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Eifel Vulkanregion

Glauben Sie, dass man nur im Traum auf dem Rand eines erloschenen Vulkans spazieren gehen und in seinem Krater baden kann? Der Überblick über die Vulkanische Region Eifel wird Ihre Weltanschauung verändern und Ihnen die interessantesten Routen der vulkanischen Eifel vorstellen.

von Emma Weber

Inhaltsverzeichnis
Eifel Vulkanregion in Deutschland: Natur, Vulkane und aktive Erholung

Morgen in der Vulkanregion Eifel

Wenn man „Eifel” sagt, denken viele an die typisch deutsche Naturregion Eifel mit ihren dichten Wäldern und Hügeln wie im Bayerischen Wald. Die Landschaft hat jedoch noch eine andere, feurige Seite – die Vulkanische Eifelregion. Im Gegensatz zu klassischen Landschaften lebt dieses Land nach den Gesetzen der geologischen Dramatik: Hier brachen vor nur 11.000 Jahren die jüngsten Vulkane Deutschlands aus. Sie hinterließen Maare-Seen, die ihre turbulente Vergangenheit widerspiegeln. Heute ist die Einzigartigkeit dieser Ecke von Rheinland-Pfalz weltweit anerkannt und trägt den Status eines UNESCO Global Geoparks.

Der vulkanische Eifel ist ein Magnet für alle, die nicht nur die schönsten Urlaubsziele in Deutschland suchen, sondern auch die besondere Stimmung dieses Planeten.

Die Region mit 192.000 Einwohnern verzeichnet jährlich mehr als 5 Millionen Übernachtungen und bietet unvergessliche Touren und Wanderungen auf dem „Feuerweg”.

Anstelle von Meereslandschaften gibt es auf der Insel Amrum Kraterseen, anstelle von Kurpromenaden „lebendige“ Wanderwege, 9 Urlaubsgebiete von GesundLand Vulkaneifel bis Vordereifel. Lassen Sie uns herausfinden, wie sicher der Tourismus in die Tiefen der Erdgeschichte ist.

Vollständiger Name

Eifel Vulkanregion

Gründungsdatum

Die vulkanische Aktivität in der Region begann vor etwa 50 Millionen Jahren.

Wie groß ist die Eifel?

  • Eifel – ~5.300 km²
  • Vulkanische Eifelregion – ~2000 km²
  • Nationalpark – ~110 km²

Ortschaften in der Eifel

Aachen, Trier, Koblenz, Daun, Manderscheid, Bad Bertrich, Prüm, Adenau

Naturregion

Ja

Wo liegt die Eifel?

  • Hochland im Westen Deutschlands zwischen Rhein und Mosel, grenzt an Belgien, Luxemburg und Frankreich.
  • Die Region der Vulkaneifel – vom Rhein bis zur Wittlicher Mulde. Sie grenzt an die Südeifel, die Luxemburger und Belgischen Ardennen, die Nordeifel und die Hochmoore. Die östliche Grenze der Region bildet der Rhein.

Koordinaten

50°25′02″ N 6°48′47″ E

Sehenswürdigkeiten

  • Der Laacher See
  • Geysir Andernach
  • Wanderweg Eifelsteig
  • Vulkanpark Brohltal
  • Geopark Vulkaneifel UNESCO
  • Bergorte: Daun und Bad Bertrich

Website

www.eifel.info

Eintrittspreis

Freier Zugang zu Naturgebieten. Für einzelne Objekte (Museen, Attraktionen) wird eine Gebühr erhoben.

Kontaktmöglichkeiten zur Verwaltung

Eifel Tourismus GmbH

Kalvarienbergstraße 1, 54595 Prüm

+49 6551 96560

[email protected]

Mo–Fr: 08:30–17:00

Soziale Netzwerke: Facebook, Instagram

Wie entstand die Vulkanlandschaft der Eifel?

