Bremer Freimarkt
Deutschland ist ohne Jahrmärkte und Festivals nicht vorstellbar, und der Bremer Freimarkt ist der älteste davon. Hier finden Sie Ihren vollständigen Leitfaden zum ältesten Volksfest des Landes, seinen Traditionen, Attraktionen und Veranstaltungsorten.
Riesenrad, Lichter und Buden prägen die „fünfte Jahreszeit“ in Bremen
Der Bremer Freimarkt ist das älteste und eines der größten Volksfeste Deutschlands, dessen Tradition fast 1000 Jahre zurückreicht. 2026 findet bereits der 991. Freimarkt statt.
Die ersten Erwähnungen des Marktes stammen aus dem Jahr 1035, als Kaiser Konrad II. Bremen das Recht gewährte, einen jährlichen Markt zu veranstalten.
Der Bremer Freimarkt ist zweifellos eines der Höhepunkte in der reichen Galerie traditioneller Feste, Festivals und Jahrmärkte in Deutschland. Im Gegensatz zu den gemütlichen, duftenden Weihnachtsmärkten in Hamburg, den Weihnachtsmärkten in Bayern und den Weihnachtsmärkten in Köln, wo mit Glühwein und Holzspielzeug eine winterliche Märchenwelt herrscht, steht der Bremer Freimarkt für Lärm, grelle Lichter, extreme Attraktionen und Freiheit. Er ähnelt eher der Rheinmesse in Düsseldorf: ebenfalls groß angelegt, mehrtägig, mit Menschenmassen und Musikbühnen, aber sieben Jahrhunderte älter. Wie die Kieler Woche mit ihren Regatten und Flussschiffen vereint er eine Menge Menschen und eine Menge Emotionen, aber statt Segeln gibt es Karussells.
So sah der Freimarkt in Bremen vor Jahrzehnten aus
Und wenn die Cranger Kirmes ein Dorffest mit einfachen Freuden ist, dann ist der Bremer Freimarkt ihr großstädtischer Bruder. Das Stollenfest in Dresden zelebriert das süße Erbe, das von Generation zu Generation weitergegeben wird, während der Freimarkt lebendige, atmende Geschichte ist, die jedes Jahr mit Gelächter, dem Ruf „Ischa Freimaak!“ und Feuerwerksblitzen neu geschrieben wird. Und wenn Rhein in Flammen ein Fest des Lichts über dem Wasser ist, dann ist der Bremer Freimarkt ein Fest des Lebens, bei dem Vergangenheit und Gegenwart nicht in der Stille einer Kirche, sondern im Trubel der Fahrgeschäfte und im Duft gerösteter Nüsse aufeinandertreffen.
Heute ist der Bremer Freimarkt ein riesiges Volksfest mit Fahrgeschäften, Festzelten und Imbissständen. 2025 kamen nach Angaben des Schaustellerverbands gut 1,5 Millionen Menschen.
Rund 100.000 m² Festgelände direkt am Bremer Hauptbahnhof
Veranstaltungstermine | 991. Freimarkt: 16. Oktober bis 1. November 2026 (17 Tage) |
|---|---|
Öffnungszeiten | Bürgerweide: So–Do 13–23 Uhr, Fr–Sa 13–24 Uhr; Kleiner Freimarkt: 10–21 Uhr (sonntags ab 11 Uhr) |
Veranstalter | Die Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation, Referat Marktangelegenheiten |
Gründungsdatum | 16. Oktober 1035 |
Gegründet von | Kaiser Konrad II. |
Besucherzahl | Gut 1,5 Millionen (2025) |
Besonderheiten |
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Website | |
Erreichbarkeit | Verkehrsanbindung: in der Nähe des Hauptbahnhofs Bremen (Bremen Hauptbahnhof), Straßenbahnen, Busse. Parkplätze: Park+Ride-Parkplatz in Bremen, Fahrradparkplätze Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderung: Rampen, spezielle Bereiche, Begleitdienst. |
Preise | Eintritt frei; Fahrgeschäfte und Stände werden einzeln bezahlt (z. B. Bratwurst ab 4,50 €) |
Sprachen | Die Hauptsprache ist Deutsch, aber an vielen Ständen und Attraktionen gibt es englische Beschriftungen, und das Personal spricht Englisch |
Zusätzlich |
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Das war der Bremer Freimarktsumzug 2025 – Eindrücke von der Strecke
Geschichte und Ursprung des Bremer Freimarkts
Der Bremer Freimarkt ist das älteste Volksfest Deutschlands, dessen Wurzeln bis ins Jahr 1035 zurückreichen, als Kaiser Konrad II. der Stadt offiziell das Recht auf einen jährlichen Markt bestätigte.
