MGA Casinos

Online Casinos mit Lizenz aus Malta locken Schweizer Spieler mit grosser Auswahl und steuerfreien Gewinnen, besitzen aber keine ESBK-Konzession und gelten hierzulande als nicht zugelassen. Wie sicher die MGA-Lizenz wirklich ist, wo die Grenzen gegenüber Schweizer Online Casinos verlaufen und woran sich seriöse Top-Anbieter erkennen lassen, zeigt dieser Test. 

Schweiz

Beste Malta Online Casinos Alternativen im Überblick

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze:

• Die MGA gehört zu den ältesten und angesehensten Glücksspiellizenzen der EU, mit strengen Auflagen zu Spielerschutz, Auszahlung und Geldwäsche.

• MGA-lizenzierte Online Casinos besitzen keine Schweizer ESBK-Konzession und sind in der Schweiz nicht zugelassen; der Zugang kann per Netzsperre eingeschränkt sein.

• Für Schweizer Spieler sprechen die grössere Spielauswahl und steuerfreie Gewinne, dagegen der fehlende Schutz durch die Schweizer Aufsicht.

• Vor der Anmeldung gilt: die Lizenz im offiziellen MGA-Register auf mga.org.mt prüfen und Zahlungsoptionen wie Twint oder ein CHF-Konto vorab abklären.

Was ist die MGA?

Die MGA-Lizenz im Überblick

Die wichtigsten Eckdaten der Malta Gaming Authority auf einen Blick.

Merkmal
Detail
Behörde
Malta Gaming Authority (MGA)
Gegründet
2001 (als Lotteries and Gaming Authority)
Umbenennung
2015 in MGA
Sitz
Malta, EU-Mitglied
Rechtsrahmen
Gaming Act 2018 (Chapter 583)
Lizenzdauer
bis zu zehn Jahre
Öffentliches Register
mga.org.mt
Lizenzkategorien
B2C und B2B
 

Die Malta Gaming Authority, kurz MGA, zählt zu den ältesten Aufsichtsbehörden für Online-Glücksspiel in Europa. Gegründet wurde sie 2001, damals noch unter dem Namen Lotteries and Gaming Authority. 2015 folgte die Umbenennung in MGA, verbunden mit erweiterten Kompetenzen. Hintergrund war das rasante Wachstum des Online-Glücksspiels auf der Insel, das eine modernere Regulierungsbehörde verlangte.

Malta zählt zu den wichtigsten europäischen Standorten für reguliertes Online-Glücksspiel. Auf der Insel sind mehrere Hundert Glücksspielunternehmen angesiedelt, gestützt auf den EU-Status, ein günstiges Steuermodell und einen erfahrenen Arbeitsmarkt. Ein grosser Teil der weltweit aktiven Onlinecasinos arbeitet unter einer maltesischen Lizenz. Für Schweizer Spieler ist das relevant, weil viele international ausgerichtete Anbieter genau auf diesem Rahmen aufbauen. Wer hierzulande gezielt nach neuen MGA-Onlinecasinos sucht, stösst fast immer auf Angebote aus genau diesem Umfeld. Die wichtigsten Eckdaten sind nachfolgend kompakt zusammengestellt.

Lizenzbedingungen der MGA

Damit ein Anbieter eine Lizenz erhält, muss er einen umfangreichen Katalog erfüllen. Das maltesische Glücksspielgesetz von 2018 legt die Bedingungen fest. Die zentralen Punkte im Überblick:

  • ausreichende Finanzmittel, damit Gewinne pünktlich ausgezahlt werden
  • Massnahmen zum Spielerschutz sowie Verfahren gegen Geldwäsche (AML) und zur Identitätsprüfung (KYC)
  • Zuverlässigkeit und einwandfreies Führungszeugnis der Eigentümer
  • sichere technische Infrastruktur mit zertifiziertem Zufallsgenerator (RNG)
  • ein nachvollziehbarer Geschäftsplan
  • unabhängige Spielprüfung und RTP-Zertifizierung
  • transparente Bonusbedingungen
  • strikte Trennung der Spielergelder vom Betriebsvermögen

Hinzu kommt die Pflicht, Minderjährige vom Spiel fernzuhalten und den Betrieb laufend an Gesetzesänderungen anzupassen. Genau diese Auflagen erklären, warum Malta Casinos im internationalen Vergleich als seriös gelten. Wer sie verletzt, riskiert den Entzug der Lizenz.

