Räbechilbi Richterswil
Einmal im Jahr knipst Richterswil das Licht aus und lässt die Räben leuchten. Die Räbechilbi Richterswil 2026 steigt am Samstag, 14. November, und um 18 Uhr setzt sich der Räbeliechtli-Umzug in Bewegung. Das Fest gilt als grösster Räbenlichterumzug der Welt. Der alte Dorfkern am Zürichsee sieht an diesem Abend aus, als hätte jemand ein Märchenbuch aufgeschlagen und vergessen, es wieder zuzuklappen.
Für ein Dorf am See sind die Zahlen ziemlich eindrücklich. Über 1'000 Kinder und Erwachsene laufen im Umzug mit, mehr als 45 Sujets aus Räben ziehen durch die Gassen. Schulen und Vereine schnitzen dafür rund 30 Tonnen Herbstrüben und zünden etwa 50'000 Kerzen an. Zum Zuschauen reisen Tausende Gäste aus der ganzen Schweiz an, manche auch aus dem nahen Ausland. Weil es im Dorfkern zuletzt ziemlich eng wurde, haben die Organisatoren einiges umgestellt. Dazu später mehr.
Name des Anlasses | Räbechilbi Richterswil |
|---|---|
Datum 2026 | Samstag, 14. November 2026 |
Beginn Markt und Konzerte | 15:00 Uhr |
Start Räbeliechtli-Umzug | 18:00 Uhr |
Dauer und Länge des Umzugs | rund eine Stunde, rund 1'000 Meter |
Ort | alter Dorfkern Richterswil, Kanton Zürich |
Sujets | über 45 |
Umzugsteilnehmende | über 1'000 (Schulen und Vereine aus Richterswil und Samstagern) |
Besucherzahl | rund 23'000 (Rekord 2024), rund 20'000 (2025) |
Räben | rund 30 Tonnen |
Kerzen | rund 50'000 |
Festabzeichen | obligatorisch ab 16 Jahren; Festabzeichen CHF 10, Plakette CHF 15; Bargeld oder Twint |
Parkplätze | keine, Anreise mit dem ÖV |
Veranstalter | Verkehrsverein Richterswil/Samstagern (Arbeitsgruppe Räbechilbi) |
Offizielle Website |
Räbechilbi Richterswil
Geschichte und Konzept
Räbeliechtli kennt in der Deutschschweiz fast jedes Kind. Die Räbe ist eine weisse Herbstrübe, die früher vor allem als Viehfutter auf dem Feld stand. Ihr Fleisch lässt sich gut schnitzen, und die Schale ist dünn genug, dass Kerzenlicht durchschimmert. Im Herbst höhlen Kinder die Rüben aus und ritzen Muster in die Schale. Dann kommt eine Kerze hinein, und nach dem Eindunkeln ziehen sie mit ihren Laternen los.
Wie alt die Räbechilbi genau ist, weiss niemand so recht. Laut mündlicher Überlieferung organisierte der Lehrer Ulrich Baumann um 1860 den ersten Umzug. Schwarz auf weiss steht das Fest in der Dorfchronik von 1901. Dort heisst es, die Räbechilbi habe «am Sonntag vor Martini» wieder stattgefunden. Volkskundler setzen die Anfänge etwas vorsichtiger an. Fest steht: seit 1908 organisiert der Verkehrsverein Richterswil/Samstagern das Fest, und seither gehört es fix zum Dorfleben. Die grossen Bilder und dreidimensionalen Wagen aus Räben kamen ab den 1920er-Jahren dazu. Heute findet die Chilbi jeweils am zweiten Samstag im November statt. Wer tiefer graben will, wird in der Dorfchronik und beim Verkehrsverein fündig.
Das Herzstück ist der Lichterumzug. Schulen und Vereine bauen aus Räben grosse Sujets, Kindergärten sind ebenfalls dabei, und jedes Jahr steht der Umzug unter einem eigenen Thema. Den Takt geben Knallsignale vom Richterswiler Horn vor. Beim ersten Knall geht im Dorf das Licht aus, und es wird stockdunkel. Der zweite schickt den Umzug los. Mit dem dritten ist Schluss. Auch die Anwohnenden spielen mit. Sie schmücken ihre Häuser und Fenster mit Räben, löschen das Licht und lassen nur die Kerzen brennen. Auch die Strassenlampen bleiben während des Umzugs aus.
