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Die Linke

In diesem Artikel befassen wir uns ausführlich mit der Geschichte, Ideologie und aktuellen Rolle der Partei Die Linke. Sie erfahren mehr über die Grundprinzipien des demokratischen Sozialismus, Antimilitarismus und soziale Gerechtigkeit sowie über die Herausforderungen, denen sich die linke Opposition im heutigen Deutschland gegenübersieht.

von Emma Weber

Inhaltsverzeichnis
Das Logo der Partei Die Linke vor dem Hintergrund der deutschen Flagge symbolisiert soziale Gerechtigkeit

Die Linke – Partei für soziale Gerechtigkeit in Deutschland

Die Linke ist eine linksdemokratisch-sozialistische Partei in der deutschen Politik. Sie setzt sich für demokratischen Sozialismus, Antimilitarismus, sozial-ökologische Politik und Antifaschismus ein. Im Jahr 2025 hat Die Linke ihre Wahlergebnisse im Vergleich zu 2021 deutlich verbessert. In diesem Artikel gehen wir detailliert auf die Geschichte, Ideologie und Struktur dieser politischen Partei ein.

Vollständiger Name

Die Linke

Wann wurde Die Linke gegründet?

Am 16. Juni 2007 in Berlin

Wer hat Die Linke gegründet?

Ergebnis des Zusammenschlusses der Parteien Linkspartei.PDS (Nachfolgepartei der SED) und WASG

Vorsitzende (2024–2026)

Ines Schwerdtner und Jan van Aken

Ideologie

Demokratischer Sozialismus, Antimilitarismus, sozial-ökologische Politik, Antifaschismus, Pazifismus

Motto

„Alle wollen regieren, wir wollen verändern“

Wie viele Mitglieder hat Die Linke?

Etwa 123.000

Hauptsitz

Berlin

Website

www.die-linke.de

Welche Farbe hat Die Linke?

Rot

Sitze im Parlament

80 Mandate. Nicht vertreten in Bayern und insgesamt schwach vertreten in den westlichen Bundesländern.

Sitze im Bundestag

64 von 630 Mandaten

Sitze im Europäischen Parlament

3 Mandate

Geschichte

Die Partei Die Linke geht auf die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED) zurück, die zu ihrer Zeit die Regierungspartei der DDR war.

Während der „friedlichen Revolution” 1989/1990 wurde die SED zunächst in SED-PDS und dann in Partei des Demokratischen Sozialismus (PDS) umbenannt. Im Jahr 2005 änderte die PDS ihren Namen in Linkspartei.PDS.

Parallel dazu entstand in Westdeutschland in den Jahren 2004-2005 die Protestorganisation Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) als Reaktion auf die Reformen der Agenda 2010 von Bundeskanzler Gerhard Schröder. Bei den Wahlen 2005 traten PDS und WASG als gemeinsamer Wahlbündnis auf. Die offizielle Fusion der Linkspartei.PDS und der WASG zur Partei Die Linke fand am 16. Juni 2007 in Berlin statt.

Im Jahr 2021 geriet die Partei in eine Krise: Bei den Wahlen erhielt sie nur 4,9 % der Stimmen und behielt dank dreier Direktmandate ihren Sitz im Bundestag.

Im Jahr 2023 kam es zu einer Spaltung: Eine Gruppe unter der Führung von Sahra Wagenknecht verließ die Partei und gründete eine neue Organisation – das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW).

Nach der Spaltung verfolgte Die Linke einen Kurs der Erneuerung, der zu einem Anstieg der Mitgliederzahlen und zum Erfolg bei den Wahlen 2025 führte.

Ideologie und Programm der Partei Die Linke

Die Ideologie der Partei Die Linke in Deutschland basiert auf drei miteinander verbundenen Prinzipien: demokratischer Sozialismus, soziale Gerechtigkeit und Antimilitarismus. Im Wahlprogramm äußerte die Partei Kritik am Kapitalismus. Sie bevorzugt einfache Erklärungen ihrer Ziele. Sie strebt den Aufbau eines Sozialstaates an, in dem die Wirtschaft demokratischer, sozialer und ökologischer Kontrolle unterliegt und nicht dem Wettbewerb des Marktes. Diese Werte sind im Programm und in der ersten Satzung der Partei verankert, die 2011 auf dem Parteitag in Erfurt verabschiedet wurde.

