Beliebte Schweizer Schauspieler
Das Schweizer Kino bietet nicht nur perfekte Landschaften, sondern auch herausragende Rollen grosser Schauspieler. Entdecken Sie eine Galerie von Porträts derjenigen, die in der Sprache vieler Länder sprechen und die ganze Welt über sich reden lassen.
Berühmte Schweizer Schauspieler und ihre Filme bilden ein eigenes Kapitel der Weltkinematografie. Die malerischen Landschaften der Schweiz sind längst zur idealen Kulisse für Filme von Weltformat geworden – von den Abenteuern von James Bond bis zu den fantastischen Landschaften von Star Wars.
Wenige wissen, dass sich hinter dieser erkennbaren Fassade ein europäisches Autorenkino verbirgt, das verschiedene Sprachen sprechen kann – von Deutsch bis Italienisch. Genau in diesem kulturellen Mosaik wurden über Jahre hinweg bekannte Schweizer Schauspieler herangebildet, und mit ihnen entwickelte sich die nationale Filmindustrie der Schweiz.
Bekannt auf Festivals – von Cannes bis zur Berlinale – bleibt sie für das breite Publikum oft Terra incognita. Die Landschaften des Landes spielen eigenständige Rollen von Planeten, Festungen und Symbolen unerreichbarer Perfektion. Und was machen die Schauspieler? Lassen Sie uns herausfinden, welche Schweizer Stars in der Filmwelt leuchten. Es ist Zeit, das Schweizer Kino, seine Helden und die authentische Dramaturgie von Carla Juri, Max Hubacher und anderen zu entdecken!
Bruno Ganz
Bruno Ganz
Vollständiger Name | Bruno Ganz |
|---|---|
Geburtsdatum | 22. März 1941 (gestorben 16. Februar 2019) |
Grösse | 1.68 m |
Gewicht | ~65 kg |
Bekannteste Rollen | Engel Damiel in «Der Himmel über Berlin», Adolf Hitler in «Der Untergang», Jonathan Harker in «Nosferatu – Phantom der Nacht», Professor Rohl in «The Reader» |
Auszeichnungen | 18 Nominierungen und 29 Siege, darunter der Bambi Award 2004 für «Der Untergang», Barcelona International Television Festival, Deutsche Filmkritikerpreis, Bayerischer Filmpreis (2017, 2005), Bremer Filmpreis (1999), David di Donatello (2000) u.a. |
Karrierebeginn | Kinodebüt in den 60er Jahren («Der Herr mit der schwarzen Melone») |
Wichtige Filme und Serien | Der Himmel über Berlin (1987), Der Untergang (2004), Nosferatu – Phantom der Nacht (1979), Der amerikanische Freund (1977), In weiter Ferne, so nah! (1993), The Reader (2008), Unknown (2011), The House That Jack Built (2018) |
Der Name Bruno Ganz ist ein Synonym für die intellektuelle Kraft des deutschsprachigen Kinos. Er wird oft den französischsprachigen Schweizer Schauspielern zugeordnet, obwohl das deutschsprachige Kino die Grundlage seiner Karriere blieb. Er wurde von Regisseuren wie Wim Wenders, Werner Herzog und Volker Schlöndorff verehrt.
Der Sohn eines Schweizer Mechanikers und einer Italienerin begann seinen Weg am Zürcher Theater und wurde in den 70er Jahren Mitbegründer der Berliner «Schaubühne». Im Laufe seiner Karriere arbeitete er mit anerkannten Regisseuren zusammen und spielte die klassische Rolle des Jonathan Harker in Werner Herzogs «Nosferatu – Phantom der Nacht» (1979). Ganz prägte das italienischsprachige Kino der Schweiz. Plötzliche Berühmtheit erlangte er mit der Rolle des Engels Damiel in Wenders' Film «Der Himmel über Berlin» (1987).
Fast alle Schweizer Schauspieler sind sehr talentiert, aber Bruno Ganz war einer der wenigen, die so ausdrucksstark gleichzeitig auf Deutsch, Französisch, Englisch oder Italienisch sprechen konnten.