Lizenztypen

Die maltesische Glücksspielaufsicht vergibt zwei Grundtypen von Lizenzen. Die Unterscheidung wirkt technisch, hat für Spieler aber einen klaren Nutzen.

Die B2C-Lizenz (Business-to-Consumer) richtet sich an Firmen, die ihr Angebot direkt an Spieler bringen. Dazu gehören Onlinecasinos, Sportwetten-Anbieter und weitere Dienste für Endkunden. Wer in einem MGA-Casino spielt, hat es also mit einem B2C-Lizenznehmer zu tun.

Die B2B-Lizenz (Business-to-Business) gilt für Unternehmen, die andere Glücksspielfirmen beliefern. Das sind etwa Software-Entwickler, Anbieter von Zahlungslösungen und Dienstleister im Hintergrund. Für den Spieler bleiben sie meist unsichtbar, prägen aber Qualität und Sicherheit des Angebots.

Lizenzklassen

Innerhalb der B2C-Lizenz unterscheidet die MGA vier Spieltypen. Jeder Typ deckt eine andere Art von Spiel ab und bestimmt, was MGA Casinos überhaupt anbieten dürfen.

MGA Casinos

Typ 1 ist der häufigste. Er umfasst alle Casinospiele mit Zufallsgenerator: Slots, Roulette, Blackjack, Baccarat, Würfelspiele und Casino-Poker. Die meisten Schweizer Spieler begegnen genau diesem Typ.

Typ 2 betrifft Sportwetten, Lotterien und virtuellen Sport. Hier hängt das Ergebnis von einem äusseren Ereignis ab und nicht von einem Zufallsgenerator. Buchmacher und Wettbörsen brauchen diese Lizenz.

Typ 3 deckt Spiele mit Provisionsmodell ab, etwa Online-Poker und Bingo. Das Casino verdient an der Rake oder einer Bearbeitungsgebühr, nicht an einem Hausvorteil. Für Pokerspieler lohnt der Blick auf diesen Typ.

Typ 4 gilt für Spiele, bei denen Geschick über Zufall steht, zum Beispiel Fantasy-Sport. Dieser Typ ist am seltensten. Im Zweifel kann ein Betreiber bei der MGA um Klärung bitten.

Viele MGA-Onlinecasinos halten mehrere Typen gleichzeitig, was die Kosten in die Höhe treibt. Mehrere Lizenzen sprechen oft für ein breites Angebot und einen seriösen Betreiber. Für Spieler zählt vor allem, dass das Casino den passenden Typ für die gewünschten Lieblingsspiele besitzt. Seriöse Anbieter weisen diese Angaben offen aus.

Wie erhalten Betreiber eine MGA-Lizenz?

Der Weg zur MGA-Lizenz: 5 Schritte

Lang und kostspielig – die MGA prüft jeden Antrag mehrstufig. Kreis oder Karte antippen.

Das Verfahren zieht sich über mehrere Monate. Wer die Vorgaben nicht erfüllt oder ein Audit verweigert, verliert die Lizenz wieder. Die Behörde prüft zudem bereits lizenzierte Betreiber regelmässig nach. Genau das hebt seriöse Online Casinos mit MGA-Lizenz von zweifelhaften Ausland Online Casinos ab, die ohne echte Aufsicht arbeiten.

Spieler müssen das nicht blind glauben. Den Status jedes Anbieters lässt sich direkt im offiziellen Register auf mga.org.mt einsehen. Diese öffentliche Kontrolle macht Malta Casinos zu einem der verlässlichsten Nachweise für die Legitimität eines Anbieters.

Wie überprüft man die MGA-Lizenz eines Online Casinos?

Wer die Lizenz prüfen will, braucht dafür nur wenige Minuten. Das offizielle Register auf mga.org.mt führt alle lizenzierten Betreiber auf.

Die Lizenzverifizierung läuft so ab: Register öffnen, Name, URL oder Lizenznummer des Casinos eingeben, dann Status, Gültigkeit und die erlaubten Spielarten prüfen. Oft genügt es, die Adresse des Anbieters mit dem Eintrag abzugleichen.

Empfehlenswert ist ausschliesslich ein Casino mit bestätigter, gültiger Lizenz. Taucht ein Anbieter, auch unter den neuen Anbietern, gar nicht im Register auf, ist das ein klares Signal, auf die Registrierung zu verzichten. Ein seriöses Online Casino hält seine Lizenzdaten transparent und nachprüfbar.