Noch früher, im Jahr 888, gewährte König Arnulf Bremen das Privileg des freien Handels. Daher stammt auch der Name „Freimarkt”, der die Abwesenheit von Beschränkungen für Kaufleute bedeutete.
Anfangs war es ausschließlich ein Handelsmarkt: Im Oktober brachten die Bauern ihre Ernte und die Handwerker Stoffe, Gewürze und Werkzeuge mit. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich der Markt zu einem lebhaften Fest. Im 15. bis 18. Jahrhundert gesellten sich zu den Händlern auch Wanderkünstler hinzu: Jongleure, exotische Tiere wie Löwen, Bären und Affen. Später erfreuten sich exzentrische Menschen großer Beliebtheit auf dem Jahrmarkt, darunter beispielsweise der berühmte Löwenmensch Lionel, die 68 Zentimeter große kleine Mademoiselle und andere ungewöhnliche Menschen, die die Massen anzogen.

Freimarkt 1956/57
Bis 1933 fand der Freimarkt in der Bremer Neustadt statt, 1934 zog er auf die Bürgerweide um, wo er bis heute gefeiert wird. Nach Kriegsbeginn 1939 fand der Freimarkt nur noch einmal statt, als kleine Budenstadt auf dem Domshof. 1946 folgte der erste, noch provisorische „Friedens-Freimarkt", ein Symbol des Neubeginns.
Heute ist es ein 17-tägiges Volksfest mit rund 300 Geschäften, etwa 50 Fahrgeschäften und gut 1,5 Millionen Besuchern, bei dem sich die Düfte traditioneller Leckereien sanft mit dem Dröhnen der Attraktionen und den Lichtblitzen vermischen und eine einzigartige Symphonie der Sinne schaffen.
Wann und wo findet der Bremer Freimarkt statt?
Der Freimarkt findet jedes Jahr ab Mitte Oktober statt und dauert 17 Tage. Der 991. Bremer Freimarkt läuft vom 16. Oktober bis 1. November 2026. Eröffnet wird am Freitag, 16. Oktober: Um 15 Uhr startet der Kleine Freimarkt auf dem Marktplatz, um 16 Uhr eröffnet Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt den Freimarkt auf der Bürgerweide mit einem Bandschnitt an der Theodor-Heuss-Allee. Um 21:45 Uhr folgt das Höhenfeuerwerk über der Bürgerweide.
Das Lebkuchenherz am Roland eröffnet die fünfte Jahreszeit
Hauptveranstaltungsort ist die Bürgerweide. Dabei handelt es sich um ein großes Freigelände in der Nähe des Bremer Bahnhofs. Hier befindet sich der Hauptbereich des Festes: Rund 50 Fahrgeschäfte, Gastronomiezelte, Konzertbühnen und Verkaufsstände sorgen für eine ausgelassene Stimmung.
Parallel dazu findet im historischen Stadtzentrum der Kleine Freimarkt statt: ein gemütliches Fest mit nostalgischer Atmosphäre. Er erstreckt sich über den Marktplatz, die Liebfrauenkirche und die Straßen der Altstadt. Hier finden Sie Mini-Attraktionen, einen mittelalterlichen Markt, Handwerksläden. Der Kleine Freimarkt bewahrt den Geist eines alten Jahrmarkts und verbindet Kultur, Handwerk und Gastronomie.
Beide Teile des Festes liegen nah beieinander: Vom Marktplatz geht man durch die Innenstadt zum Hauptbahnhof und durch den Nordausgang direkt auf die Bürgerweide, zu Fuß sind es rund 15 Minuten.
