pizzera und Alexander Kumptner.
- Am liebsten schreibt er am Küchentisch. Die meisten seiner Bücher, erzählt Fink, seien neben seiner Mutter entstanden. Ein hübsches Detail für jemanden, der sonst so wenig Privates preisgibt.
- Trotz Fernsehprominenz blieb er Radiomensch. Als er 2026 ins Frühfernsehen wechselte, gab er den Ö3-Wecker nicht auf. Das Radio, wo alles begann, liess er sich nicht nehmen.

"Fetzblau" & Fernsehruhm: Wie Ö3-Wettermann Sigi Fink Österreich erobert
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FAQ
Seit wann moderiert Sigi Fink «Guten Morgen Österreich»?
Seit Mitte Februar 2026. Seine erste Woche lief von 16. bis 20. Februar 2026, seither führt er regelmässig von Montag bis Freitag ab 6.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON durch die Sendung.
Mit wem moderiert Sigi Fink «Guten Morgen Österreich»?
Er moderiert alternierend mit Eva Pölzl, die seit dem Sendungsstart zum Team von «Guten Morgen Österreich» gehört.
Was macht Sigi Fink beim Ö3-Wecker?
Seit April 2011 ist er dort Wetter-Anchor und präsentiert das Wetter im meistgehörten Frühformat des Landes. Rund drei Wochen im Monat steht er dafür sehr früh auf. Auch nach dem Wechsel ins Fernsehen bleibt er dem Wecker-Team erhalten.
Hat Sigi Fink eine Lebensgefährtin?
Das ist öffentlich nicht bestätigt. Kein verlässliches Medium nennt offiziell eine Partnerin, ebenso wenig eine Ehefrau oder Kinder. Fink hält sein Privatleben bewusst zurück, und das sollte man respektieren.
Welche Bücher hat Sigi Fink geschrieben?
Für Erwachsene «Fetzblau oder Schnieseln» (2024) und «Wolken deuten – Von Arcus bis Volutus» (2024), beide im Seifert Verlag. Für Kinder die Reihe um «Der kleine Regentropfen Neo» (2025) und «Der kleine Regentropfen Neo reist ans Meer» (2026).
Wo war Sigi Fink im Fernsehen zu sehen, bevor er zu «Guten Morgen Österreich» kam?
Von März 2013 bis Jänner 2018 moderierte er das Wetter in der ZIB 20 auf ORF 1, im Wechsel mit Eser Akbaba. Seit März 2022 präsentiert er zudem die Wettersendungen auf ORF 2, darunter das Wetter der «Zeit im Bild».