Unsere Bewertungskriterien für Online Casinos mit MGA-Lizenz

Nicht jede Lizenz garantiert ein gutes Erlebnis. Damit aus einer langen Liste der MGA Casinos die wirklich starken Anbieter hervorgehen, prüft die Redaktion jedes Casino unabhängig und nach einheitlichen Kriterien. Im Test fliessen praktische Erfahrungen ebenso ein wie unabhängige Reviews und die offiziellen Angaben aus dem MGA-Register.

Ruf. Vor jeder Registrierung lohnt der Blick auf Spielerbewertungen und mögliche Beschwerden auf unabhängigen Plattformen. Ein Muster aus Klagen ist ein Warnsignal.

Lizenzierung. Die Lizenznummer steht meist im Footer. Sie lässt sich über die offizielle Suche der MGA abgleichen; geprüft werden Status, Laufzeit und erlaubte Spielarten.

Spielauswahl. Das Angebot ist häufig breiter als in Schweizer Casinos. Qualität schlägt aber Menge. Entscheidend ist, welche Provider vertreten sind und ob die Lieblingsspiele dabei sind. Gerade die besten MGA Casinos überzeugen hier mit Qualität statt blosser Masse.

Unsere Bewertungskriterien für Online Casinos mit MGA-Lizenz

Zahlungen. MGA-Casinos setzen meist auf klassische Methoden. Wichtiger sind verfügbare Karten sowie Paysafecard, Neteller und Skrill. Auch eine niedrige Casino-Mindesteinzahlung und Angebote mit Startguthaben fliessen in die Bewertung ein.

Bonusbedingungen. Entscheidend ist die Fairness der Umsatzanforderung. Ein Wert über 45-fach verlangt genaues Hinsehen, ebenso die Frist zum Freispielen. Wer mit Echtgeld spielt, sollte die Regeln vorher kennen.

Spielerschutz. Strenge Vorgaben, vergleichbar mit den Schweizer Regeln: Einzahlungslimits, Realitätschecks und Selbstausschluss.

Auszahlung. Bearbeitungszeiten, Auszahlungslimits und mögliche Gebühren prägen den Gesamteindruck. Ein Anbieter mit schneller Auszahlung sammelt hier Pluspunkte.

Support. Erreichbar rund um die Uhr, idealerweise auf Deutsch, per Chat und E-Mail.

Mobile Nutzung. Ein gutes Mobile Casino läuft flüssig über App oder Browser auf Smartphone und Tablet. Gerade beim Thema Casino Malta Schweiz zählt am Ende die Gesamtbalance aus Sicherheit, Auswahl und Bedienkomfort.

Vor- und Nachteile der MGA-Lizenz

Wie jede Regulierung hat auch ein Online Casino mit MGA-Lizenz zwei Seiten. Die wichtigsten Punkte sind nachfolgend gegenübergestellt, damit sich realistisch einschätzen lässt, was Spieler erwartet.

Was die Malta-Lizenz für Spieler und Betreiber bedeutet.

+Vorteile
Guter Ruf seit 2001
Gültig in weiten Teilen Europas
Strenge Auswahl der Betreiber
Hohe Standards beim Spielerschutz
Regelmässige Kontrollen
Öffentlich prüfbares Register
Klare Beschwerdewege
Nachteile
Kryptowährungen meist nicht verfügbar
Teure Lizenzierung
Weniger Flexibilität für Betreiber
 

Für Spieler überwiegen bei seriösen MGA-Lizenz-Casinos die Vorteile. Die Grenzen betreffen vor allem die Betreiberseite und die fehlende Krypto-Option.

Sind MGA-lizenzierte Online Casinos in der Schweiz zugelassen?

Hier wird es für Schweizer Spieler heikel, deshalb der genaue Blick auf die Rechtslage. Seit dem Geldspielgesetz von 2019 dürfen Schweizer Spielbanken ihr Online-Angebot über eine Konzessionserweiterung ausbauen. Diese Konzession gilt aber nur für inländische Anbieter, nicht für Malta Online Casinos.

Wichtig zu wissen: Die Regierung stuft jedes Casino ohne ESBK-Konzession als nicht lizenziert ein. Für Spieler selbst sieht das Gesetz keine Strafe vor, doch der Zugang zu solchen Seiten wird über Netzsperren blockiert. Technisch handelt es sich um eine DNS-Sperre: Statt des Casinos erscheint eine Hinweisseite des Internetanbieters.

Sind MGA-lizenzierte Online Casinos in der Schweiz zugelassen?