Die Größe des Freimarkts in Bremen ist beeindruckend.
Nostalgisches Karussell und gebrannte Mandeln auf dem Marktplatz
Tipp: Damit Sie sich auf dem riesigen Gelände nicht verlaufen, finden Sie auf freimarkt.de den Lageplan 2026 zum Download, im Quer- und im Hochformat. Darauf sind alle Fahrgeschäfte, Festzelte und Imbissstände eingezeichnet.
Was gibt es auf dem Freimarkt zu sehen und zu erleben?
Auf diesem historischen Jahrmarkt in Bremen findet jeder etwas nach seinem Geschmack. Der Hauptbereich auf der Bürgerweide ist ein wahres Wunderland: auf rund 100.000 m² stehen rund 300 Geschäfte. Dazu gehören fünf große Bahnen, 24 weitere Fahrgeschäfte, 14 Kinderfahrgeschäfte und 22 Ausschankbetriebe. Vier Attraktionen sind 2026 ganz neu auf dem Freimarkt: die Schaukel „Tiki Taki", das Fahrgeschäft „Mythos", die Autoscooter-Anlage „Stardust 2" und die dreistöckige Geisterbahn „Halloween".
Zu den Klassikern gehören die Achterbahnen „Wilde Maus", „Rock & Roller Coaster" und „Trapper Joe's Crazy Mine", die Wildwasserbahn „Piraten-Fluss", der „Wellenflug", der „Mondlift" und der „Rotor", den viele nur als „Kotzmaschine" kennen. Ein Hingucker ist der 90 Meter hohe Kettenflieger „Bayern Tower" im Look eines Maibaums.

ALLE FAHRGESCHÄFTE auf dem BREMER FREIMARKT 2026!🎡
Auf dem Freimarkt können Sie verschiedene kulinarische Köstlichkeiten probieren, zum Beispiel gebratenen Fisch oder Krabbenröllchen, Steak mit Kräutern oder Bratwurst. Und natürlich gibt es hier auch immer vegetarische und vegane Gerichte sowie exquisite Desserts. Zu den traditionellen Leckereien zählen süße Mandeln, kandierte Äpfel, Ingwerherzen und Sahneeis mit Schokoladenstreuseln, das nach Familienrezepten hergestellt wird.
Wer laute Partys mag, kann sich in den bayerischen Zelten und auf der Party „Halle 7 – Bremens Freimarktparty“ in Halle 7 bestens amüsieren. Hier erwarten Sie Bier, Snacks, Live-Musik und DJs. 2026 wird in der Halle 7 (Findorffstraße 101) vom 16. bis 31. Oktober gefeiert, an jedem Partyabend ab 21 Uhr. Tickets gibt es im Vorverkauf, neben regulären Karten auch als VIP-Variante. Gerade an den Wochenenden lohnt es sich, frühzeitig zu buchen.
Das Programm der Halle 7 im Jahr 2026:
Datum | Programm |
|---|---|
Freitag, 16. Oktober | HONK! |
Samstag, 17. Oktober | DJ NACHT! Part 1 mit der Toddy & Ernesto Show und DJ Benice |
Freitag, 23. Oktober | Felix Harrer |
Samstag, 24. Oktober | DJ NACHT! Part 2 mit der Toddy & Ernesto Show, DJ Benice und einem Überraschungsact |
Donnerstag, 29. Oktober | Welcome to the 90’s |
Freitag, 30. Oktober | 2000er-Nacht mit Rockstroh |
Samstag, 31. Oktober | Calvin Kleinen |
Riesenrad, Break Dancer und Partystimmung im Bayernzelt
Der Kleine Freimarkt auf dem Marktplatz ist ein großartiger Ort für diejenigen, die eine ruhigere Atmosphäre bevorzugen. Hier erwarten die Besucher ein gemütliches Karussell, Imbissstände, Kostümparaden und Nachstellungen eines mittelalterlichen Marktes.
Natürlich sind Fahrgeschäfte und Leckereien auf dem Volksfest kein billiges Vergnügen. Die Schausteller wollen die Preise 2026 aber stabil halten: Eine Bratwurst kostet an vielen Ständen wie im Vorjahr 4,50 €. Wichtig für Bremer Familien: Die Bremer Freikarte wird auf dem Freimarkt nicht mehr akzeptiert.