Das Wahlprogramm von Die Linke erklärt | Bundestagswahl 2025

Das Wahlprogramm in Kürze:

Richtung

Kernpunkte

Demokratischer Sozialismus

Überwindung des Kapitalismus; Solidarität, soziale Gleichheit und Inklusion ersetzen die Dominanz des Profits; gesellschaftliches Eigentum; umfassender verfassungsmäßiger Schutz der Rechte der Arbeitnehmer

Soziale Gerechtigkeit

Verkürzung der Arbeitszeit bei gleichbleibendem Einkommen; Rücknahme der Hartz-IV-Reform; Einführung eines Kindergeldes; solidarische Rente; solidarische Kranken- und Pflegeversicherung; kostenlose Bildung; progressive Besteuerung; Umverteilung von Einkommen

Antimilitarismus

Vollständiger Verzicht auf die Beteiligung Deutschlands an Kriegen; Rückzug der Bundeswehr aus allen Auslandseinsätzen; strenge Beschränkung des Einsatzes der Bundeswehr im Inland; Austritt aus der NATO; Verbot von Waffenexporten

Sozial-ökologische Transformation

Unterordnung der Wirtschaft unter eine solidarische Entwicklung und den Erhalt der Natur; Übergang zu einer nachhaltigen, schonenden Nutzung der Ressourcen; beschleunigter Ausstieg aus der Atomenergie

Demokratie und Rechte

Ausbau der direkten Demokratie durch Bundesvolksinitiativen und Referenden; Verbot von Spenden von Unternehmen an politische Parteien; Bekämpfung aller Formen von Diskriminierung

Europapolitik

Neustart für die Europäische Union als demokratische, soziale, ökologische und friedliche Union; Vorrang sozialer Rechte; demokratische Kontrolle der Europäischen Zentralbank

Inklusive Gesellschaft

Eine Gesellschaft, in der niemand ausgeschlossen wird; gleichberechtigte Verteilung aller Arten von Arbeit zwischen den Geschlechtern; das Recht jedes Menschen, über seine Zeit selbst zu verfügen; Zugang zum kulturellen Reichtum der Gesellschaft

Internationale Solidarität

Beendigung der wirtschaftlichen Ausbeutung der Länder der „Dritten Welt”; Schuldenerlass für arme Länder; Erhöhung des Umfangs der Entwicklungshilfe; Achtung des Völkerrechts und der Menschenrechte

Sozialpolitik

Die Partei Die Linke setzt sich für die Rücknahme der Hartz-IV-Reformen und die Ersetzung des Arbeitslosengeldes durch eine sanktionsfreie Grundsicherung sowie die Einführung eines Kindergeldes ein. Sie arbeitet eng mit den Gewerkschaften zusammen und unterstützt die Rechte der Arbeitnehmer. Der Mindestlohn muss zum Leben ausreichen, und das Rentensystem muss vor Armut schützen. Die Partei lehnt eine Anhebung des Rentenalters über 65 Jahre ab. Im Gesundheitswesen unterstützt Die Linke das System der allgemeinen Solidarversicherung.

Klare Ansage von Ines Schwerdtner gegen die Rente mit 70!

Wirtschaftspolitik

Die Linke setzt sich für eine stärkere staatliche Regulierung der Wirtschaft und für Lohnsteigerungen ein. Außerdem fordert sie eine jährliche Erhöhung der staatlichen Investitionen in Bildung, Wissenschaft, Kultur, ökologische Modernisierung und Infrastruktur. Die Steuerpolitik sieht eine Erhöhung der Steuern für große Unternehmen und vermögende Bürger vor. Die Partei schlägt vor, das Kartellrecht zu verschärfen.

Migrationspolitik und Menschenrechte

Die Linke betrachtet Einwanderer als Bereicherung für die Gesellschaft. Die Partei setzt sich für die Ausweitung der Rechte aller in Deutschland lebenden Menschen ein. Gleichberechtigung muss für alle gelten, unabhängig von ihrer Herkunft. Die Linke kämpft konsequent gegen Rechtsextremismus, Nationalsozialismus, Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und Rassismus.

Ökologie und Klima

Die Linke setzt sich für eine sozial-ökologische Transformation der Wirtschaft ein, die sich dem Naturschutz und der nachhaltigen Entwicklung unterordnet. Die Partei fordert einen beschleunigten Ausstieg aus der Atomenergie, die Dezentralisierung der Energieversorgung, die Verstaatlichung der Energienetze und den vollständigen Übergang zu erneuerbaren Energien. In der Landwirtschaft unterstützt sie die Ausweitung des ökologischen Landbaus, das Verbot der industriellen Tierhaltung und das Verbot der Gentechnik bei Pflanzen.

