Zürich liest
Im Oktober liest eine ganze Stadt. Zürich liest ist das grösste Buch- und Literaturfestival der Schweiz, und jeden Herbst macht es aus Zürich und der Region eine einzige grosse Lesebühne. Vom 20. bis 25. Oktober 2026 stehen 262 Veranstaltungen an 123 Orten im Programm. Autorinnen und Autoren lesen in Bibliotheken und Buchhandlungen, manche sogar auf dem Sofa einer fremden Wohnung.
Das Fokusthema heisst heuer «Schwindel». Das Wort meint das flaue Gefühl, das viele beim Blick auf die Weltlage beschleicht. Es meint aber genauso Lug und Trug und die alte Frage, was eigentlich wahr ist. Dazu kommen eine Eröffnungsfeier und ein Abend mit den Nominierten für den Schweizer Buchpreis, auf den die halbe Literaturszene hinfiebert. Mehr dazu weiter unten.
Name des Festivals | Zürich liest |
|---|---|
Datum 2026 | 20. bis 25. Oktober 2026 (Dienstag bis Sonntag) |
Eröffnung | 20. Oktober 2026 |
Fokusthema 2026 | «Schwindel» |
Anzahl Veranstaltungen | 262 |
Anzahl Veranstaltungsorte | 123 |
Region | Stadt und Kanton Zürich, inklusive Winterthur |
Eintritt | viele Veranstaltungen kostenlos, einzelne kostenpflichtig |
Veranstalter | Verein Zürich liest (ehemals ZBVV) |
Gründung des Vorläufers | 2001 («Die Lange Nacht der kurzen Geschichten») |
Gründung unter heutigem Namen | 2011 |
Offizielle Website |
Zürich liest
Geschichte und Konzept
Alles begann 2001 mit einer hübschen Idee. Eine Gruppe begeisterter Buchmenschen aus dem Zürcher Buchhändler- und Verlegerverein (ZBVV) erfand «Die Lange Nacht der kurzen Geschichten». Mit dabei war die damalige Präsidentin, die Buchhändlerin Cornelia Schweizer. Der Name war ein Wortspiel. Die Lange Nacht lag jeweils auf dem letzten Samstag im Oktober, genau dann, wenn die Schweiz die Uhren auf Winterzeit zurückdreht. Eine Stunde mehr Nacht, eine Stunde mehr zum Lesen.
Die Premiere am 27. Oktober 2001 übertraf alle Erwartungen. Die Leute drängten sich in Buchhandlungen und Verlagen, Lesungen gab es sogar im Tram und auf einem Bücherschiff. Danach folgten Lange Nächte in den Jahren 2002, 2004, 2005, 2007 und 2009, und jedes Mal wurde das Programm grösser und internationaler. 2007, bei der fünften Ausgabe, dauerte die «Nacht» schon von Freitag bis Sonntag. Über 50 Buchhandlungen, Bibliotheken und Verlage machten mit, dazu kamen Zürcher Theater und das Literaturhaus. Der Verein rechnete mit rund 25'000 Gästen und setzte den Schwerpunkt auf Lesen und Essen, eine Kombination, gegen die wohl niemand etwas einzuwenden hatte. 2011 zog der Vorstand einen Schlussstrich unter das alte Format. An seine Stelle setzte er ein jährliches Festival mit dem Namen «Zürich liest».
Seit dem ersten Jahrgang eröffnet eine prägende Stimme der Schweizer Literatur das Festival mit einer Rede. Charles Lewinsky machte 2011 den Anfang, ein Jahr später sprach Franz Hohler. Auf ihn folgten Urs Widmer (2013) und Dorothee Elmiger (2014). Peter Stamm stand 2015 am Pult, Jonas Lüscher 2016, Milo Rau 2017. In jüngerer Zeit sprachen Milena Moser (2023), Ralph Tharayil (2024) und Nora Osagiobare (2025). Wer die Liste von oben nach unten liest, hat nebenbei einen ganz brauchbaren Crashkurs in Schweizer Gegenwartsliteratur absolviert.

«Zürich liest'14» – der Film
Im Mai 2023 zog der Verein nach. An der 157. Generalversammlung stimmten die Mitglieder dafür, den Zürcher Buchhändler- und Verlegerverein ebenfalls in «Zürich liest» umzubenennen. Der neue Name passe besser zu den Mitgliedern und zu dem, was der Verein tatsächlich tut. Schwer zu widersprechen.
Was Zürich liest von den meisten Literaturfestivals unterscheidet: es gibt kein Festivalzelt. Keine Halle, keinen Platz, an dem alles zusammenläuft. Das Kulturhaus Karl der Grosse dient zwar als Infostelle mit Ticketverkauf, die Lesungen selbst verteilen die Veranstalter aber bewusst über Stadt und Kanton. Eine Krimilesung findet in der Quartierbibliothek statt, ein Gespräch über Gott und die Welt im Kirchenraum. Wer in Altstetten wohnt, muss für Literatur nicht ans Seeufer pilgern. Genau so erreicht das Festival Leute, die sich für zeitgenössische, manchmal ziemlich moderne Literatur interessieren, aber freiwillig kaum je einen Fuss ins Literaturhaus setzen würden.