Die einzigartige Vulkanische Region Eifel begann sich vor etwa 50 Millionen Jahren zu bilden, bevor sie zum Vulkanpark Eifel wurde. Vor nur 13.000 Jahren tobte hier einer der stärksten Vulkanausbrüche Mitteleuropas, der den legendären Laacher See schuf. Die vergleichsweise jungen Vulkane gelten nur als „ruhende“. Hier erwarten Touristen Wanderwege im Vulkanpark, aktive Erholung und Ausflüge in die Eifel sowie unglaubliche Selfies vor dem Hintergrund erstarrter Lavaströme und meterhoher Ablagerungen von Vulkangestein.

Entstehung der Eifel

Die Entstehung der Landschaft ist ein komplexer, mehrstufiger Prozess verschiedener Epochen. Interessanterweise gibt es in der Vulkaneifel nicht nur einen einzigen Vulkan, sondern mehrere.

  1. Vulkanismus im östlichen Teil (Östliche Vulkaneifel). Dies ist die Welt des Laacher Sees. Der See entstand vor 13.000 Jahren nach einem weiteren gewaltigen Ausbruch. Das Ausstoßvolumen erreichte 16 km³, und die Aschewolke breitete sich bis nach Bornholm und Norditalien aus. Obwohl das Magma-Reservoir regelmäßig aufgefüllt wird, prognostizieren Wissenschaftler den nächsten Ausbruch frühestens in Tausenden von Jahren.
  2. Vulkanismus im westlichen Teil (Westliche Vulkaneifel). Das aktivste Gebiet mit mehr als 100 Schlackenkegeln und Maaren. Die wichtigsten Objekte sind die drei Seen der Dauner Maare. Der letzte Ausbruch fand hier vor etwa 20.000 Jahren statt. Heute ist die Region durch minimale Seismizität gekennzeichnet.
  3. Vulkanismus in der Hohen Eifel. Eines der ältesten vulkanischen Gebiete mit Aktivitäten vor 50 bis 20 Millionen Jahren. Von dieser Seite aus kann man den 747 m hohen Berg Hohe Acht, die Basaltkegel Arensberg und Döhmberg, die Überreste des tertiären Vulkans Landsberg und andere geologische Besonderheiten sehen. Diese Vulkane sind vor Millionen von Jahren erloschen.

Vulkanismus im Eifelgebiet Die Nordeifel ist eine „Pufferzone“, in der die Kraft der alten Vulkane allmählich nachlässt. Anstelle von bedrohlichen Kratern und Lavaströmen herrschen hier heilende Mineralquellen vor, Bad Neuenahr. Das Hauptjuwel des Nordens ist der höchste kalte Geysir der Welt, Andernach. Er schleudert einen mächtigen Strahl eiskalten Wassers 60 m hoch in die Luft.

Wenn die Insel Rügen für ihre Kreidefelsen bekannt ist, dann ist die Eifel für die Rift-Täler des Rheins bekannt, eine beliebte Touristenattraktion mit Thermalquellen und Kurorten.

Parameter

Ost

Westlich

Hoch

Aktivitätszeitraum

Vor 500.000 bis 12.900 Jahren

vor 700.000 bis 11.000 Jahren

vor 50–20 Millionen Jahren

Anzahl der Strukturen

~80 Vulkanschlote

~100 Schlackenkegel und Maare

~350 Erscheinungsformen

Wichtige Objekte

Laacher See, Rieden Caldera

Dauner Maare, Pulvermaar

Hohe Acht, Arensberg

Emissionsvolumen

Bis zu 16 km³

0,5–1 km³

2–3 km³

Aktuelle Aktivität

CO₂-Entgasung, Mofetten

Hydrothermale Aktivität von Maaren

Nicht vorhanden

Tiefe der magmatischen Quelle

30–50 km

20–40 km

Erschöpfte Reservoirs

Eruptionspotenzial

Gering (Tausende von Jahren)

Sehr gering

Nicht vorhanden

Landschaft mit Maar in Deutschland

Landschaft mit Maar in der Nähe des Eiffelturms in Deutschland

Einst führte tektonische Aktivität zur Bildung zahlreicher vulkanischer Strukturen, die die heutige Landschaft und das Wesen des Eifels geprägt haben. Es handelt sich nicht nur um eine schöne Naturregion, sondern um ein lebendiges Lehrbuch der Geologie, einen ewigen Kampf zwischen Feuer und Wasser.