Außenpolitik und Haltung zu NATO und EU

Die Linken vertreten eine antimilitaristische Position. Sie sprechen sich für den Abzug der Bundeswehr aus allen Auslandseinsätzen aus. Außerdem kritisiert die Partei die NATO und befürwortet den Austritt Deutschlands aus den militärischen Strukturen des Bündnisses mit anschließender Schaffung eines alternativen kollektiven Sicherheitssystems.

Die Linke kritisiert die Militarisierung der Europäischen Union. In der internationalen Politik setzt Die Linke auf die Stärkung der UNO, die Demokratisierung ihrer Strukturen und die Priorität von Menschenrechten, sozialer Gerechtigkeit und nachhaltiger Entwicklung.

Parteistruktur

Die Partei ist in Landes-, Kreis- und Ortsverbände unterteilt. Formal ist das höchste Organ der Bundesparteitag. Das ausführende Organ ist der Bundesvorstand, der aus 26 Personen besteht.

Die Linke – Gegen Ungleichheit

Die roten Flaggen der Partei Die Linke wehen während der Wahlen im Wind

Der Vorstand, der dessen Kern bildet, besteht aus einer Liste von Politikern, auf der 10 Mitglieder stehen. Eine wichtige Rolle spielt auch der Bundesausschuss, der aus 80 Delegierten besteht.

Seit ihrer Gründung im Jahr 2007 behält die Partei ein dualistisches Führungssystem bei. Es gibt zwei Co-Vorsitzende, von denen einer zwingend eine Frau sein muss. In der Partei gilt eine strenge Geschlechterquote: Alle Gremien und Listen der Spitzenkandidaten müssen zu mindestens 50 % mit Frauen besetzt sein.

In den westlichen Bundesländern ist die Struktur aufgrund der geringeren Mitgliederzahl weniger dicht. Im Jahr 2024 führte die Partei eine erfolgreiche Regionalkampagne in Mannheim durch, was zu einem Anstieg der Unterstützung in der Region beitrug.

Führende Politiker und bekannte Vertreter der Partei Die Linke

Seit Oktober 2024 wird die Partei von Ines Schwerdtner und Jan van Aken gemeinsam geführt. Zuvor stand Janine Wissler und Martin Schirdewan an der Spitze der Partei.

Zu den bekannten Politikern, die eine Schlüsselrolle in der Partei gespielt haben, zählen Gregor Gysi und Bodo Ramelow. Gysi war viele Jahre lang Fraktionsvorsitzender und seit der Gründung der Partei deren Symbolfigur. Ramelow wurde 2014 der erste Ministerpräsident der Partei Die Linke im Bundesland Thüringen. Im Jahr 2023 verließ Sahra Wagenknecht die Partei und gründete die neue Organisation BSW.

Heinrich Alexandra Hermann ist Parteimitglied von Die Linke und kandidierte bei den Wahlen zum Bundesvorstand auf dem Parteitag 2024. Er setzt sich für die Anerkennung eines dritten Geschlechts ein. Ein weiterer bekannter „Linker” ist Dirk Bruhn, Abgeordneter im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern.

Die Linke im Bundestag

Die Linke zog 2005 erstmals als Wahlbündnis aus PDS und WASG mit 8,7 % der Stimmen in den Bundestag ein. Ihren größten Erfolg erzielte die Partei 2009 (11,9 % und 76 Mandate).

Nach den Wahlen 2021 stand die Partei kurz vor dem Aus: Mit einem Ergebnis von 4,9 % behielt sie nur dank dreier Direktmandate (Gregor Gysi, Gesine Lötzsch, Sören Pellmann) ihre Präsenz im Parlament. Im November 2023 verlor die Fraktion durch den Austritt von zehn Abgeordneten unter der Führung von Sahra Wagenknecht, die zur neuen Partei BSW wechselten, die für den Fraktionsstatus erforderliche Mindestanzahl an Sitzen. Bis 2025 existierte Die Linke als parlamentarische Gruppe im Bundestag.

Bei den Wahlen 2025 kehrte die Partei mit 8,8 % der Stimmen und 64 Mandaten in den Bundestag zurück und erlangte damit wieder den Status einer Fraktion. Im 21. Bundestag wurden Heidi Reichinnek und Sören Pellmann zu Fraktionsvorsitzenden gewählt, während Gregor Gysi der dienstälteste Abgeordnete des Parlaments wurde.

