Friedrich-Ebert-Stiftung
Dieser Beitrag gibt einen detaillierten Überblick über die Geschichte und die Arbeit der ältesten politischen Stiftung Deutschlands – der Friedrich-Ebert-Stiftung – von ihrer Gründung im Jahr 1925 bis heute. Wir werden uns mit den aktuellen Stipendienprogrammen, den globalen Projekten der Stiftung und ihrer Rolle im heutigen politischen System des Landes befassen.
Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) ist die älteste und eine der einflussreichsten politischen Stiftungen Deutschlands. Sie wurde auf Initiative des ersten demokratisch gewählten deutschen Reichspräsidenten Friedrich Ebert gegründet, um der Bildungsungleichheit der Arbeiter entgegenzuwirken. Im Jahr 2026 ist sie eine eigenständige Einrichtung, deren Tätigkeit die politische Bildung, die internationale Zusammenarbeit und die Förderung begabter Jugendlicher umfasst.
Vollständiger Name | Friedrich-Ebert-Stiftung e. V. |
|---|---|
Art der Organisation | Eingetragener Verein, politische Stiftung |
Logo | In roter Farbe gehalten, die für sozialdemokratische Werte steht, und zeichnet sich durch strengen Minimalismus aus. |
Gründungsjahr | 2. März 1925, am 1. April 1954 in Berlin neu gegründet. |
Gründer | Die Initiative ging vom SPD-Vorstand nach dem Tod von Friedrich Ebert aus. Erster Organisator war der Hauptkassierer Konrad Ludwig. |
Vorsitzender | Martin Schulz, ehemaliger Präsident des Europäischen Parlaments und Vorsitzender der SPD |
Hauptsitz |
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Vertretungen | 18 Vertretungen in Deutschland, 104 internationale Büros weltweit |
Politische Ausrichtung | SPD-nah, orientiert an sozialdemokratischen Werten. |
Schwerpunkte | Politische Bildung, internationale Zusammenarbeit, Förderung von Demokratie und sozialer Gerechtigkeit, Unterstützung begabter Studierender. |
Finanzierungsquellen | Vorwiegend Mittel aus dem Bundeshaushalt und den Haushalten der Länder (ca. 95 %) sowie Mitgliedsbeiträge, Erträge aus Vermögenswerten und Spenden. |
Website |

Wir sind die Friedrich-Ebert-Stiftung
Entstehungsgeschichte der Friedrich-Ebert-Stiftung
Die Stiftung wurde am 2. März 1925 gegründet, nur wenige Tage nach dem Tod von Friedrich Ebert, der noch zu Lebzeiten eine Organisation zur Förderung begabter junger Menschen aus Arbeiterfamilien ins Leben rufen wollte.
Das Startkapital setzte sich ursprünglich aus spontanen Spenden der Trauerprozession zusammen. Die SPD rief dazu auf, anstelle von Kränken Geld für die künftige Stiftung zu spenden.
Bis zur Machtergreifung der Nationalsozialisten hatte die FES rund 300 Studierende gefördert, wurde jedoch 1933, ebenso wie die SPD selbst, verboten. Die Wiederbelebung begann nach dem Zweiten Weltkrieg. Eine Schlüsselrolle spielte dabei der Sozialistische Deutsche Studentenbund (SDS), der sich 1946 an die SPD-Führung wandte und forderte, das Stipendienprogramm wieder aufzunehmen. Bereits 1948 erhielten zukünftige Führungskräfte, darunter Helmut Schmidt, die ersten Stipendien.
Die offizielle Neugründung als eingetragener Verein erfolgte am 1. April 1954 in Berlin. Die Stiftung erhielt nun aktiv Mittel aus dem Staatshaushalt, was ihr eine Ausweitung ihrer Aktivitäten ermöglichte. In den 1960er Jahren trat die Friedrich-Ebert-Stiftung auf die internationale Bühne und unterstützte demokratische Bewegungen in Griechenland, Spanien und Portugal. Ein Meilenstein war die Gründung der Sozialistischen Partei Portugals im Jahr 1973 im FES-Bildungszentrum in Bad Münstereifel, ein Jahr vor der „Nelkenrevolution“.