Die Bedeutung der Vulkane des Eifels für die Wirtschaft der Region, die Gewinnung von Baumaterialien und den Tourismus ist von unschätzbarem Wert. Dank der Vielfalt der vulkanischen Phänomene entstanden hier der Geopark Vulkanischer Eifel, Museen und andere geologische Sehenswürdigkeiten des Eifels.

Maare – einzigartige Kraterseen im Eifelgebirge

Wie die Berge beherrscht auch das Element Wasser ganz Deutschland. Man denke nur an die Schönheit der Mecklenburgischen Seenplatte und der Ostsee. Ein weiteres geologisches Wunder der Eifel sind die Maare, perfekt runde Seen, die von den Einheimischen poetisch als „Augen der Eifel” bezeichnet werden.

Maare sind eine Art Krater, die durch Vulkanausbrüche im Eifel entstanden sind, als das Grundwasser auf die glühende Magma traf. Mit der Zeit ebbte die vulkanische Aktivität ab und die Krater füllten sich mit Grundwasser.

Unter den mehr als 70 Maare-Vulkanen der Region sind drei besonders hervorzuheben: das 72 m tiefe Pulvermaar in der Nähe von Gillenfeld, das Schalkenmehrener Maar, halb Tiefsee, halb Sumpfgebiet, und das Gemündener Maar, ein perfekt rundes See mit klarem Wasser. Außerdem gibt es in der Region Kraterseen, zum Beispiel den Laacher See.

Geheimnis der Maare | Unser Ursprung

Die bekanntesten Maare der Eifel

In den Maare-Seen sind bis heute interessante Entgasungsprozesse zu beobachten – winzige Bläschen aus Kohlendioxid, Schwefelwasserstoff und Helium sind an der Wasseroberfläche zu sehen. Sie zeugen von anhaltender vulkanischer Aktivität in der Tiefe.

  1. Der Pulvermaar ist mit einer Tiefe von ~72 m einer der tiefsten Seen Deutschlands. Er hat eine runde Form mit einem geschlossenen Tuffgrat, der vom vulkanischen Ursprung der Eifel zeugt.
  2. Das Schalkenmehrener Maar ist der ideale Ort für einen Kurzurlaub. Hier gibt es wunderschöne Landschaften zum Wandern. Im Sommer kann man schwimmen und Boot fahren.
  3. Das Gemündener Maar ist der kleinste und jüngste See der Region und von Wald umgeben. Es ist etwa 30.000 Jahre alt. Am inspirierendsten sind die bewaldeten Hänge und die Natur, die die Vulkankrater „heilt”. Das Gebiet ist ein Naturschutzgebiet.

Die Naturwunder der Eifel beschränken sich nicht nur auf Maare. Die Eifel bietet viele weitere Bademöglichkeiten: Badebucht Woffelsbach, Badesee Echtz, Badesee Gürzenich, Badestelle Krufter Waldsee sowie zahlreiche Freibäder und Naturbadestellen.

Nationalpark Eifel gegen Vulkanregion

Die Eifel ist nicht einfach nur eine hügelige Landschaft im Westen Deutschlands. Hier hat die Zeit zwei völlig unterschiedliche Spuren hinterlassen – eine feurige Vulkanzone und den friedlichen Nationalpark Eifel. Das Verständnis für den Unterschied zwischen diesen Orten ist der Schlüssel zu einer guten Reiseplanung.

Der vulkanische Eifel ist eine Millionen Jahre alte Naturlandschaft. Im Gegensatz zum Spreewald oder zum Nationalpark Schwarzwald gibt es hier magische Maare, Kraterseen und Lavasäulen.