Schweizer Bürger können in Casinos Malta Schweiz also grundsätzlich spielen. MGA-lizenzierte Online Casinos besitzen jedoch keine Schweizer ESBK-Konzession. Sie sind daher nicht für den Schweizer Markt zugelassen und können durch Netzsperren eingeschränkt werden. Wer dennoch auf ausländische Angebote zugreift, hat keinen Schutz durch die Schweizer Glücksspielaufsicht.

Ein häufiges Missverständnis sei hier ausgeräumt: Eine deutschsprachige Seite, Zahlungen in CHF oder ein Bonusangebot beweisen noch keine Schweizer Zulassung. Massgeblich ist allein, ob der Anbieter unter Schweizer Aufsicht steht. Diese Lücke bringt reale Risiken mit sich. Bei Streitfällen fehlt der Schutz der Schweizer Aufsicht. Auszahlungen können sich erschweren, und ein Support auf Deutsch ist nicht immer gegeben. Manche Schweizer Banken blockieren zudem Zahlungen an ausländische Betreiber.

Das Fazit der Redaktion zu diesem Punkt: Abzuwägen ist die grössere Auswahl gegen den Verlust des lokalen Rechtsschutzes. Wer sich für ein Malta-Casino entscheidet, sollte nur Anbieter mit nachweislich gutem Ruf wählen und Limits sowie Selbstsperre aktiv nutzen.

Sind MGA Casinos sicher?

Sicherheit hat zwei Ebenen, und bei beiden schneidet die MGA gut ab. Die maltesische Behörde reguliert Online-Glücksspiel seit den frühen 2000er-Jahren und zählt zu den angesehensten Aufsichten Europas. Nach dem Brexit ist ihr Gewicht in Europa noch gewachsen.

Datenschutz. Anbieter müssen Spielerdaten sicher speichern und dürfen sie nicht an Dritte weitergeben. Die MGA kontrolliert die Einhaltung regelmässig. Ein Verstoss kann bis zum Entzug der Lizenz führen, was Malta Casinos einen starken Anreiz zur Sorgfalt gibt.

Faire Gewinnchancen. MGA-lizenzierte Betreiber müssen technische und spielerschützende Anforderungen erfüllen, etwa zertifizierte Zufallsgeneratoren. Die besten MGA Online Casinos lassen ihre Spiele und deren RTP-Werte zusätzlich von unabhängigen Prüflaboren wie eCOGRA, iTechLabs oder GLI testen. Die entsprechenden Zertifikate finden sich meist direkt auf der Casino-Seite.

Erfahrungsgemäss ist ein Anbieter mit sichtbaren Prüfsiegeln und nachvollziehbarer Lizenz fast immer die sicherere Wahl. Fehlen solche Nachweise, ist Vorsicht angebracht.

Zahlungsmethoden in auf Malta lizenzierten Casinos

Bei den Casino Zahlungsmethoden zeigt sich, wie alltagstauglich ein Anbieter ist. In MGA-Onlinecasinos finden sich meist diese Optionen.

Zahlungsmethoden in auf Malta lizenzierten Casinos

Kredit- und Debitkarten. Visa und Mastercard erlauben sofortige Einzahlungen. Die Auszahlung dauert in der Regel zwei bis fünf Tage. Auch klassische Kreditkarten und die EC Karte gehören hierher.

E-Wallets. E-Wallets wie Skrill oder Neteller können Auszahlungen beschleunigen, ohne dass Bankdaten preisgegeben werden. Die tatsächliche Dauer hängt jedoch vom Casino, der Kontoverifizierung und der gewählten Zahlungsmethode ab. PayPal ist bei Malta-Anbietern seltener vertreten.

Prepaid-Karten. Mit der Paysafecard erfolgt die Einzahlung anonym per PIN. Die Limits sind niedrig, eine Auszahlung über diese Methode ist nicht möglich.

Banküberweisung. Für grosse Beträge eignet sich die klassische Banküberweisung oder eine SEPA-Zahlung. Die Bearbeitung läuft langsamer und dauert bis zu fünf Tage.

Bleibt die häufige Frage: Lassen sich Kryptowährungen wie Bitcoin nutzen? In Online Casinos mit Malta-Lizenz gehören sie nicht zu den typischen Zahlungsmethoden. Ob ein Anbieter sie akzeptiert, sollte man immer direkt in den Zahlungsbedingungen prüfen. Auch Dienste wie Twint, Klarna oder Google Pay bilden hier eher die Ausnahme.