Friedrich Ebert – Demokratie gestalten!
Was ist das Ziel der Friedrich-Ebert-Stiftung?
- Politische Bildung. Über ein Netzwerk von Akademien und Regionalbüros veranstaltet die Stiftung Seminare und Diskussionen, um demokratische Werte zu stärken und das bürgerschaftliche Engagement in der Gesellschaft zu fördern.
- Stipendienprogramme. Die Stiftung bietet talentierten Studierenden und Doktoranden, die die Ideale der Sozialdemokratie teilen, finanzielle und bildungsbezogene Unterstützung.
- Internationale Zusammenarbeit. Mit Aktivitäten in über 100 Ländern fördert die Stiftung die Stärkung von Gewerkschaften, den Schutz der Menschenrechte und den Dialog zwischen progressiven politischen Kräften.
Struktur und Organisation
Organisatorisch ist die Friedrich-Ebert-Stiftung ein komplexes Gebilde, das von zwei Zentren aus geleitet wird. Der Hauptsitz in Bonn ist für die allgemeine Koordination, die Archive und die historische Forschung zuständig. Das Büro in Berlin konzentriert sich auf den politischen Dialog mit der Bundesregierung und dem Bundestag. Neben den zentralen Büros umfasst das Netzwerk regionale Büros in ganz Deutschland – in Thüringen, Sachsen, Bayern sowie in der Nähe von Berlin. Außerdem gibt es FES-Akademien in Heidelberg und anderen Städten.
Das oberste Leitungsgremium bilden die Mitglieder des Vereins, die den Vorstand wählen. Seit 2020 ist Martin Schulz Vorstandsvorsitzender. Die tägliche operative Leitung obliegt dem Geschäftsführer; seit 2021 hat Sabine Fandrych dieses Amt inne. Den Aufsichtsrat leitet Hannelore Kraft, ehemalige Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen.
Die Stiftung beschäftigt rund 1.600 Mitarbeiter. Die Gehälter des Vorsitzenden und der Vorstandsmitglieder werden nicht öffentlich bekannt gegeben. Es ist jedoch bekannt, dass sie den Tarifverträgen für gemeinnützige Organisationen entsprechen.
Womit beschäftigt sich die Friedrich-Ebert-Stiftung?
Die FES befasst sich mit politischer Bildung und der Stärkung demokratischer Werte durch Stipendienprogramme, wissenschaftliche Forschung und öffentliche Diskussionen. Die Organisation unterstützt aktiv den internationalen Dialog und Projekte im Bereich der sozialen Gerechtigkeit in über 100 Ländern weltweit.
Politische Bildung
Dies ist die Grundlage der internen Arbeit der Stiftung. Jährlich finden über 3.000 Veranstaltungen statt – Seminare, Diskussionsforen, Konferenzen und Ausstellungen, die von über 170.000 Menschen besucht werden. Die Programme zielen auf die Förderung von kritischem Denken und bürgerschaftlichem Engagement ab.
Die FES legt besonderen Wert auf den Bildungsurlaub zur beruflichen Weiterentwicklung. Die Stiftung bietet zudem zahlreiche Fortbildungskurse für Gewerkschaftsaktivisten, Journalisten und Kommunalpolitiker an. Die Journalistenakademie der FES führt Meisterkurse für junge Reporter durch und organisiert Praktika in Medien- und politischen Einrichtungen.
Forschung und Analyse
Die FES ist einer der größten Herausgeber politischer Literatur in Europa. Unter dem Dach des Historischen Forschungszentrums arbeitet das Archiv für Sozialdemokratie (AdsD) in Bonn. Die Stiftung gibt führende Fachzeitschriften wie „Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte“, das „Archiv für Sozialgeschichte“ und das Online-Magazin „IPG“ heraus. Jährlich werden Hunderte von Expertengutachten und Studien veröffentlicht – zur Bekämpfung des Populismus, zur Zukunft des Sozialstaats, zur Gleichstellung der Geschlechter und zu geopolitischen Risiken.
Internationale Aktivitäten
Die FES unterhält Büros in den USA, in afrikanischen Ländern, darunter Marokko, in Asien und in Lateinamerika.