Räbechilbi Richterswil
Das ganze Dorf bereitet sich vor. Etwa zwei Wochen vor dem Fest geht es in Werkstätten und Garagen richtig los, in den Schulzimmern sowieso. Vereine stecken Tausende Arbeitsstunden in ihre Wagen, die Kinder schnitzen ihre eigenen Räben. Wer in dieser Zeit durch Richterswil spaziert, riecht die Rüben an jeder zweiten Ecke. Wie ernst das Dorf die Sache nimmt, zeigt ein Beispiel aus dem Blick: Allein am Haus von Organisator Daniel Wohlwend leuchten jeweils rund 400 Räben. Die Anwohnenden an der Umzugsroute bekommen Räben und Kerzen übrigens gratis. So bleibt kein Fenster dunkel.
Die Besucherzahl ist in den letzten Jahren kräftig gestiegen. 2020 fiel der grosse Umzug wegen der Pandemie aus. 2021 gab es nur eine kleine, dezentrale Ausgabe für die Richterswilerinnen und Richterswiler, ohne Marktstände und ohne Konzerte. Statt 30 Tonnen Räben reichten damals rund zehn. 2022 kehrte das Fest im gewohnten Format zurück. 2024 kamen dann rund 23'000 Gäste, so viele wie noch nie. Am Strassenrand standen die Leute teils in acht Reihen hintereinander. 2025 schätzten die Organisatoren die Besucherzahl auf rund 20'000. Ein Blick in die Statistik des Verkehrsvereins zeigt, wie stark die Zahlen schwanken. 2012 kamen rund 15'500 Gäste, 2014 schon 20'500. 2017 waren es dagegen nur rund 10'000, ein Jahr später wieder 18'000. Vermutlich redet auch das Wetter ein Wörtchen mit. Bei Novemberregen bleibt wohl manch einer lieber auf dem Sofa.
Die Ausgabe 2025 fand am 8. November statt, mit 46 Sujets. Zum ersten Mal schickten die Organisatoren den Umzug an zwei verschiedenen Orten los. Die Menschenmenge verteilte sich besser, und das Warten wurde kürzer. Der Seeclub fuhr übrigens mit einem Wagen unter dem Motto «Zwischenlandung in Richterswil» mit.

Räbechilbi Richterswil 2025 - der grösste Räbenlichterumzug der Welt
Räbechilbi Richterswil 2026
Das Datum für 2026 steht: Samstag, 14. November. Los geht es am Nachmittag, und das Programm zieht sich bis in den Abend.
Ab 15 Uhr füllt sich der alte Dorfkern. Über 20 Marktstände stehen zwischen den Häusern. Es gibt Grillwürste und Raclette, für Süssmäuler Kuchen. Die Schülerinnen und Schüler verkaufen ihre selbst geschnitzten Räben. Wer zuhause keine Zeit zum Schnitzen hatte, kommt so trotzdem zu einem eigenen Räbeliechtli. Die Plätze für Marktstände sind für 2026 übrigens längst ausgebucht. Ab 16 Uhr spielen Blasmusiken auf dem Wisshusplatz und an der Poststrasse. Eine weitere Bühne steht beim Tertianum. Mit der Dämmerung zünden Anwohnende und Helfende die Räben an, und der Dorfkern verwandelt sich Gasse um Gasse. Der Leuchtbrunnen malt um 17:30 Uhr und um 20:30 Uhr Lichtmuster in den Nachthimmel.
Um 17:55 Uhr kündigt ein Knall das Lichterlöschen an. Von da an bleibt es im Dorfkern dunkel, bis 22 Uhr leuchten nur noch Kerzen. Um 18 Uhr startet der Räbeliechtli-Umzug. Er ist rund 1'000 Meter lang und dauert etwa eine Stunde. Die Route führt über die Seestrasse und die Poststrasse, einmal rund um den Raben, dann über die Dorfstrasse bis zur Gartenstrasse. Schulen und Vereine aus Richterswil und Samstagern zeigen über 45 Sujets aus Räben, Musikgruppen begleiten sie.