Heidi Reichinnek, Jan van Aken, Ines Schwerdtner, Sören Pellmann

Das Spitzenduo der Linken Heidi Reichinnek (r) und Jan van Aken (l) mit Ines Schwerdtner und Sören Pellmann

Experten sagen voraus, dass die Partei ihre stabile Position in den östlichen Bundesländern behalten wird, aber in den westlichen Regionen Schwierigkeiten haben wird.

Kritik und Kontroversen

Konservative Parteien, insbesondere die CDU, werfen Die Linke häufig vor, sich nicht ausreichend vom Erbe der SED zu distanzieren und die DDR nicht als „unrechtmäßigen Staat” anzuerkennen.

Einige Landesämter für Verfassungsschutz, insbesondere in Sachsen und Bayern, haben in der Vergangenheit einzelne Strukturen der Partei Die Linke wegen mutmaßlicher Verbindungen einzelner Parteimitglieder zum linksextremen Milieu überwacht.

Im Jahr 2022 geriet die Partei in den Skandal #linkemetoo: In mehreren Landesverbänden und der Bundestagsfraktion kamen Vorwürfe wegen sexueller Belästigung und Machtmissbrauch auf.

Im Mai 2025 wurde die Partei vom Zentralrat der Juden in Deutschland (Josef Schuster) scharf kritisiert, nachdem sie auf ihrem Parteitag in Chemnitz die Jerusalem-Erklärung zum Antisemitismus anstelle der in Deutschland allgemein anerkannten IHRA-Arbeitsdefinition verabschiedet hatte. Kritiker sahen darin eine potenzielle Rechtfertigung für Boykotte Israels und Israelhass. Gleichzeitig wurde die Partei von einigen Kulturschaffenden, darunter dem Komiker Max Uthoff, öffentlich unterstützt.

Fazit

Nach der tiefen Krise der Jahre 2021 bis 2023 gelang Die Linke ein erfolgreicher Neustart. Die Partei gewann Zehntausende neuer, überwiegend junger Mitglieder und kehrte bei den Wahlen 2025 in den Bundestag zurück. Sie festigte ihre Position in den östlichen Bundesländern und wurde zur stärksten Kraft in Berlin (19,9 %), aber ihre Präsenz in den meisten westdeutschen Gebieten bleibt äußerst gering.

Das historische Erbe der DDR, interne Meinungsverschiedenheiten in Fragen der Außenpolitik und des Antisemitismus sowie die Weigerung der CDU/CSU und die teilweise Weigerung der SPD, Koalitionen mit der linken Partei einzugehen, schränken ihre Chancen auf eine Beteiligung an der Bundesregierung ein. Als Stimme der radikalen linken Opposition verfügt Die Linke jedoch über eine stabile Wählerbasis und das Potenzial, durch Druck von außen Einfluss auf die politische Agenda zu nehmen.

SPD und Die Linke

SPD und Die Linke: Das Ende der Koalition

Wenn Sie die Politik der Partei unterstützen, können Sie Mitglied werden. Sie können auch den offiziellen Online-Shop der Partei besuchen. Der Shop der Linken bietet Merchandising-Artikel der Partei zum Kauf an: Wahlplakate, Kleidung, Ansteckplaketten und Materialien mit dem Logo der Partei.

Wenn Sie sich allgemein für die Politik Deutschlands interessieren, ist es auch hilfreich, sich mit den anderen einflussreichsten politischen Parteien Deutschlands vertraut zu machen: dem konservativen Block CDU/CSU unter der Führung von Friedrich Merz, den Sozialdemokraten unter der Führung von Olaf Scholz sowie den Parteien, die die aktuelle politische Landschaft prägen, – der rechtspopulistischen Alternative für Deutschland, der ökologisch orientierten Bündnis 90 / Die Grünen und der liberalen Freien Demokratischen Partei (sowie mit Fakten aus dem Leben von Christian Lindner, dem Vorsitzenden dieser Partei). Für ein tieferes Verständnis der deutschen Politik empfehlen wir Ihnen, sich mit der Biografie von Merkel (und ihrer heutigen Tätigkeit) zu befassen, die zu einem Symbol ihrer Zeit geworden ist, Fakten über Ursula von der Leyen – die erste Frau an der Spitze der Europäischen Kommission – sowie Informationen über die skandalträchtigsten deutschen Politiker des 21. Jahrhunderts, die die wichtigsten Krisen und Widersprüche im aktuellen politischen Leben der Bundesrepublik aufzeigen.