Boni in Casinos mit MGA-Lizenz

Boni gehören zu den grössten Lockmitteln, verdienen aber einen kritischen Blick. In einem Casino mit MGA-Lizenz gibt es zwei Grundformen.

Bonus ohne Einzahlung. Hier gibt es Guthaben oder Freispiele allein für die Registrierung, ganz ohne eigenes Geld. Solche Angebote sind selten, aber gefragt.

Einzahlungsbonus. Das Casino legt einen Prozentsatz Ihrer Einzahlung als zusätzliches Guthaben obendrauf. Die Höhe variiert stark.

Boni in Casinos mit MGA-Lizenz

Worauf es ankommt: Wichtig sind Vielfalt und echter Wert der Angebote. Vor dem Aktivieren eines Bonus lohnt der Blick auf Umsatzbedingungen, Gültigkeitsdauer und ausgeschlossene Zahlungsmethoden. Ein Beispiel: Bei einer 40-fachen Umsatzvorgabe auf 100 Franken Bonus sind 4000 Franken einzusetzen, bevor eine Auszahlung möglich ist. Gerade ausgeschlossene Zahlungsmethoden übersehen viele, was später Auszahlungen verzögert.

Über diese Klassiker hinaus bieten viele Anbieter weitere Formate: Freispiele, Cashback, Reload-Boni sowie Treueprogramme für Stammspieler. Ein gutes Bonus Casino macht die Bedingungen transparent. Ein kleiner, fairer Bonus ist meist mehr wert als ein grosser mit unrealistischer Umsatzvorgabe.

Spiele in MGA Casinos

Die Spielauswahl ist der wohl grösste Trumpf der Malta-Lizenz. Während manche Märkte das Angebot stark begrenzen, schöpfen Casinos mit Malta-Online-Lizenz aus dem Vollen. Durch die Zusammenarbeit mit vielen Providern reicht die Auswahl oft in die Tausende.

Spiele in MGA Casinos

Beliebt sind unter anderem Online-Slots, Tischspiele, Videopoker, Arcade-Titel, Rubbelkarten, virtueller Sport, Jackpot-Slots, Crash-Games und Spielshows. Auch Live-Casino-Räume gehören dazu. Wer Spiele mit live dealer mag, findet hier deutlich mehr Auswahl als in vielen lokalen Angeboten. Selbst Nischenformate wie Slingo sind oft vertreten.

Die Spiele stammen häufig von führenden Anbietern wie NetEnt, Pragmatic Play oder Evolution Gaming. Das Portfolio wächst laufend mit neuen Releases. Praktisch für den Einstieg: Viele Anbieter bieten einen Demo-Modus zum Testen. Die Einsatzlimits sind breit gefächert und reichen von kleinen Beträgen für Gelegenheitsspieler bis zu hohen Summen für High Roller.

Neue Casinos mit Malta-Lizenz

Die Liste der Malta-Lizenzen wird laufend erweitert, da die Behörde fortlaufend neue Anträge prüft. Welcher Anbieter wirklich neu ist, zeigt am zuverlässigsten das Eintragsdatum im offiziellen MGA-Register.

Was für neue MGA Casinos spricht, ist meist die Modernität. Sie setzen auf aktuelles Design und frische Technik, sind sauber für mobile Geräte optimiert und werben oft mit attraktiven Willkommensboni, um Spieler zu gewinnen. Auch das Spielangebot ist auf dem neuesten Stand. Wer solche neuen Casinos ausprobiert, sollte trotzdem zuerst die Lizenz im Register prüfen. Frisch am Markt heisst nicht automatisch sicher.

MGA-Lizenz vs. Schweizer ESBK-Konzession

Der direkte Vergleich zeigt, wo die Unterschiede liegen. Beide Lizenzen verfolgen seriöse Ziele, gewichten aber anders. Wer legale Online Casinos sucht, sollte den Punkt Anerkennung besonders beachten.

Kriterium

MGA-Lizenz

Schweizer Lizenz

Zuständige Behörde

Malta Gaming Authority

Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK)

Standort der Firma

Malta

Schweiz

Regulierung

europäische Standards

schweizerische Standards

Anerkennung in der Schweiz

offiziell nicht anerkannt

offiziell anerkannt

Massnahmen gegen Geldwäsche

vorhanden

vorhanden

Fazit der Redaktion: Die ESBK garantiert Schweizer Spielern lokalen Rechtsschutz. MGA-lizenzierte Casinos punkten dagegen mit grösserer Spielauswahl, gelten in der Schweiz aber als nicht anerkannt.