Marthe Keller
Marthe Keller
Vollständiger Name | Marthe Keller |
|---|---|
Geburtsdatum | 28. Januar 1945 |
Grösse | 1.73 m |
Gewicht | ~58 kg |
Bekannteste Rollen | Prinzessin Koba Lye-Lye in «La demoiselle d'Avignon» (1972), Elsa Opel in «Marathon Man» (1976), Dahlia in «Black Sunday» (1977), Bühnenstar in «Fedora» (1978) |
Auszeichnungen | 5 Siege, 5 Nominierungen: Bambi Award (1977) für «Marathon Man», Schweizer Filmpreis (2006, 2021), Golden FIPA (2003) für «Par amour» |
Karrierebeginn | TV-Debüt 1964, Kinodebüt 1966 in «Funeral in Berlin» |
Wichtige Filme und Serien | La demoiselle d'Avignon (1972), Marathon Man (1976), Black Sunday (1977), Fedora (1978), Toute Une Vie/And Now My Love (1974), Per le antiche scale (1975), Par amour (2003), Fragile (2005) |
Marthe Keller gehört nicht ohne Grund zu den beliebtesten Schweizer Schauspielern. Ihre Karriere ging weit über das Kino hinaus. Beginnend mit Ballett und der Berliner Bühne (Schillertheater, Berliner Ensemble) eroberte sie Europa mit der Rolle der geheimnisvollen Prinzessin in sechs Episoden der Kultserie «La demoiselle d'Avignon» (1972).
Dann folgte ihre Sternstunde im Hollywood-Kino: eine Golden-Globe-Nominierung für die Rolle der Elsa im Thriller «Marathon Man» mit Dustin Hoffman und die Darstellung einer Terroristin im Blockbuster «Black Sunday». Ihre Romanze mit Al Pacino und die Zusammenarbeit mit Billy Wilder in «Fedora» machten die Schauspielerin zur Ikone der 70er Jahre.
Als leidenschaftliche Musik- und Theaterliebhaberin glänzte sie am Broadway (Tony-Award-Nominierung für «Judgment at Nuremberg» 2001) und versuchte sich in der Regie, wie andere Schweizer Berühmtheiten. Seit 1999 inszeniert Keller Aufführungen an der Metropolitan Opera und wirkt auch im berühmten Melodram «Cassandra» mit, das Komponist Michael Jarrell für sie geschrieben hat. Wie andere Schweizer Schauspieler in Hollywood bewies sie, dass Talent keine Grenzen zwischen Tanz, Drama, Film und Oper kennt.
Ursina Lardi
Ursina Lardi
Vollständiger Name | Ursina Lardi |
|---|---|
Geburtsdatum | 19. Dezember 1970 |
Grösse | 1.70 m |
Gewicht | ~68 kg |
Bekannteste Rollen | Baronin Marie-Louise in «Das weisse Band» (2009), Mutter in «Lore» (2012), Lena in «Traumland» (2013), Mitzi Bru in «A Most Wanted Man» (2014) |
Auszeichnungen | 1 Sieg, 4 Nominierungen: Schweizer Filmpreis (2014, beste Schauspielerin für «Traumland»), Schweizer Grand Prix für Darstellende Kunst / Hans-Reinhart-Ring (2017) |
Karrierebeginn | Mitte der 90er auf der Theaterbühne, Kinodebüt 2000 in «Die Königin» |
Wichtige Filme und Serien | Das weisse Band (2009), Lore (2012), Traumland (2013), A Most Wanted Man (2014), Child 44 (2015), Mein langsames Leben (2001), Der Verdingbub (2011) |
Ursina Lardi ist eine der bedeutendsten zeitgenössischen Schweizer Schauspielerinnen, deren Können sie zu einem Star von Weltrang gemacht hat. Die Einzigartigkeit dieser Berühmtheit liegt in der Polyphonie ihrer Herkunft: Italienisch ist ihre Muttersprache, Rätoromanisch und Deutsch sind erworben. Dies symbolisiert das mehrsprachige Wesen, das Schweizer Schauspieler von Weltrang auszeichnet.