Wer zum ersten Mal dabei ist, versteht schnell, warum so viele jedes Jahr wiederkommen. In einem Dorf, in dem nur noch Kerzen brennen, wirken selbst vertraute Gassen plötzlich fremd und feierlich. Praktisch: die Route liegt direkt beim Bahnhof Richterswil. Wer mit der S-Bahn kommt, steigt aus und steht fast schon mittendrin. Auch 2026 startet der Umzug an zwei Orten, im Dorf und am See. Die Organisatoren behalten damit das System bei, das sie 2025 eingeführt haben. Es entlastet den Dorfkern und verteilt die Zuschauerinnen und Zuschauer besser.
Wer die Vorfreude nicht bis Mitte November aushält, kann schon zwei Wochen vorher nach Richterswil fahren. Am Samstag, 31. Oktober 2026, findet von 9 bis 16 Uhr der Herbstmarkt auf dem Wisshusplatz statt. Am gleichen Tag startet auch der Verkauf der Plaketten für die Räbechilbi.
Räbechilbi Richterswil
Räbechilbi 2030: das Fest denkt über sich nach
Erfolg hat seine Schattenseiten. Der alte Dorfkern stösst an seine Grenzen. Zu viele Menschen auf zu wenig Platz führten zu Gedränge, und die Frage, wie man die Besucherströme lenkt, wurde immer dringender. Deshalb hat der Verkehrsverein das Projekt «Räbechilbi 2030» lanciert. Die Frage dahinter klingt simpel und ist es nicht: Wie bleibt das Fest ein Fest, ohne seinen Charakter zu verlieren?
Im Dorf gehen die Meinungen auseinander. Manche wünschen sich eine ruhigere Chilbi vor allem für die Einheimischen und würden die Besucherzahl begrenzen. Andere wollen das Fest lebendig halten und das Gedränge mit neuen Ideen lösen. Im Februar 2025 fragte der Verkehrsverein die Bevölkerung von Richterswil und Samstagern online nach ihrer Meinung. Im Juni folgte ein grosser Workshop, an der Räbechilbi 2025 dann eine Befragung der Gäste. Das Fazit fiel ehrlich aus. Für Fragen rund um Route und Ticketing gibt es keine einfachen Antworten, und die Besucherlenkung ist das härteste Stück Arbeit. Eine erste Massnahme läuft bereits: seit 2025 bekommen alle, die mithelfen oder an der Route wohnen, ein kostenloses Mitwirkenden-Abzeichen.
2026 wählen die Organisatoren aus zwei ausgearbeiteten Varianten eine aus. Laut Zeitplan setzen sie die neue Form erstmals an der Räbechilbi 2027 um und verbessern sie danach Jahr für Jahr bis 2030. Dann folgt eine zweite Online-Umfrage, die zeigen soll, ob das Konzept funktioniert. Bis dahin bleibt die Räbechilbi im Kern, wie sie ist. Wer ein Festabzeichen trägt, darf zuschauen. Ob es irgendwann eine Begrenzung der Besucherzahl oder ein anderes Ticketsystem gibt, ist offen.
Räbechilbi Richterswil
Praktische Informationen
Wer den Umzug anschauen will, trägt ein Festabzeichen. Das gilt für alle ab 16 Jahren. Das Festabzeichen kostet 10 Franken, die Plakette 15 Franken. Bezahlen lässt sich bar oder mit Twint. Das Geld fliesst vollständig in Räben, Kerzen und Material für den Umzug. Ohne Abzeichen gäbe es schlicht keine Räbechilbi.