Vergleich der MGA mit anderen Lizenzen

Malta war eines der ersten Länder Europas mit strengen Regeln fürs Online-Glücksspiel. Andere zogen erst später nach, etwa Grossbritannien, die Niederlande und Deutschland. Im Vergleich der grossen Regulierungsbehörden zeigen sich klare Profile.

Regulierung

Spielerschutz

Datenschutz

Spielauswahl

Steuern für Spieler

MGA (Malta)

hoch

hoch

sehr breit

in der Regel keine

GGL (Deutschland)

hoch

hoch

stark begrenzt

indirekt über Einsatzsteuer

UKGC (Grossbritannien)

hoch

sehr hoch

breit

in der Regel keine

Curaçao

gering

mittel

sehr breit, inkl. Coins

in der Regel keine

Curaçao stellt die mildesten Anforderungen. Die Lizenzierung ist einfacher und günstiger, die Spielauswahl gross, Coins inklusive. Der Spielerschutz fällt aber schwächer aus als bei MGA oder UKGC. Im Vergleich zeigt sich: Malta Casinos bieten eine gute Balance aus breitem Angebot, solidem Schutz und steuerfreien Gewinnen. Die deutsche GGL ist am stärksten eingeschränkt, die britische UKGC hat den strengsten Datenschutz, und Curaçao lockt mit Vielfalt bei geringeren Garantien. Für Schweizer Spieler bleiben MGA-Lizenz-Casinos damit die ausgewogenste der ausländischen Optionen.

Was tun bei Problemen mit einem MGA-lizenzierten Casino?

Auch bei seriösen Anbietern kann es zu Streit kommen. Für Casinos mit MGA-Lizenz gibt es einen klaren Beschwerdeweg in drei Stufen:

  1. Zuerst direkt an das Casino wenden. Viele Fälle klären sich im Kundenservice.
  2. Hilft das nicht, folgt eine Beschwerde über eine ADR-Stelle, also über die alternative Streitbeilegung.
  3. Bleibt das ohne Ergebnis, führt der Weg direkt zur MGA und zum offiziellen Formular auf der Website der Behörde.

Die MGA entscheidet selbst, ob sie im Namen des Spielers tätig wird. Das Formular enthält zugleich Hinweise zu den Rechten der Spieler nach den Regeln der Behörde. Genau dieser geregelte Schutzmechanismus ist einer der grössten Vorteile, den MGA-Spielbanken gegenüber unregulierten Anbietern haben. Bei einem reinen Auslandsanbieter ohne Aufsicht stehen Spieler im Streitfall dagegen oft allein da.

FAQ

Sind Online Casinos mit MGA-Lizenz für Schweizer Spieler legal?

Spielen ist möglich, die Rechtslage bleibt aber eine Grauzone. MGA Casinos für Schweizer besitzen keine ESBK-Konzession und gelten in der Schweiz als nicht lizenziert. Strafen für einzelne Spieler sieht das Gesetz nicht vor, doch der Zugang wird oft per Netzsperre blockiert, und der Schweizer Rechtsschutz greift nicht.

Welche Nachteile hat die MGA-Lizenz?

Der grösste Nachteil für Spieler ist die fehlende Anerkennung in der Schweiz. Hinzu kommen der Ausschluss von Kryptowährungen und, im Streitfall, der schwächere Schutz gegenüber Casinos mit MGA-Lizenz, die unter Schweizer Aufsicht stünden. Für Betreiber ist die Lizenz teuer und weniger flexibel.

Wie lässt sich prüfen, ob eine MGA-Lizenz gültig ist?

Das offizielle Register auf mga.org.mt öffnen, Name, URL oder Lizenznummer eingeben und Status, Laufzeit und erlaubte Spielarten kontrollieren. Ein gültiger Eintrag im MGA-Register ist ein wichtiges Prüfkriterium. Zusätzlich sollten Zahlungsbedingungen, Spielerschutzfunktionen und der Ruf des Betreibers geprüft werden.

Sind in Online Casinos mit MGA-Lizenz Kryptowährungen möglich?

Meist nicht. MGA-Anbieter akzeptieren solche Zahlungen in der Regel nicht. Wer auf Bitcoin und Co. setzen will, findet das eher bei Lizenzen wie Curaçao, allerdings mit geringeren Schutzgarantien.