- In Europa moderiert die Stiftung den Dialog über die Zukunft der EU und pflegt partnerschaftliche Beziehungen zu den sozialistischen und sozialdemokratischen Parteien des Kontinents.
- In Afrika und Asien liegt der Schwerpunkt auf der Stärkung demokratischer Institutionen, der Menschenrechte und der Rolle der Gewerkschaften.
- In Lateinamerika unterstützt die FES traditionell progressive Regierungen und zivilgesellschaftliche Initiativen.
Die Stiftung strebt die Schaffung eines gemeinsamen Raums für soziale Gerechtigkeit und Demokratie an.
Stipendien der Friedrich-Ebert-Stiftung
Das Stipendienprogramm ist eine historische Aufgabe der Stiftung. Derzeit erhalten mehr als 20.000 Studierende und Doktoranden Unterstützung. Das Stipendium richtet sich an diejenigen, die nicht nur herausragende akademische Leistungen, sondern auch ein aktives bürgerschaftliches Engagement zeigen. Vorteile des Stipendiums:
- Finanzielle Unterstützung. Die monatliche Zahlung beträgt etwa 1.000 € für Bachelor-Studierende, dazu kommen eine Krankenversicherung und bei Bedarf ein Wohnzuschuss.
- Unterstützung. Der Fonds organisiert für seine Stipendiaten Seminare zu den Themen Führung, Ethik und politische Strategie.
- Networking. Stipendiaten erhalten Zugang zur Alumni-Plattform und zur jährlichen BVK-Konferenz.
Wichtig! Die FES nimmt keine Bewerbungen per Post oder über Drittanbieter-Websites entgegen. Eine Online-Bewerbung für das Stipendium ist nur über die offizielle Website möglich. Eine wesentliche Voraussetzung ist das Vorliegen einer Empfehlung durch einen Dozenten sowie der Nachweis gesellschaftlichen Engagements. Alle Einzelheiten zur Arbeit, zu den Anforderungen und den Regeln für die Einreichung der Unterlagen sowie Anweisungen zur Bewerbung werden ebenfalls auf der Website veröffentlicht.
Wer finanziert die Friedrich-Ebert-Stiftung?
Dies ist einer der transparentesten, aber auch am meisten diskutierten Aspekte der Arbeit der FES. Die Hauptfinanzierungsquelle sind staatliche Mittel. Die Stiftung verfügt jedoch über eine eigene wirtschaftliche Basis:
- Beteiligung an Unternehmen. 1973 erwarb die FES den Verlag J.H.W. Dietz Nachf. Die Erträge aus Dividenden und dem Verkauf von Literatur sind ein wichtiger Teil der Finanzierung.
- Mitgliedsbeiträge. Rund 130 Mitglieder des Vereins zahlen jährliche Beiträge.
- Spenden. Der Solidaritätsfonds, der ausländische Studierende unterstützt, finanziert sich ausschließlich aus Spenden von Absolventen.
Die Struktur der Finanzverwaltung ist in der Satzung streng geregelt. Der Jahresbericht wird von unabhängigen Wirtschaftsprüfern geprüft.
Internationale Bedeutung
In Deutschland, wo sechs große politische Stiftungen tätig sind, zeichnet sich die internationale Arbeit der FES durch ihre historische Tiefe und Reichweite aus. Die Friedrich-Ebert-Stiftung gilt als „Soft Power“ des Landes.
- In Europa spielt die Stiftung eine Schlüsselrolle bei der Stabilisierung der Demokratien in Osteuropa und auf dem Balkan und unterstützt diese auf ihrem Weg zur EU-Integration.
- In Asien und Afrika sind die Projekte der FES oft die einzigen Plattformen für den Dialog zwischen Regierungen, Opposition und Zivilgesellschaft.
- In Lateinamerika leistete die Stiftung in den 1980er Jahren einen unschätzbaren Beitrag zu den demokratischen Übergangsprozessen in Chile, Brasilien und Argentinien.
Die Förderung von Demokratie und Menschenrechten weltweit ist tägliche Arbeit, die die FES zu einer der bekanntesten deutschen Marken in der globalen Politik macht.
Wodurch unterscheidet sich die Friedrich-Ebert-Stiftung von politischen Stiftungen?