Eifel National Park

Der Nationalpark Eifel ist ein 110 km² großes Stück unberührter Natur mit üppigen Nadel- und Buchenwäldern und beeindruckenden Stauseen, ähnlich wie im Nationalpark Sächsische Schweiz. Hier finden seltene Tierarten wie Wildkatzen, Schwarzstörche und Uhus Zuflucht. Bezaubernde Orte und Panoramen laden dazu ein, die Aussicht von Aussichtspunkten wie Hirschlay zu genießen. Der Wildweg führt Wanderer auf Holzstegen durch einen 5,4 km langen „Urwald“. Ein anschaulicher Vergleich beider Naturgebiete:

Kriterium

Vulkaneifel

Nationalpark Eifel

Art des Gebiets

UNESCO-Geopark, Naturpark, Urlaubsregion Eifel

Nationalpark zum Schutz der Wildnis

Entstehung

Vulkanisch. Entstand nach und nach durch Explosionen, Eruptionen und Magmaauswürfe. Grundlage des Reliefs sind alte Meeresablagerungen, vulkanischer Tuff und Basalt. Die Aktivität begann vor etwa 50 Millionen Jahren.

Ökologisch. Er wurde 2004 zum Schutz und zur Entwicklung des einzigartigen Ökosystems der Buchen- und Nadelwälder und der biologischen Vielfalt gegründet. Die Landschaft wurde durch Eiszeiten und Flüsse geformt.

Vulkane / Maare

Das sind die Highlights des Eifelgebiets. Maare (Pulvermaar, Schalkenmehrener), Kraterseen (Laacher See), Vulkankegel, Geysire

Nein. Hier herrscht die wilde Natur vor. Es ist die Heimat von mehr als 10.000 Tierarten. Seit 2019 leben wieder Wölfe in diesem Gebiet.

Hauptthema

Geologie, Vulkanismus, Geschichte der Erde, Erholung und Bildung

Biodiversität, wilde Natur, Wiederherstellung ursprünglicher Wälder, ökologische Bildung

Beliebte Orte

Maare Daun, Laacher See, Geysir Wallenborn, Vulkanpark mit Lavasäulen

Stausee Urfttal, Panoramaweg „Wilder Weg“, Aussichtsplattform Hirschlay, Gebiet Wilder Kermeter.

Tourismus

Wanderwege auf geologischen Pfaden, Gesundheitsresorts (GesundLand), gastronomische Touren, Bildungstourismus

Wanderwege durch die Wildnis, Radtouren, „Waldbaden“, barrierefreie Wanderwege

Wenn der vulkanische Eifel in Deutschland ein Freilichtmuseum ist, dann ist der Nationalpark eine Werkstatt der Natur. Beide Ziele bieten unglaubliche Naturerlebnisse in Deutschland.

Der Urftsee im Nationalpark Eifel

Der Urftsee im Nationalpark Eifel, Deutschland

Geologische Sehenswürdigkeiten der Eifel

Es reicht nicht, in der Eifel nur grüne Hügel zu sehen. Das gesamte Land erinnert an Vulkanausbrüche und bewahrt Spuren alter Meere. Während Ihrer Reise können Sie an folgenden Orten Halt machen:

  1. Geopark Vulkaneifel (UNESCO) – eine ganze Region, in der der Blick auf glänzende Maare, Vulkankegel und Wanderwege fällt.
  2. Vulkanpark – der beste Ort in ganz Deutschland, um sich mit Vulkanismus vertraut zu machen. Hier befinden sich römische Bergwerke, riesige Lavadome und interaktive Museen. All dies macht die komplexe Geologie zu einem spannenden Abenteuer.
  3. Die Strohn Lava Bomb ist eine riesige „Vulkanbombe” mit einem Gewicht von etwa 120 Tonnen. Die steinerne Kugel liegt direkt an der Straße und erinnert daran, dass Vulkanausbrüche keine Märchen sind, sondern Realität.
  4. Der Kaltwassergeysir Wallender Born ist ein seltenes Phänomen in Mitteleuropa, wo alle halbe Stunde Mineralwasser bis zu 4 m hoch in die Luft schießt.
  5. Der Gipfel Hohe Acht ist mit 747 m der höchste Punkt der Eifel und bietet einen malerischen Panoramablick über das gesamte Rheinische Schiefergebirge. Der Kaiserturm auf dem Gipfel ist der beste Aussichtspunkt.
  6. Das Eifel-Vulkanmuseum mit interaktiven Exponaten erklärt anschaulich, wie Maare entstanden sind.