Das Konzept funktioniert. 2011 startete Zürich liest mit 140 Veranstaltungen, 2019 waren es schon 220 Lesungen und Anlässe mit rund 15'000 Gästen. 2024 zählte das Programm über 200 Veranstaltungen, viele davon mit Partnerinstitutionen.
2025 feierte das Festival seine 15. Ausgabe. Nora Osagiobare eröffnete mit einer Rede unter dem Titel «Trotz allem», und in Stadt und Kanton standen 236 Veranstaltungen auf dem Plan. Zum Jubiläum standen am Schlussabend unter anderem Franz Hohler und Nora Osagiobare gemeinsam mit weiteren Gästen auf der Bühne. Festivalleiter Martin Walker rechnet Jahr für Jahr mit rund 15'000 Besucherinnen und Besuchern. Heute holt Zürich liest jeden Oktober die Mitglieder des Vereins an einen Tisch, von der Quartierbuchhandlung über den Kleinverlag bis zur Privatperson mit Leseleidenschaft. Gemeinsam mit grossen Häusern wie dem Literaturhaus stellen sie das Programm auf die Beine. Theater und Museen machen ebenfalls mit. Die Mischung sorgt dafür, dass neben dem Literaturstar mit vollem Saal auch die junge Lyrikerin mit zwanzig Zuhörern ihren Platz bekommt. Für Kinder gibt es Bilderbücher, für Erwachsene dicke Sachbücher, und dazwischen ziemlich viel.
Zürich liest 2025
Zürich liest 2026
Das Datum steht: Zürich liest läuft vom Dienstag, 20. Oktober, bis Sonntag, 25. Oktober 2026. Den Auftakt macht am 20. Oktober um 19 Uhr die Autorin Karosh Taha im Karl der Grosse, dem Debattierhaus der Stadt gleich neben dem Grossmünster. Wer die Eröffnung verpasst, bekommt eine zweite Chance. Am Abend danach stellt Taha um 20 Uhr ihren neuen Roman «Gulistan» vor.
Das Thema 2026 ist bewusst doppeldeutig. Zuerst denkt man an den körperlichen Schwindel, dieses Schwanken, wenn der Boden nicht mehr ganz fest wirkt. Ein Blick in die Nachrichten reicht inzwischen oft, um genau dieses Gefühl auszulösen. Da tut es gut, sich für einen Abend in einen Saal zu setzen und jemandem zuzuhören, der mit Worten etwas Ordnung ins Durcheinander bringt. Die zweite Bedeutung ist der Schwindel als Betrug. Wer lügt, wer täuscht, wer fälscht? Und was ist überhaupt noch wahr? In einer Zeit, in der KI-Bilder durch die Feeds rauschen, klingt diese Frage nicht nach Literaturseminar, sondern nach Alltag. Die Literatur hat damit allerdings Erfahrung. Romane erfinden seit jeher Geschichten und erzählen dabei trotzdem Wahres über die Welt. Hochstapler und unzuverlässige Erzähler gehören zum festen Personal der Weltliteratur. Ein Teil der Veranstaltungen greift das Thema direkt auf, andere stehen einfach für sich.
262 Veranstaltungen an 123 Orten in Zürich, Winterthur und der Region: das Programm 2026 ist dick. Die Lesungen finden in Bibliotheken und Buchhandlungen statt, im Casinotheater Winterthur und in Museen. Auch Kirchen öffnen ihre Türen, darunter das Grossmünster und die Predigerkirche. Dann wird es ungewöhnlich. Eine Lesung führt an die Taxiboot-Station beim Storchen, eine andere zum Kiosk im Seebad Utoquai. Bei den Sofalesungen bitten Privatleute Fremde in ihr Wohnzimmer, die Adresse verraten sie erst nach der Anmeldung.
Auch die Formate sind bunt gemischt. Neben klassischen Lesungen gibt es Podiumsdiskussionen und Workshops. Kinder haben ihr eigenes Programm. Frühaufsteher gehen zur Frühstücksmatinee, Krimifans zur Krimilesung. Live-Podcasts und mehrsprachige Anlässe kommen dazu.