In Deutschland gibt es sechs Stiftungen, die den Parlamentsparteien nahestehen. Sie unterscheiden sich in ihrer ideologischen Ausrichtung, ihren Arbeitsschwerpunkten und manchmal auch in ihrer Größe.
Kriterium | Friedrich-Ebert-Stiftung | Bertelsmann-Stiftung | |
|---|---|---|---|
Politische Nähe | Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) | Parteiunabhängig, größte private Stiftung | |
Ideologischer Schwerpunkt | Soziale Gerechtigkeit, Gewerkschaftsrechte, Umverteilung | Christdemokratie, transatlantische Beziehungen, Marktwirtschaft | Pragmatismus, „Best Practices“, neokonservative Tendenzen |
Gründungsjahr | 1925, 1954 wiederbelebt | 1955 als Adenauer-Gesellschaft | 1977 |
Struktur | Eingetragener Verein (e.V.), öffentlich-rechtlich | Eingetragener Verein, öffentlich-rechtlich | Privater Fonds |
Stipendien | Fokus auf soziales Engagement und Parteizugehörigkeit | Fokus auf akademische Elite und Führungsqualitäten | Es gibt praktisch keine Stipendienprogramme für Studierende |
Besonderheit | Historisches Archiv der Arbeiterbewegung, Unterstützung von Gewerkschaften weltweit | Netzwerk von Auslandsbüros, ausgerichtet auf konservative Eliten | Eigene Forschungsprojekte, Einfluss auf die staatliche Politik ohne Parteibindung |
Die FES steht der SPD historisch nahe. Gleichzeitig pflegt sie Kontakte zu allen einflussreichen politischen Parteien Deutschlands – CDU/CSU, Grünen und FDP. Olaf Scholz hat in seiner Funktion als Bundeskanzler mehrfach bei Veranstaltungen der FES gesprochen, was die anhaltende Verbindung der Stiftung zur sozialdemokratischen politischen Elite unterstreicht. Friedrich Merz wiederum nahm an Diskussionsrunden der Stiftung zu wirtschafts- und sozialpolitischen Themen teil, was das Streben der FES nach einem parteiübergreifenden Dialog verdeutlicht.

100 Jahre Friedrich-Ebert-Stiftung – Festakt mit Bundeskanzler Olaf Scholz
Kritik an der Friedrich-Ebert-Stiftung
Trotz ihres unbestreitbaren Beitrags zur Demokratie wird regelmäßig Kritik an der FES laut. Der Hauptstreitpunkt ist die politische Nähe zur SPD. Kritiker, häufig aus der Christlich-Demokratischen Union Deutschlands oder der AfD, weisen darauf hin, dass 95 % der Finanzierung aus Steuergeldern stammen, die Führungspositionen in der Stiftung jedoch von ehemaligen SPD-Parteifunktionären besetzt sind. Dies führt zu Debatten über die staatliche Finanzierung politischer Stiftungen.
Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die Transparenz bei der Personalauswahl. Obwohl die Stellen formal für alle offen sind, herrscht die weit verbreitete Meinung, dass für eine Karriere bei der FES eine Mitgliedschaft in der SPD oder nachgewiesene Verbindungen zu den Gewerkschaften von Vorteil sind. Bei der Diskussion über Verbindungen zu Parteien werfen Kritiker Fragen auf: Womit beschäftigt sich Merkel heute, oder welche Fakten aus dem Leben von Christian Lindner deuten darauf hin, dass hinter seiner erfolgreichen Karriere höhere Mächte stehen? Sie weisen auch darauf hin, dass Parallelen zu den Fakten über Ursula von der Leyen gezogen werden können. So versuchen Kritiker aufzuzeigen, dass im Bereich der politischen Bildung die Parteizugehörigkeit oft zum entscheidenden Faktor für eine erfolgreiche Karriere wird.
In einem breiteren politischen Kontext überschneiden sich solche Diskussionen mit dem Thema der skandalträchtigsten deutschen Politiker des 21. Jahrhunderts. So werden Parteizugehörigkeit und Unterstützung durch nahestehende Strukturen zum Gegenstand öffentlicher Auseinandersetzungen. Kritiker, unter anderem von Die Linke, weisen darauf hin, dass das System der politischen Stiftungen ein parteipolitisches Oligopol im Bereich der politischen Bildung zementiert.