Um vom Thema Geologie zum Thema Märchen überzugehen, fahren Sie nach Cochem. Lassen Sie sich von den bunten Fachwerkhäusern, den gemütlichen Gassen und dem riesigen Marktplatz inspirieren. Der Höhepunkt Ihres Besuchs ist die Fahrt mit der Seilbahn zum majestätischen Schloss auf dem Berg, von wo aus Sie einen Blick auf das Moseltal genießen können.

Eifel Vulkanregion: Vulkanische Geschichte, Natur und Reiserouten

Sehenswürdigkeiten in der Eifel Vulkanregion: Maare, Krater und Landschaften

Wo kann man in der Vulkanregion Eifel übernachten?

Die Auswahl einer Unterkunft in der Eifel ist eine Herausforderung für sich. Hier finden Sie Luxushotels, Öko-Unterkünfte, Erholung im Naturschutzgebiet und Gästeappartements. Werfen Sie einen Blick auf Naturhotels oder Ferienwohnungen:

  1. Für Naturliebhaber und Wellnessfans ist das NaturPurHotel (ab 200 € pro Person) ideal, wo die Natur an erster Stelle steht. Das Öko-Hotel am Meerfelder Maar ist ein Ort der Kraft und der Abgeschiedenheit. Auf die Gäste warten entspannende Anwendungen.
  2. Für Feinschmecker und Aktivurlauber öffnet das Brauers Landarthotel (ab 90-160 €/Nacht) seine Türen. Ein modernes Kunsthotel mit eigenem Bauernhof und dem Restaurant 800°C, das Steaks vom eigenen Büffel serviert. Es bietet gemütliche Zimmer, Catering, einen Biergarten und Konferenzräume. Das Programm umfasst Vulkanwanderwege, Sauna oder Massagen.
  3. Für Familienkomfort – Hotel Panorama (ab 171 €/Nacht). Das Hotel liegt in Daun, nur einen Katzensprung von den Maare-Seen entfernt. Ein großzügiges Spa-Center mit Pool, Wellnessangeboten und vielen weiteren Angeboten stehen das ganze Jahr über auf der „Speisekarte” des Wellnesshotels.
  4. Für preisbewusste Reisende eignet sich das Gästehaus im Schlosspark (ab 54 €/Nacht). Die gemütlichen Apartments in Saffig liegen nur 15 km vom Kloster Maria Laach entfernt. Von hier aus können Sie den Geopark Eifel erreichen und ein einfaches Einzelzimmer oder eine Suite mit Terrasse für 400 € buchen.

Reservieren Sie Ihre Unterkunft im Voraus, insbesondere für einen Kurzurlaub in der Eifel. Beachten Sie, dass es im Nationalpark Eifel keine Campingplätze gibt.

Wo kann man in der Eifel Vulkanregion essen?