Zürich liest 2025
Wie viel an einem einzigen Abend los ist, zeigt der Mittwoch, 21. Oktober. Um 18 Uhr spricht die uruguayische Krimiautorin Mercedes Rosende über Mafia und Verbrechen in Montevideo. Gleichzeitig läuft ein Workshop, der mehr Autorinnen auf Wikipedia sichtbar machen will. Um 20 Uhr dreht sich dann alles um den Winterschlaf, ein Thema, das Ende Oktober plötzlich sehr nahe liegt. Der Abend, auf den viele warten, ist der Freitag, 23. Oktober. Um 20 Uhr lesen im Literaturhaus Zürich am Limmatquai alle fünf Nominierten für den Schweizer Buchpreis 2026, gemeinsam auf einer Bühne.
Lukas Bärfuss ist mit dem Roman «Königin der Nacht» im Rennen, Hayat Erdoğan mit «Hauptsache kein Zeitgeist». Yael Inokai hat «Die Auster» geschrieben, Sonja Sophie Kreis «Das grosse Eis». Die Shortlist komplettiert Sarah Elena Müller mit «Unwucht». Die Jury findet, diese Bücher schärften den Blick für das, was oft unsichtbar bleibt. Thematisch reicht die Spanne von Mutterschaft bis zur wirtschaftlichen Unsicherheit. Wer gewinnt, gibt die Jury erst am Sonntag, 15. November 2026, im Theater Basel bekannt, im Rahmen der BuchBasel. Die Siegerin oder der Sieger bekommt 30'000 Franken, die anderen vier je 3'000 Franken. Wer in Zürich alle fünf gehört hat, kann bis dahin fleissig mitraten.
Abseits des Buchpreises lohnt sich ein genauer Blick ins Programm. Die Lyrik bekommt mit der Verleihung des Pro Lyrica Lyrikpreises 2026 ihre eigene Bühne. Am Mittwoch, 21. Oktober, erzählen Ina Boesch und Dorothee Kohler im Karl der Grosse von der Lobotomie, einem der düstersten Kapitel der Psychiatriegeschichte. Am selben Abend holen Simon Zumsteg, Judith Keller und Wanda Wylowa den Schriftsteller Hermann Burger zurück auf die Bühne, mit Texten frisch aus seinem Nachlass.
Leichter geht es bei «Zürich liest Romance» zu. Im Book Talk plaudern Alicia Zett und Inka Lindberg über ihre Bücher und über ein Genre, das in den Bestsellerlisten gerade kräftig mitmischt. Kyra Groh und Saskia Zingg stellen sich bei einem Question & Answer den Fragen des Publikums. Am Schluss signieren alle vier Autorinnen. Wer mit einem Stapel Bücher anrückt, packt besser eine stabile Tasche ein.
Zürich liest
Praktische Informationen
Viele Lesungen kosten keinen Rappen. Laut Veranstalter ist über ein Drittel des Programms gratis und ohne Anmeldung zugänglich. Für Spontane ist das ideal: einfach hingehen und zuhören. Für den Rest braucht es Tickets oder eine Reservation. Einen Festivalpass gibt es nicht, und das hat einen einfachen Grund. Über 70 Mitveranstalter organisieren ihre Anlässe selbst und bestimmen auch die Bedingungen.
Am schnellsten findet man die Infos zu Tickets bei der jeweiligen Veranstaltung im Online-Programm. Dort steht, ob der Eintritt frei ist, was ein Ticket kostet und ob eine Anmeldung nötig ist. Mit Legi oder KulturLegi gibt es bei vielen Anlässen Rabatt. Und wer nicht mehr weiterweiss, fragt bei der Infostelle im Karl der Grosse nach. Dort gibt es auch Tickets. Das ganze Programm steht auf der Website, mit Datum, Uhrzeit und Ort jeder Veranstaltung. Für 2026 ist es seit Anfang September online. Das gedruckte Programmheft liegt ab der ersten Septemberwoche gratis in den Buchhandlungen auf.
Auf der Website lässt sich das Programm filtern. Ein Filter zeigt zum Beispiel Anlässe mit Rollstuhlzugang oder Gebärdensprachdolmetschen. Ein anderer führt zu «Relaxed Performances», bei denen es entspannter zugeht und niemand die Stirn runzelt, wenn jemand kurz rausgeht. Unter «Mein Zürich liest» lassen sich Lieblingsveranstaltungen markieren und zu einem eigenen Festivalplan zusammenstellen. Weil die Lesungen über Stadt und Kanton verstreut sind, lohnt sich ein bisschen Planung. Wer Anlässe in Gehdistanz zueinander auswählt, schafft an einem Abend gleich mehrere, ohne quer durch den Kanton zu gondeln. Der Newsletter meldet ausserdem kurzfristige Änderungen.
Zürich liest 2023
Bei organisatorischen Fragen hilft der Verein Zürich liest weiter. Den Kontakt stellt man am einfachsten über die offizielle Website und das Kontaktformular her, ob es um eine eigene Veranstaltung geht oder um ein Inserat im Programmheft. Mitmachen kann übrigens fast jede und jeder, von der grossen Kulturinstitution bis zum privaten Lesezirkel.