FAQ

Wer wählt Die Linke?

Traditionell ist sie unter den Bewohnern der östlichen Bundesländer (ehemalige DDR) stark vertreten.

Wofür steht Die Linke?

Die Linke setzt sich für demokratischen Sozialismus, soziale Gerechtigkeit, Antimilitarismus und eine sozial-ökologische Transformation der Wirtschaft ein.

Wie viel Prozent der Stimmen erhält Die Linke?

Bei den Bundestagswahlen 2025 erreichte die Partei 8,8 %.

Wie viele Sitze hat Die Linke im Bundestag?

Im 21. Bundestag (ab 2025) hat die Partei 64 Mandate.

Wie steht Die Linke zu Russland?

Die Partei kritisiert die Außenpolitik Russlands, einschließlich der Invasion der Ukraine.

Wie steht Die Linke zur NATO?

Die Partei fordert den Austritt aus der NATO und deren Ersatz durch ein kollektives Sicherheitssystem unter Beteiligung Russlands, das auf Abrüstung und zivile Konfliktlösung ausgerichtet ist.

Wie steht Die Linke zum Krieg in der Ukraine?

Die Invasion Russlands wird als Verstoß gegen das Völkerrecht verurteilt, jedoch spricht sich die Partei ausschließlich für eine diplomatische Lösung aus und lehnt Waffenlieferungen an die Ukraine ab.

Wie steht Die Linke zu Israel?

Die Partei erkennt das Existenzrecht Israels an, kritisiert jedoch dessen Politik gegenüber Palästina.

Warum wurde Die Linke gegründet?

Die Partei entstand am 16. Juni 2007 in Berlin aus dem Zusammenschluss der ostdeutschen Linkspartei.PDS (Nachfolgerin der SED) und der westdeutschen WASG.

Welche Wahlkreise hat Die Linke gewonnen?

Bei den Wahlen 2025 erhielt die Partei 6 Direktmandate, darunter einen historischen Erfolg im Wahlkreis Berlin-Neukölln.

Wie steht Die Linke zu Palästina?

Die Partei unterstützt das Selbstbestimmungsrecht der Palästinenser, fordert einen Waffenstillstand im Gazastreifen, die Einstellung von Waffenlieferungen an Israel und die Anerkennung des Staates Palästina.

Wie finanziert sich Die Linke?

Durch staatliche Zuschüsse, Mitgliedsbeiträge und Spenden von Privatpersonen.

Welche Altersgruppe wählt Die Linke?

Traditionell ist sie bei der älteren Generation in den östlichen Bundesländern stark vertreten, aber seit den 2020er Jahren wächst laut Umfragen die Unterstützung unter jungen Menschen unter 30 Jahren. Das Durchschnittsalter der Parteimitglieder liegt bei 38,6 Jahren (2026).

Warum enthält sich Die Linke bei der Abstimmung über das Rentenpaket?

Die Linke setzt sich für ein solidarisches Rentensystem ein, das vor Armut schützt, und lehnt eine Anhebung des Rentenalters über 65 Jahre ab.

Wie hieß Die Linke früher?

Bis 2007 gab es die PDS (Ost) und die WASG (West) als separate Parteien. Von 2005 bis 2007 hieß der östliche Teil Linkspartei.PDS.

Wer leitet Die Linke?

Seit Oktober 2024 wird die Partei von einem Doppelspitze geführt: Ines Schwerdtner und Jan van Aken, die auf dem Parteitag in Halle (Saale) gewählt wurden.

Ist Die Linke eine kommunistische Partei?

Die offizielle Ideologie der Partei ist der demokratische Sozialismus. Die Partei lehnt die Diktatur des Proletariats und totalitäre Modelle ab, obwohl es innerhalb der Partei kommunistisch orientierte Strömungen gibt (z. B. die Kommunistische Plattform).

Kontakte und soziale Netzwerke

Sie können die Partei Die Linke über das Formular auf ihrer Website oder auf jede andere für Sie bequeme Weise kontaktieren:

Postanschrift

Telefonnummern

E-Mail

Partei Die Linke

Kleine Alexanderstraße 28

10178 Berlin

Mo, Mi, Do 10:30 – 16:00 Uhr und Di 10:30 – 13:00 Uhr

Bürgerdialog: (030) 24 009 999

Fragen zur Mitgliedschaft: (030) 24 009 555

E-Mail:

[email protected]