Traditionen und Symbole
Die Hauptattraktion der Eröffnung ist die Rolandstatue auf dem Marktplatz, die die Freiheit und die Handelsprivilegien Bremens symbolisiert. Jedes Jahr während der Zeremonie auf dem „Kleinen Freimarkt” legen Mitglieder der Schornsteinfegerzunft Roland ein riesiges Ingwerherz um den Hals. Damit beginnt das Fest.
Am zweiten Sonntag zieht die Parade durch die Bremer Altstadt
Seit 2024 ist der Roland zudem offizieller Freimarktsbotschafter. Die Figur steht für Freiheit und Marktrecht, also genau für das, was der Freimarkt seit fast 1000 Jahren feiert. Ein Schauspieler schlüpft in die Rolle des Roland und begegnet den Besuchern mitten auf dem Kleinen Freimarkt. Außerdem begleitet er weitere Veranstaltungen rund um das Volksfest, ein beliebtes Fotomotiv für Groß und Klein.
Das Hauptmotto des Festes – „Ischa Freimaak!“ (im lokalen Dialekt „Das ist doch Freimarkt!“) – ist überall zu hören und verkündet den Beginn der „fünften Jahreszeit“. Eine Stunde nach der Eröffnung des Kleinen Freimarkts am Rathaus wird um 16 Uhr auch die Bürgerweide offiziell eröffnet. Der Abend endet um 21:45 Uhr mit einem Höhenfeuerwerk.
Eine besondere Rolle spielt das Freimarktsherz – ein mit Zuckerguss und Aufschriften verziertes Ingwerherz. Es ist das offizielle Symbol des Festes. Ein Logo, das Generationen verbindet.
Die Marktstände auf der Bürgerweide erinnern an mittelalterliche Handelsgilden und bewahren den Geist des alten Marktes. Höhepunkt zur Halbzeit ist der Freimarktsumzug am Samstag, 24. Oktober 2026. Beim 57. Umzug ziehen 126 Wagen und Gruppen ab 10 Uhr von der Pappelstraße in der Neustadt durch die Innenstadt. Gegen 11 Uhr erreichen die ersten Wagen den Marktplatz, dann startet auch die Live-Übertragung von Radio Bremen. Um 14 Uhr werden die schönsten Gruppen im Bayernzelt prämiert. An diesem Tag öffnet die Bürgerweide schon um 12 Uhr.
Fantasievolle Kostüme machen die Freimarkt-Parade zum Erlebnis
Zum Abschluss am 1. November findet die traditionelle „Freimarktsbeerdigung" statt: Gegen 20:30 Uhr zieht eine Trauergesellschaft zum letzten Rundgang über den Freimarkt.
Freimarkt-Programm 2026
Neben Karussells und Festzelten bietet der Freimarkt 2026 an mehreren Tagen ein besonderes Programm, vom Feuerwerk zur Eröffnung über den großen Umzug bis zur traditionellen Freimarktsbeerdigung. Die wichtigsten Termine im Überblick:
Datum | Programm |
|---|---|
Fr, 16.10. | 15 Uhr Eröffnung Kleiner Freimarkt; 16 Uhr Eröffnung Bürgerweide; 21:45 Uhr Höhenfeuerwerk |
Mi, 21.10. | Werder-Tag: Rabatte an teilnehmenden Geschäften mit Werder-Schal oder -Trikot |
Sa, 24.10. | 57. Freimarktsumzug ab 10 Uhr; Bürgerweide öffnet um 12 Uhr |
Mi, 28.10. | Halloween-Tag: 16 Uhr Kinder-Grusel-Parade, 20 Uhr Horror-Parade |
Sa, 31.10. | 11 Uhr Gottesdienst zum Reformationstag auf dem Autoscooter „Top In” |
So, 1.11. | gegen 20:30 Uhr Freimarktsbeerdigung |
Kinderattraktionen und barrierefreie Karussells für Familien
Ein limitiertes Sammlerstück ist der Freimarkt-Pin 2026: Er feiert neben der fünften Jahreszeit auch 200 Jahre Haake-Beck und kostet 5 €.