Die Eifel ist geschmacklich ebenso vielfältig. Vor dem Fenster erwarten die Gäste „verbrannte” Vulkanlandschaften, am Tisch hingegen köstliche Gastronomie. Lokale, die garantiert beeindrucken:

  1. Woodstock – Food & Music – ist ein Synonym für ein einzigartiges gastronomisches Erlebnis mit Steaks und Meeresfrüchten. Die meisten Gerichte werden auf glühend heißem Lavastein zubereitet, was dem Urlaub eine besondere Authentizität verleiht. Das Restaurant ist auf europäische Küche mit Schwerpunkt auf hochwertigem Fleisch ausgerichtet. Der durchschnittliche Preis liegt bei 30-50 € pro Person.
  2. Haus Schieferstein – ein respektables Menü in gemütlicher Atmosphäre. Der Küchenchef kombiniert meisterhaft traditionelle Rezepte mit modernen Kochtechniken in seinem Autoremenü. Probieren Sie Gerichte aus frischer Forelle, Wild und saisonalen Delikatessen, die im Durchschnitt zwischen 8,50 und 21,50 € kosten.
  3. Em Lade – ein ausgezeichnetes deutsches Gasthaus mit herzlicher Atmosphäre und großzügigen Portionen. Hier werden exquisite Gerichte zubereitet: Schweinshaxe, Schnitzel, saisonale Delikatessen. Em Lade – eine gute, preiswerte Option mit Abendessen für ~25-30 €.
  4. Cafe Doppelfeld – ein freundliches Bistro, geeignet für Brunch-Liebhaber, Vegetarier und Familien mit Kindern. Die Speisekarte umfasst originelle Sandwiches, Bowls, vegane Desserts, frisches Gebäck und ausgezeichneten Kaffee für 15-25 €.

Die Pubs, Cafés und Restaurants der Eifel runden die Reise mit kulinarischen Genüssen ab und sorgen für angenehme Pausen.

Wie kommt man in die Vulkanregion Eifel?

Wenn Sie eine Reise von Berlin ins Herz der vulkanischen Schönheit oder zu den 7 besten Sehenswürdigkeiten Deutschlands planen, können Sie zwischen Auto, Zug oder Bus wählen. Die malerischste Route zur Eifel führt über die Eisenbahn: Die Züge vom Hauptbahnhof Berlin Hbf fahren etwa 6 Stunden.

Eisenbahntunnel in der Nähe der Straßenbahnhöhlen im Brochtal in der Eifel

Eisenbahntunnel in der Nähe der Straßenbahnhöhlen im Brochtal in der Eifel in Deutschland

Sie können auch ein Auto für 70-90 € mieten. Fahren Sie auf den Autobahnen A2, A45 und A3 in Richtung Frankfurt. Der wichtigste Orientierungspunkt ist die Ausfahrt auf die A61 zum Beginn der Vulkanstraße durch Maare und Kraterseen.

Es gibt auch eine umweltfreundliche Variante – eine kombinierte Route mit Bus oder Bahn nach Koblenz oder Andernach. Den aktuellen Fahrplan finden Sie auf der Website des Verkehrsverbunds Rhein-Mosel.

Wanderrouten im Vulkaneifel

Die Vulkaneifel heißt Gäste zu jeder Jahreszeit herzlich willkommen. Aber nur zu Beginn des Winters tauchen die Nebel über den Maaren die Landschaft in eine surreale Atmosphäre. Erkunden Sie die vulkanischen Landschaften, die an Illustrationen oder Filmaufnahmen erinnern:

  • Der 14 km lange Vulkanpfad, auf dem Sie lange auf den Spuren alter Eruptionen und erstarrter Lavaströme wandern können. Die Rundwanderung zwischen Ettringer Bellerberg und Kottenheimer Büden dauert 3 Stunden.
  • Der Eifelsteig – eine atemberaubende Route von über 310 km durch das Herz der Eifel, rund um die zauberhaften Maare. Das historische Denkmal Vogelsang IP verleiht der Route zusätzliche Größe.
  • Maare-Mosel-Radweg – über 58 km pure Inspiration beim Radfahren. Eine stillgelegte Eisenbahnstrecke ohne steile Anstiege führt zu den Weinbergen der Mosel. Tunnel, Viadukte und Ausblicke auf erloschene Vulkane – so kann man einen Familienurlaub auf originelle Weise verbringen.

In der Umgebung kann man wandern, auf dem Vulkanisches Saffig - RSa2 spazieren gehen oder auf der Strecke Hocheifel-Nürburgring Rad fahren und die Wacholderheiden in der Vordereifel erkunden, die an die Lüneburger Heide erinnern.