Die Abzeichen gibt es schon in den Wochen vor dem Fest. Die Plaketten verkauft der Verkehrsverein ab dem 31. Oktober, ab dem 4. November klingeln Schulkinder an den Haustüren. Mehrere Geschäfte im Dorf verkaufen die Abzeichen ebenfalls, etwa das Verkehrsbüro an der Poststrasse 18 oder die Papeterie Köhler. Auch in den Bäckereien Baggenstoss und Dobler an der Dorfstrasse sowie in der Meier Metzg und im Restaurant Bierhalle sind sie erhältlich. In Samstagern führen der Volg und das Blumenhaus Feld die Abzeichen. Die vollständige Liste steht auf vvrs.ch. Am Festtag selbst sind Verkäuferinnen und Verkäufer im ganzen Dorf unterwegs.
Ein netter Bonus: mit dem Festabzeichen fährt man gratis Bus zwischen Samstagern und Richterswil, ebenso auf der Strecke von Wollerau. Für 10 Franken gibt es einen Abend voller Lichter und die Busfahrt obendrauf. Wer zur Plakette greift, hat danach ein kleines Andenken für die Pinnwand.
Die Organisatoren bitten mit Nachdruck darum, mit dem ÖV anzureisen. Parkplätze gibt es keine. Ausserdem bleibt der Dorfkern von Samstag, 12 Uhr, bis Sonntag, 12 Uhr, für Autos zu. Richterswil liegt an den S-Bahn-Linien S2 und S8. Beide fahren im Halbstundentakt, die eine ab Zürich, die andere ab Pfäffikon SZ. Am Festabend halten zusätzlich einzelne Züge extra in Richterswil. Aus Samstagern fährt der Bus 170 vor dem Umzug zwischen 17 und 18:30 Uhr alle 15 Minuten nach Richterswil. Nach dem Umzug bringen Shuttlebusse die Gäste von etwa 19:45 bis 20:50 Uhr ab Richterswil/Kerag zurück nach Samstagern. Die Busse von und nach Wollerau fallen zwischen 18 und 19 Uhr aus. In dieser Zeit fahren Shuttles nach Richterswil/Kerag. Ein Blick in den SBB-Fahrplan vor der Abreise lohnt sich.
Räbechilbi Richterswil
Wer früh kommt, hat mehr vom Fest. Bis zum Umzugsstart lassen sich Markt und Konzerte in Ruhe geniessen, und die guten Plätze entlang der Route sind lange vor 18 Uhr besetzt. Warme Kleidung ist Pflicht. Ein Novemberabend am See ist kalt, und eine Stunde Stehen fühlt sich mit kalten Füssen deutlich länger an als eine Stunde. Etwas Bargeld schadet nicht, auch wenn Twint beim Abzeichen funktioniert.
Kinderwagen und Hunde bleiben besser zuhause, darum bitten die Organisatoren ausdrücklich. Im Gedränge ist dafür schlicht kein Platz. Und noch eine Bitte im Namen der Anwohnenden: Vorgärten sind keine Zuschauertribüne. Wer über Zäune klettert oder Räben im Garten zertrampelt, macht die Arbeit von Familien kaputt, die ihr Haus wochenlang für diesen Abend herrichten. Auch am Tag danach ist das Dorf noch beschäftigt. Am Sonntag räumen Helfende von 6 bis 12 Uhr auf, erst danach dürfen wieder Autos in den Dorfkern.
Wie und wo fotografieren
Für Bilder ist die Räbechilbi ein Traum. Die grossen beleuchteten Sujets ziehen alle Blicke auf sich, in den letzten Jahren waren unter anderem ein Eiffelturm und eine Eule dabei. Fast genauso schön sind die flackernden Räben auf Fenstersimsen und Balkonen. Auch in manchen Schaufenstern im alten Dorfkern brennen sie. Sehr stimmungsvoll wirken ausserdem die Kindergruppen mit ihren Räbeliechtli an Stangen.