Familienurlaub mit Kindern
Der Bremer Jahrmarkt ist ideal für einen Ausflug mit Kindern. Besonders beliebt ist das Karussell mit Holzpferden in der Altstadt, die wie vor hundert Jahren zum Klang von Glöckchen schaukeln.
Für Kinder gibt es 14 eigene Fahrgeschäfte, darunter „Happy Family", „Happy Sailor" und die „Ballonfahrt" auf der Bürgerweide sowie die „Kinderwelt" auf dem Kleinen Freimarkt.
Am Halloween-Tag, Mittwoch, 28. Oktober, gibt es von 14 bis 19 Uhr Kinderschminken, um 16 Uhr zieht die Kinder-Grusel-Parade über den Platz.
Und natürlich ist der Freimarkt ein Paradies für Naschkatzen: Zuckerwatte, Lakritz, Eis, Pfefferminzbonbons und Lebkuchen werden zweifellos nicht nur Kindern, sondern auch ihren Eltern gefallen.
Mit dem Lebkuchenherz am Roland beginnt der Bremer Freimarkt
Wie kommt man dorthin?
Die Bürgerweide liegt direkt hinter dem Hauptbahnhof: Wer mit dem Zug kommt, nimmt einfach den Nordausgang. Mit Bus und Straßenbahn fahren Sie bis Hauptbahnhof, Messezentrum, Blumenthalstraße oder Theodor-Heuss-Allee. Nachts gibt es zusätzliche Regio-S-Bahn-Verbindungen ab Hauptbahnhof.
Direkt am Freimarkt gibt es keine Parkplätze, Falschparker in den Wohngebieten werden abgeschleppt. Die Veranstalter empfehlen die Parkplätze an der Universität: Von dort fährt die Straßenbahnlinie 6 zum Freimarkt, das Park+Ride-Freimarktsticket kostet 4,55 € am Automaten.
Wo kann man übernachten?
Für Besucher des Freimarkts gibt es in der Nähe zahlreiche Unterkunftsmöglichkeiten. Bremen Tourismus bietet zum Freimarkt ein eigenes Übernachtungspaket an, Details gibt es auf bremen-tourismus.de.
Das große Feuerwerk leuchtet am Eröffnungsabend über der Bürgerweide
Hier sind einige Hotels, in denen Sie übernachten können:
- Parkhotel Bremen. Das Fünf-Sterne-Hotel Parkhotel Bremen gehört zur Hommage Luxury Hotels Collection.
- HafenTraum IndoorHostelCamp. Gemütliche Zimmer, die jeweils im Stil eines Seefahrerlandes eingerichtet sind und sich durch ihr charmantes Design und ihre stilvolle Ausstattung auszeichnen.
- Appart-Hotel-Heldt. Gemütliches Familienhotel in Bremen-Schwachhausen.
Es wird empfohlen, das Hotel im Voraus zu buchen, da die Nachfrage während des Festivals sehr hoch ist.
Was kann man auf dem Freimarkt probieren?
Von Schmalzkuchen bis Räucheraal: Klassiker vom Freimarkt
Der Freimarkt bietet eine Vielzahl kulinarischer Köstlichkeiten. Nehmen Sie Messer und Gabel zur Hand und probieren Sie unbedingt die folgenden Gerichte:
- Brezel – große, knusprige Brezeln mit Salz und Senf;
- Aromatische und warme geröstete Nüsse;
- Bratwurst – saftige Grillwurst mit Meerrettich und Brot;
- Schmalzkuchen – dünne, frittierte Krapfen, mit Zucker bestreut;
- Geräucherter Aal – eine lokale Delikatesse, serviert mit Zwiebeln und Brot;
- Zuckerwatte und Ingwerherz Freimarktsherz – süße Symbole des Festes.
Vergessen Sie nicht das frische Bier aus dem bayerischen Zelt, der Almhütte oder dem Hansa-Zelt, das bis zum Ende des Festabends ausgeschenkt wird.