Die Anmeldung für eigene Veranstaltungen öffnet meist im Mai über ein eigenes Portal. Anmeldeschluss für die nächste Ausgabe ist traditionell Ende Juni. Wer später kommt, landet nicht mehr im gedruckten Heft. Nichtmitglieder zahlen für bis zu zwei Veranstaltungen einmalig 850 Franken. Dafür nimmt der Verein die Anlässe ins Programmheft auf, das er in mindestens 14'000 Exemplaren druckt, stellt sie auf die Website und rührt die Werbetrommel für das ganze Festival. Für Inserate oder Banner gibt es ein separates Buchungsformular, für Fragen zu Sponsoring die Kontaktseite.
Am entspanntesten reist man mit dem ÖV an. Das Netz des Zürcher Verkehrsverbunds (ZVV) deckt Stadt und Kanton komplett ab, und die meisten Veranstaltungsorte erreicht man bequem mit Tram oder Bus. Nach Winterthur fährt die S-Bahn. Wer nach einer späten Lesung noch aufs Land zurück muss, schaut sich den Fahrplan vorher an, denn nachts fährt längst nicht mehr jede Linie. Das Auto bleibt besser zuhause. Parkplätze rund um Limmatquai und Bellevue sind rar und teuer, und mit dem Velo ist man in Zürich ohnehin oft schneller.
Zürich liest
Interessante Fakten
- Zürich liest geht auf «Die Lange Nacht der kurzen Geschichten» von 2001 zurück. Der Name spielte auf die Zeitumstellung an, wenn die Nacht eine Stunde länger dauert.
- Der Verein hinter dem Festival ist viel älter als das Festival selbst. Er entstand 1865 als Buchhändler-Verein Zürich und gehört zu den ältesten Berufsverbänden der Schweizer Buchbranche.
- Ein Festivalzentrum gibt es nicht. Die Lesungen verteilen sich auf über hundert Orte, darunter private Wohnzimmer und eine Taxiboot-Station.
- Seit 2011 eröffnet jedes Jahr eine bekannte Schweizer Stimme das Festival mit einer Rede. Die Liste der Rednerinnen und Redner liest sich wie ein Querschnitt durch die Schweizer Gegenwartsliteratur.
Soziale Medien
FAQ
Wie viele Veranstaltungen umfasst das Programm 2026?
262 Veranstaltungen an 123 Orten in Zürich, Winterthur und der Region. Neben Lesungen gibt es Diskussionen und Workshops, ein Kinderprogramm und Live-Podcasts.
Wo finden die Veranstaltungen statt?
In der ganzen Stadt und im Kanton Zürich, inklusive Winterthur. Die Lesungen laufen in Bibliotheken und Buchhandlungen, in Theatern, Kirchen und Museen. Dazu kommen ungewöhnliche Orte wie der Kiosk im Seebad Utoquai oder private Wohnzimmer.
Braucht es Tickets für Zürich liest?
Nicht für alles. Über ein Drittel des Programms ist gratis und ohne Anmeldung zugänglich. Für andere Anlässe, etwa die Buchpreis-Lesung im Literaturhaus, braucht es ein Ticket. Die Bedingungen stehen jeweils bei der Veranstaltung im Programm.
Was ist das Thema 2026 und was bedeutet es?
Das Fokusthema heisst «Schwindel». Es steht für das Taumeln angesichts der Weltlage. Gleichzeitig geht es um Lüge und Täuschung und um die Frage, was wahr ist. Ein Teil der Veranstaltungen nimmt das Thema direkt auf.
Wann und wo findet die Lesung der Buchpreis-Nominierten statt?
Am Freitag, 23. Oktober 2026, um 20 Uhr im Literaturhaus Zürich am Limmatquai. Alle fünf Nominierten lesen gemeinsam auf einer Bühne. Die Plätze vor Ort sind ausverkauft, per Livestream lässt sich die Lesung aber von zuhause aus verfolgen.
Was unterscheidet Zürich liest von anderen Literaturfestivals?
Es gibt kein Festivalgelände. Über 70 Mitveranstalter, von der Quartierbuchhandlung bis zum Literaturhaus, verteilen ihre Lesungen über Stadt und Kanton. So erreicht das Festival auch Leute, die sonst kaum an Lesungen gehen. Und im selben Programm stehen grosse Namen der Schweizer Literatur neben Romance-Autorinnen und Kinderbüchern.
Lassen sich mehrere Veranstaltungen an einem Tag besuchen?
Ja, gut sogar. Wer Anlässe in Gehdistanz auswählt, schafft an einem Tag locker mehrere. In der Altstadt liegen das Karl der Grosse und das Literaturhaus am Limmatquai nur wenige Minuten auseinander. Der Festivalplan unter «Mein Zürich liest» hilft beim Planen.