Der Durchbruch in ihrer Karriere war die Rolle der Baronin in Michael Hanekes Meisterwerk «Das weisse Band», das mit der Goldenen Palme ausgezeichnet wurde. Diese Arbeit katapultierte Ursina in die Riege der bekanntesten Schweizer Schauspieler. Sie erschafft meisterhaft komplexe und zurückhaltende Bilder tief traumatisierter Frauen, wie im Drama «Lore» oder in «Traumland». Im Ausland spielte sie im Hollywood-Thriller «A Most Wanted Man» mit Philip Seymour Hoffman.
Anatole Taubman
Anatole Taubman
Vollständiger Name | Anatole Taubman |
|---|---|
Geburtsdatum | 23. Dezember 1970 |
Grösse | 1.84 m |
Gewicht | ~75 kg |
Bekannteste Rollen | Elvis in «Quantum of Solace» (2008), Roeder in «Captain America: The First Avenger» (2011), Weber in «Killing Eve» (2018), Montcourt in «Versailles» (2015) |
Auszeichnungen | Nominierung für den Schweizer Filmpreis (2004) für «Mein Name ist Bach», Nominierung für den Hessischen Fernsehpreis (2023) |
Karrierebeginn | Ab 1998 im deutschen Fernsehen |
Wichtige Filme und Serien | Quantum of Solace (2008), Captain America: The First Avenger (2011), Killing Eve (2018), Versailles (2015), Band of Brothers (2001), Taken (2008), Dark (2017), Men in Black: International (2019) |
Ein markantes Beispiel einer Schweizer Berühmtheit ist Anatole Taubman, der eine erfolgreiche internationale Karriere im Blockbuster-Genre aufgebaut hat. Mit seiner Mehrsprachigkeit und seinem vielseitigen Aussehen wurde er zum «Meister der Cameo-Auftritte» und unvergesslicher Rollen in europäischen und Hollywood-Produktionen.
Wie andere deutschsprachige Schweizer Schauspieler begann er mit einer Ausbildung am New Yorker Theater, wo er lernte, sich in charismatische Bösewichte zu verwandeln. Der Durchbruch kam mit der Rolle des Elvis im Bond-Film «Quantum of Solace» mit Daniel Craig. Ausserdem spielte er bei den Russo-Brüdern in «Captain America: The First Avenger» und arbeitete mit führenden europäischen Regisseuren. Darüber hinaus ist er Botschafter des guten Willens für UNICEF Schweiz und verbindet erfolgreich seinen Schauspielberuf mit aktiver gesellschaftlicher Tätigkeit.
Joel Basman
Joel Basman
Vollständiger Name | Joel Basman |
|---|---|
Geburtsdatum | 23. Januar 1990 |
Grösse | 1.70 m |
Gewicht | ~69 kg |
Bekannteste Rollen | Hannes in «Der Büezer» (2019), Motti Wolkenbruch in «Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse» (2018), Robbie in «Wir sind jung. Wir sind stark.» (2014) |
Auszeichnungen | 7 Auszeichnungen und 6 Nominierungen: Deutscher Filmpreis (2015) für beste männliche Nebenrolle, Schweizer Filmpreis (2019) für beste männliche Hauptrolle |
Karrierebeginn | 2004 in der Serie «Lüthi und Blanc» |
Wichtige Filme und Serien | Der Büezer (2019), Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse (2018), Wir sind jung. Wir sind stark. (2014), Picco (2010), Ziellos (2014), Dawn (2014), Vielen Dank für nichts (2020) |
Joel Basman ist ein Beispiel dafür, wie talentierte Schweizer Filmschauspieler aussehen. Er ist das Gesicht einer neuen Generation, dessen Verwandlungstalent Basman zu einem der hellsten Sterne der Schweiz im letzten Jahrzehnt gemacht hat.