Interessante Fakten über den Bremer Freimarkt
- Der Freimarkt ist mehr als 700 Jahre älter als das berühmteste Bierfest Deutschlands – das Oktoberfest.
- Im Jahr 2010 wurde der Freimarkt in die Liste des immateriellen Kulturerbes des Landes Bremen aufgenommen.
- Der Bremer Freimarkt wird als „fünfte Jahreszeit” bezeichnet, so wichtig ist er für die Einwohner der Stadt. Der Ruf „Ischa Freimaak!” eröffnet offiziell das Fest.
- Es ist das größte Volksfest Norddeutschlands und zieht in 17 Tagen rund 1,5 Millionen Besucher an.
- Bis 1875 fiel während der gesamten Freimarktszeit in allen Bremer Schulen der Nachmittagsunterricht aus.
Der Bremer Freimarkt ist eine lebende Legende, die seit fast tausend Jahren besteht. Es ist ein Fest für alle: von Kindern, die Karussell fahren, bis zu Erwachsenen, die Musik und Geschichte genießen.
Was ist verboten?
Auf dem Gelände verboten sind Waffen, Messer, Glasflaschen, Feuerwerk, Hunde, Fahrräder und E-Roller sowie Westen von Rockergruppen. Große Taschen, Koffer und Rucksäcke sollen zu Hause bleiben. Verstöße können bis zu 2.500 € kosten. Wer belästigt wird, kann sich an die Awareness-Teams in lila Westen wenden.

Bremer Freimarkt 2026: Sicherheits-Check vor dem Start
FAQ
Wie lange dauert der Freimarkt in Bremen?
Der Freimarkt dauert 17 Tage, traditionell von Mitte Oktober bis zum 1. November.
Wann findet der Freimarkt in Bremen statt?
Der 991. Bremer Freimarkt findet vom 16. Oktober bis 1. November 2026 auf der Bürgerweide und dem Marktplatz statt.
Wann findet das Feuerwerk auf dem Freimarkt in Bremen statt?
Das Höhenfeuerwerk gibt es einmal, am Eröffnungstag (16. Oktober 2026) um 21:45 Uhr über der Bürgerweide. Bei Sturm oder starkem Regen kann es verschoben werden.
Wann öffnet der Freimarkt in Bremen?
Am Eröffnungstag öffnet die Bürgerweide um 16 Uhr, der Kleine Freimarkt bereits um 15 Uhr.
Wie sind die Öffnungszeiten der Bremer Kirmes?
Die Bürgerweide hat sonntags bis donnerstags von 13 bis 23 Uhr geöffnet, freitags und samstags von 13 bis 24 Uhr. Der Kleine Freimarkt ist von 10 bis 21 Uhr geöffnet, sonntags ab 11 Uhr.
Was kostet der Freimarkt? / Braucht man Tickets?
Der Eintritt ist frei, Tickets braucht man nur für reservierte Plätze in den Festzelten. Bezahlt wird direkt an den Fahrgeschäften und Ständen. Eine Bratwurst kostet 2026 an vielen Ständen 4,50 €, die Bremer Freikarte wird nicht mehr akzeptiert.
Was passiert bei Sturm?
Bei Sturmwarnung kann der Freimarkt aus Sicherheitsgründen vorübergehend geschlossen werden. So blieb das Gelände 2021 beim Sturmtief „Ignatz" bis zum Nachmittag geschlossen und öffnete erst um 15 Uhr. Aktuelle Infos gibt es auf freimarkt.de und bei Radio Bremen.
Gibt es eine Webcam?
Eine offizielle Webcam bietet freimarkt.de nicht an. Den Freimarktsumzug am 24. Oktober überträgt Radio Bremen ab 11 Uhr live.
Gibt es Jobs auf dem Freimarkt?
Ja, Schausteller und Festzelte suchen jedes Jahr Aushilfen. Aktuelle Stellenangebote stehen auf freimarkt.de unter „Jobs".
Wann ist der Freimarkt 2027?
Der 992. Bremer Freimarkt findet voraussichtlich wieder ab Mitte Oktober 2027 statt. Den genauen Termin geben die Veranstalter in der Regel im Laufe des Jahres bekannt.