Wer gute Bilder will, sucht sich den Platz schon vor dem Eindunkeln. Ein Stativ oder eine gute Bildstabilisierung hilft, denn während des Umzugs ist die Strassenbeleuchtung aus und nur noch Kerzen spenden Licht. Der Blitz bleibt besser aus. Er macht die Stimmung kaputt und blendet die Kinder. Ein lichtstarkes Objektiv und eine höhere ISO-Einstellung bringen mehr. Ein Tipp für ruhigere Aufnahmen: schon am späten Nachmittag durch den Dorfkern spazieren, wenn die ersten Räben in den Fenstern brennen und die Gassen noch halb leer sind. Dann gelingen Detailaufnahmen der geschnitzten Muster ohne fremde Köpfe im Bild. Wer Bilder für Artikel oder Websites braucht, nimmt eigene Fotos oder solche aus offenen Quellen mit passender Lizenz.
Traditionelle Räbenlichter
Interessante Fakten
- Jedes Jahr schnitzen Schulen und Vereine rund 30 Tonnen Herbstrüben und zünden etwa 50'000 Kerzen an. Der Umzug ist so lang, dass sich 2024 das letzte Sujet erst 80 Minuten nach dem Start in Bewegung setzte.
- Den Ablauf steuern Knallsignale vom Richterswiler Horn. Der erste löscht das Licht im Dorf, der zweite startet den Umzug, und der dritte beendet ihn.
- Die Räbechilbi gilt als grösster Räbenlichterumzug der Welt. Ins Guinness-Buch der Rekorde schaffte es der Umzug vom 14. November 1998, damals mit 24 Tonnen ausgehöhlten Herbstrüben und 40'000 Kerzen. Seither ist das Fest noch einmal deutlich gewachsen.
- 2024 kamen rund 23'000 Gäste, so viele wie noch nie. Der Rekord gab mit den Anstoss für das Projekt «Räbechilbi 2030», mit dem das Dorf sein Fest für die Zukunft fit machen will.
FAQ
Was ist das Festabzeichen und wo ist es erhältlich?
Das Festabzeichen ist für alle ab 16 Jahren Pflicht. Mit dem Erlös bezahlt der Verkehrsverein Räben, Kerzen und das Material für den Umzug. Das Abzeichen kostet 10 Franken, die Plakette 15 Franken. Bezahlen lässt sich bar oder mit Twint. In den Wochen vor dem Fest gibt es beides an Verkaufsstellen in Richterswil und Samstagern sowie bei Schulkindern an der Haustür. Am Festtag sind Verkäuferinnen und Verkäufer im ganzen Dorf unterwegs.
Gibt es Parkplätze in der Nähe?
Nein. Parkplätze gibt es keine, und ab Samstagmittag ist der Dorfkern gesperrt. Am einfachsten geht es mit der S2 oder S8 bis Richterswil.
Wie viele Besucher kommen jedes Jahr?
In den letzten Jahren kamen meist um die 20'000 Gäste. Den Rekord hält das Jahr 2024 mit rund 23'000 Besucherinnen und Besuchern.
Wie lange dauert der Umzug und wie lang ist er?
Der Räbeliechtli-Umzug ist rund 1'000 Meter lang und dauert etwa eine Stunde. Er startet um 18 Uhr.
Was sind Räbeliechtli und wie werden sie gemacht?
Räbeliechtli sind Laternen aus Herbstrüben. Man höhlt die Rübe aus, schnitzt Muster in die Schale und stellt eine Kerze hinein. Das Licht schimmert dann durch die dünnen Stellen.
Ist die Räbechilbi für kleine Kinder geeignet?
Ja, Kinder stehen sogar im Mittelpunkt, viele laufen selbst im Umzug mit. Wegen des Gedränges bitten die Organisatoren aber, den Kinderwagen zuhause zu lassen. Kleine Kinder sitzen besser auf den Schultern oder in einer Trage, und warm angezogen sollten sie auch sein. Wer früh kommt, ergattert einen Platz in der ersten Reihe, damit die Kleinen auch etwas sehen. Kinder unter 16 Jahren brauchen kein Festabzeichen.
Was ist der Herbstmarkt und wann findet er statt?
Der Herbstmarkt ist ein eigener Markt im Vorfeld der Räbechilbi. 2026 findet er am Samstag, 31. Oktober, von 9 bis 16 Uhr auf dem Wisshusplatz in Richterswil statt.