Seine Karriere ist ein Meisterkurs in der Erschaffung komplexer, marginalisierter Charaktere: vom russischen Teenager in seinem Debüt «Luftbusiness» und dem autistischen Jungen in «Jimmie» bis zum harten Neonazi Robbie im ergreifenden Drama «Wir sind jung. Wir sind stark». Diese Rolle brachte dem Künstler übrigens den Deutschen Filmpreis und katapultierte ihn in die Kategorie «beste Schweizer Schauspieler».
2008 als EFP Shooting Star anerkannt, gehört Joel zur Liste der «Schweizer Filmschauspieler von Weltrang», die an der Spitze des europäischen Sozialkinos arbeiten.
Carla Juri
Carla Juri
Vollständiger Name | Carla Juri |
|---|---|
Geburtsdatum | 2. Januar 1985 |
Grösse | 1.73 m |
Gewicht | ~65 kg |
Bekannteste Rollen | Helen Memel in «Feuchtgebiete» (2013), Dr. Ana Stelline in «Blade Runner 2049» (2017), Elizabeth Brant in «Brimstone» (2016) |
Auszeichnungen | 5 Siege, 6 Nominierungen: Schweizer Filmpreis (2011, beste Nebendarstellerin für «180° – Wenn deine Welt plötzlich Kopf steht») |
Karrierebeginn | 2006 mit dem Kurzfilm «Midday Room» |
Wichtige Filme und Serien | Feuchtgebiete (2013), Blade Runner 2049 (2017), Brimstone (2016), Paula (2016), 180° – Wenn deine Welt plötzlich Kopf steht (2010), Finsterworld (2013), Amulet (2020) |
Praktisch alle Schauspieler aus der Schweiz sind charismatisch und charmant. Aber die mutigste und magnetischste bleibt Carla Juri. Sie wurde in Locarno geboren, spricht fliessend drei Sprachen und verkörpert den internationalen Geist des Schweizer Kinos.
Ihr Durchbruch war die Hauptrolle in der Verfilmung des skandalösen Bestsellers «Feuchtgebiete», wo sie Helen Memel spielte (eine Frau mit schockierenden Ansichten über Beziehungen). Nach diesem Triumph lud Ridley Scott sie für den Western «Brimstone» ein, und Denis Villeneuve für die Fortsetzung des Kultfilms «Blade Runner 2049».
Juri bleibt eine der gefragtesten Schweizer Schauspielerinnen. Auf ihrem Konto stehen fünf Siege: vom Bambi Award (in der Kategorie «beste internationale Schauspielerin») bis zum Schweizer Filmpreis.
Stefan Kurt
Stefan Kurt
Vollständiger Name | Stefan Kurt |
|---|---|
Geburtsdatum | 22. Oktober 1959 |
Grösse | 1.77 m |
Gewicht | ~70 kg |
Bekannteste Rollen | Direktor Meyerbeer in «Vier Minuten» (2006), Petson in «Pettersson und Findus 2» (2016), Paul Grüninger in «Akte Grüninger» (2013) |
Auszeichnungen | 8 Siege und 4 Nominierungen: Adolf-Grimme-Preis für «Gegen Ende der Nacht» (1999) und «Der Schattenmann» (1997), DSP-Preis für «Dreileben» (2012), Schweizer Fernsehfilmpreis für «Der letzte Weynfeldt» (2010), Schweizer Filmpreis für «Der Verdingbub» (2012) |
Karrierebeginn | Theater ab Mitte der 80er Jahre, Kinodebüt 1993 |
Wichtige Filme und Serien | Vier Minuten (2006), Pettersson und Findus 2 (2016), Akte Grüninger (2013), Mein Führer – Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler (2007), Glück gehabt (2010), Der Verdingbub (2011) |
Stefan Kurt ist ein markantes Beispiel der nationalen Filmindustrie Europas und ein herausragender deutschsprachiger Schweizer Schauspieler. Seine Karriere ist eine Brücke zwischen der klassischen Theaterschule (Hamburger Thalia Theater) und dem modernen Kino.