Soziale Netzwerke
FAQ
Womit beschäftigt sich die Friedrich-Ebert-Stiftung?
Die Stiftung befasst sich mit politischer Bildung, internationaler Zusammenarbeit, der Förderung von Demokratie und sozialer Gerechtigkeit sowie der Vergabe von Stipendien an begabte Studierende und Doktoranden.
Ist die Friedrich-Ebert-Stiftung parteipolitisch?
Die Stiftung ist im rechtlichen Sinne nicht parteipolitisch. Sie ist ein eingetragener Verein (e.V.), der der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) ideologisch nahe steht, aber im Rahmen ihrer satzungsmäßigen Tätigkeit unabhängig agiert.
In welcher Beziehung steht er zur Sozialdemokratischen Partei Deutschlands?
Die Verbindung ist historischer und personeller Natur. Die Stiftung wurde von der SPD gegründet, und viele Vorstandsmitglieder sind Parteimitglieder. Sie wird jedoch hauptsächlich aus dem Staatshaushalt finanziert und arbeitet nach den Grundsätzen des Gemeinwohls und nicht nach parteipolitischen taktischen Zielen.
Wer war Friedrich Ebert?
Der erste demokratisch gewählte Reichspräsident Deutschlands (1919–1925), ein Sozialdemokrat, der in seinem Testament die Gründung einer Stiftung zur Förderung begabter Jugendlicher aus Arbeiterfamilien verfügt hat.
Wie erhält man ein Stipendium der Friedrich-Ebert-Stiftung?
Man muss eine Online-Bewerbung über die offizielle Website einreichen und ein Motivationsschreiben, Empfehlungen sowie Nachweise über akademische Leistungen und gesellschaftliches Engagement beifügen. Die Auswahl erfolgt in mehreren Schritten, einschließlich eines Vorstellungsgesprächs.
Wer kann sich für ein Stipendium der Friedrich-Ebert-Stiftung bewerben?
Studierende und Doktoranden aller Fachrichtungen an deutschen Hochschulen sowie deutsche Studierende im Ausland. Im Rahmen bestimmter Programme können auch ausländische Studierende und Doktoranden berücksichtigt werden. Eine zentrale Voraussetzung sind bürgerschaftliches Engagement und hervorragende akademische Leistungen.
Wie hoch ist das Stipendium der Friedrich-Ebert-Stiftung?
Die Höhe hängt vom Einkommen der Eltern oder des Ehepartners ab. Der Höchstbetrag für Bachelor-Studierende beträgt 992 € pro Monat zuzüglich einer vollständigen Krankenversicherung und, falls erforderlich, eines Wohnzuschusses. Doktoranden erhalten bis zu 1350 € zuzüglich eines Forschungsstipendiums.
Wann endet die Bewerbungsfrist für das Stipendium?
Die Fristen werden auf der Website veröffentlicht. In der Regel werden Bewerbungen zweimal im Jahr entgegengenommen, im Frühjahr bis zum 1. April und im Herbst bis zum 1. November. Die genauen Termine entnehmen Sie bitte dem Abschnitt „Bewerbung“.
Wie kann man an den Veranstaltungen der Friedrich-Ebert-Stiftung teilnehmen?
Die Veranstaltungen stehen allen Interessierten offen. Der Veranstaltungskalender wird auf der Website fes.de im Bereich „Termine“ veröffentlicht. Dabei kann es sich um Vorträge, Seminare in NRW und anderen Bundesländern, Konferenzen und Ausstellungen handeln. Die Teilnahme ist oft kostenlos, eine Anmeldung ist lediglich erforderlich.
Welche Studien und Publikationen gibt die Stiftung heraus?
Die Stiftung veröffentlicht die Reihe „Expertisen für Demokratie“, die Zeitschriften IPG und Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte sowie jährliche Berichte zur Wirtschafts- und Sozialpolitik. Alle Publikationen stehen auf der Website als Open-Access-Download zur Verfügung.