Besuch der Straßenbahnhöhlen im Brochltal in der Eifel

Besuch der Straßenbahnhöhlen im Brochltal in der Eifel in Deutschland.

Aktivitäten in der Eifel Vulkanregion

In der Region befinden sich die besten Trekkinggebiete Deutschlands mit einzigartigen Abenteuern. Wie wäre es mit einer nächtlichen Abfahrt in Lavakeller oder einer Fackelwanderung 30 m unter der Erde durch erstarrte Vulkantunnel? Die wunderschöne Eifel bietet folgende Aktivitäten:

  • Geologische Safaris und Exkursionen zum Wingertsberg Wall.
  • Verkostung von Vulkanbier in der Brauerei Mendig, wo Wasser aus Mineralquellen verwendet wird.
  • Fotografieren von Maaren im Morgennebel mit einer Drohne.
  • Wintertrekking mit einem geologischen Führer, der zeigt, wie schlafende Vulkane in der kalten Jahreszeit „funktionieren”.
  • Hiking-Kurse und unvergessliche Radtouren.
  • Besuch historischer Stadtzentren mit Fachwerkhäusern (Monschau, Bad Münstereifel, Blankenheim und Monreal).
  • Spaziergang zur mittelalterlichen Burg Eltz aus dem 12. Jahrhundert.
  • Der einzige Nationalpark in Nordrhein-Westfalen.

Radfahrer werden von einem vielfältigen Netz an Radwegen und anspruchsvollen Routen begeistert sein. Naturliebhaber werden die ruhigen Vulkanseen, atemberaubenden Ausblicke und faszinierenden Naturschutzgebiete zu schätzen wissen. Für einen Familienurlaub bietet die Eifel viele Möglichkeiten. Aber die Aussicht auf die „schlafenden Vulkane“ ist ein Muss für jede Reise.

FAQ

Gibt es aktive Vulkane in der Eifel?

Ja, aber sie sind schlafend. Die Eifel ist die einzige Region Deutschlands mit noch bestehender vulkanischer Aktivität. Davon zeugen die vom Grund aufsteigenden CO₂-Blasen und der kalte Wassergeysir in Wallenborn. Der magmatische Herd unter den Füßen ist noch immer aktiv.

Wie sind die Maare entstanden?

Maare entstanden durch das Aufeinandertreffen von heißem Magma und Grundwasser. Durch gewaltige Dampfexplosionen wurde eine Mulde in den Boden gesprengt – ein Vulkankrater, der sich mit Wasser füllte.

Können neue Eruptionen auftreten?

Wissenschaftler sind sich einig, dass dies möglich ist, aber nicht in naher Zukunft. Der letzte Ausbruch ereignete sich vor 13.000 Jahren, am Ende der letzten Eiszeit. Aktuelle Messungen zeigen, dass sich das Magma in einer Tiefe von nur 40 km befindet, aber es besteht kein Grund zur Panik.

Wo befinden sich die bekanntesten Vulkanseen?

Pulvermaar – ein perfekt geformtes See mit einer Tiefe von 72 m im Südwesten Deutschlands. Dauner Maare – drei legendäre Maare, die von einem Aussichtspunkt in Rheinland-Pfalz aus zugänglich sind. Laacher See – eine riesige Caldera 24 km nordwestlich von Koblenz.

Was ist der Unterschied zwischen dem Eifelgebirge und dem Vulkanischen Eifel?

Die Eifel ist eine Berg- und Naturregion mit Wäldern, Flüssen und Burgen. Der Vulkanische Eifel ist das feurige Herz, das sich an alle Eruptionen der letzten 50 Millionen Jahre erinnert. Es ist ein UNESCO-Geopark mit Maaren, Lavadomen und Geysiren. Der erste ist eher für Wanderungen gedacht, der zweite für eine Pilgerreise in die Tiefe der Geschichte.