Der Mann mit intellektuellem Charakter verkörpert meisterhaft komplexe, innerlich widersprüchliche Charaktere wie den Gefängnisdirektor im preisgekrönten Drama «Vier Minuten». Bekannt für ein breites Publikum wurde der Schauspieler durch seine Figuren: den Polizeihauptmann Paul Grüninger in «Akte Grüninger» (2013), den berühmten Architekten Albert Speer in «Mein Führer – Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler» (2007). Kurt wirkte auch im schweren historischen Drama «Der Verdingbub» (2011) als Boesiger mit.
Ausserdem nimmt er an internationalen Projekten teil, ist zusätzlich als Produzent tätig und komponiert Musik. Der Schauspieler hat seit 1993 in mehr als fünfzig Filmen mitgewirkt.
Mona Petri
Mona Petri
Vollständiger Name | Mona Petri |
|---|---|
Geburtsdatum | 16. Dezember 1976 |
Grösse | 1.70 m |
Gewicht | ~62 kg |
Bekannteste Rollen | Mischa in «Tiere» (2017), Hanna in «Hello Goodbye» (2007), Monika in «Feuer und Flamme» (2002) |
Auszeichnungen | 2 Siege und 4 Nominierungen: Schweizer Filmpreis (2003, beste Schauspielerin für «Feuer und Flamme»), EFP Shooting Star der Berlinale (2003) |
Karrierebeginn | Theater und Kino ab 2001 (Kurzfilm «Letzte Hilfe») |
Wichtige Filme und Serien | Tiere (2017), Hello Goodbye (2007), Feuer und Flamme (2002), Verliebte Feinde (2013), Ziellos (2014), Tatort: Der Elefant im Raum (2019) |
Diese herausragende und vielseitige Frau in der Welt der nationalen Schweizer Filmindustrie zeigt beneidenswertes Talent. Es erstreckt sich von der Theaterbühne bis zur aktiven politischen Haltung. Wie andere Schauspieler schweizerischer Herkunft mit glänzender Ausbildung (Abschluss an der Universität der Künste Bern) hat Mona Petri ihre Karriere an der Schnittstelle von unabhängigem Theater (Gruppe MARIE) und Kino aufgebaut. Seit 2003 ist sie als EFP Shooting Star anerkannt, im selben Jahr gewann sie den Schweizer Filmpreis für die Hauptrolle.
Ihr Fach sind intelligente, komplexe, oft zeitgenössische Heldinnen im europäischen Autorenkino. Die Schauspielerin spricht fliessend sechs Sprachen und kandidierte zweimal für den Nationalrat, wobei sie sich für die Rechte der Kulturschaffenden einsetzte.
Tiefes soziales Engagement und künstlerische Vielseitigkeit machen Petri zu einer einzigartigen Figur unter den zeitgenössischen europäischen Schauspielern.
Max Hubacher
Max Hubacher
Vollständiger Name | Max Hubacher |
|---|---|
Geburtsdatum | 1. Oktober 1993 |
Grösse | 1.75 m |
Gewicht | ~69 kg |
Bekannteste Rollen | Willi Herold in «Der Hauptmann» (2017), Mario Lüthi in «Mario» (2018), Hans Scholl in «Ich bin Sophie Scholl» (2021), Max in «Der Verdingbub» (2011) |
Auszeichnungen | 8 Siege und 3 Nominierungen: Schweizer Filmpreis (2012, 2018), Bayerischer Filmpreis (2019), EFP Shooting Star der Berlinale (2012) |
Karrierebeginn | 2009-2010 in «Stationspiraten» |
Wichtige Filme und Serien | Der Hauptmann (2017), Mario (2018), Der Verdingbub (2011), Ich bin Sophie Scholl (2021), Der Läufer (2018), The Team (2015-2018) |
Einer der markantesten und meistausgezeichneten jungen Schauspieler des zeitgenössischen Schweizer Kinos. Bereits 2012 als EFP Shooting Star anerkannt, baut Max Hubacher erfolgreich eine Karriere im europäischen Autorenkino auf. Der Schauspieler schweizerischer Herkunft aus Bern verfügt über das Talent, sich in komplexe historische Figuren zu verwandeln. Seine bahnbrechenden Rollen sind vielfältig – der Deserteur Willi Herold in der brutalen Parabel «Der Hauptmann» und der Fussballer Mario im gleichnamigen Drama über Selbstakzeptanz.
Hubacher wählt bewusst Projekte mit scharfem sozialem oder historischem Subtext, meidet den kommerziellen Mainstream und festigt seinen Ruf als nachdenklicher Künstler. Heute steht der Schauspieler am Anfang des Weges zu Hollywood-Ausmassen und bevorzugt die künstlerische Integrität im heimischen Autorenkino. Der Schauspieler debütierte 2010 mit einer ergreifenden und komplexen Rolle im Film «Stationspiraten». Und 2011 verwandelte er sich in den Teenager Max im Sozialdrama «Der Verdingbub».
Luna Wedler
Luna Wedler
Vollständiger Name | Luna Wedler |
|---|---|
Geburtsdatum | 26. Oktober 1999 |
Grösse | 1.72 m |
Gewicht | ~63 kg |
Bekannteste Rollen | Mia in «Blue My Mind» (2017), Jessica Koch in «Dem Horizont so nah» (2019), Roxy in «Das schönste Mädchen der Welt» (2018), Maxi in «Je suis Karl» (2021) |
Auszeichnungen | 7 Siege und 6 Nominierungen: Schweizer Filmpreis (2018, beste Schauspielerin), EFP Shooting Star der Berlinale (2018), Bayerischer Filmpreis (2020), New Faces Award (2019, 2021) |
Karrierebeginn | 2015 in «Amateur Teens», erste Hauptrolle 2017 in «Blue My Mind» |
Wichtige Filme und Serien | Blue My Mind (2017), Das schönste Mädchen der Welt (2018), Dem Horizont so nah (2019), Je suis Karl (2021), Biohackers (2020), Der Läufer (2018) |
Die besten zeitgenössischen Schweizer Schauspieler sind eine lange Liste herausragender Stars der Kinematografie. Eine von ihnen ist Luna Wedler, die mit 15 Jahren zu drehen begann. Die Künstlerin wurde sofort berühmt. Ein wichtiges Projekt für sie war die Rolle der Teenagerin Mia, die die Metamorphosen des Erwachsenwerdens durchlebt, im surrealistischen Drama «Blue My Mind» (2017). Sie brachte ihr den nationalen Filmpreis und den Status als EFP Shooting Star in Berlin.
Luna spielt mit gleicher Überzeugungskraft die romantische Jessica im Melodram «Dem Horizont so nah», die freche Roxy in der Jugendkomödie und die komplexe Maxi im politischen Drama «Je suis Karl». Sie balanciert zwischen intimem europäischem Kino und erfolgreichen Netflix-Serien (wie «Biohackers») und gehört zu Recht zu den Top-Schweizer-Schauspielern der Gegenwart. Ihre Karriere ist ein perfektes Beispiel dafür, wie Schweizer Schauspieler im Kino internationale Anerkennung erlangen.
Luna Wedler und andere Schweizer Schauspieler im europäischen Kino sind kulturelle Brücken, deren Stärke in ihrer angeborenen Mehrsprachigkeit und einzigartigen Fähigkeit liegt, sich in jedes nationale Umfeld einzufügen – sei es eine französische romantische Komödie, ein deutscher Politthriller oder eine italienische Familiensaga. All diese Schauspieler aus der Schweiz, die im Ausland bekannt sind, haben einen bedeutenden Beitrag zur Entwicklung der europäischen Kultur geleistet.







