Der Travel Industry Club Austria
Der Travel Industry Club Tourismus (TICT) ist ein unabhängiges, branchenübergreifendes gesamtösterreichisches Netzwerk, das für Fachleute im Tourismus und in der Freizeitwirtschaft geschaffen wurde. Seine Gründung war eines der wichtigsten Ereignisse für den österreichischen Tourismussektor. Gerade diese Vereinigung legte den Grundstein für die Bildung einer einheitlichen intellektuellen und Business-Plattform im Land.
In Österreich existierten bis vor kurzem zwei mächtige Organisationen parallel: der Travel Industry Club Austria, der sich auf Business-Networking und Innovationen in der Reisebranche konzentrierte, und der Club Tourismus, der bereits 1984 von Absolventen und Wissenschaftlern der Wirtschaftsuniversität Wien als Plattform für Fachdiskussionen gegründet wurde. 2023 schlossen diese Strukturen den Fusionsprozeß ab und bildeten einen einheitlichen Verband – den Travel Industry Club Tourismus (TICT).
Heute fungiert der TICT als wichtigste unabhängige Plattform Österreichs, die über 800 Fachleute, Wissenschaftler und Wirtschaftsvertreter vereint. Die Organisation agiert offiziell als Verein zur Förderung von Forschung und Entwicklung im österreichischen Tourismus und fungiert als zentrale Plattform für die Diskussion aktueller Herausforderungen des Tourismus. Prioritäre Tätigkeitsbereiche sind die Durchführung des Zyklus von Expertendebatten TICT-Talks, bei denen Fragen der nachhaltigen Entwicklung und digitalen Transformation des Hotelsektors analysiert werden. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Unterstützung junger Unternehmer durch verschiedene Projekte, die eine direkte Kommunikation zwischen Technologie-Start-ups und Investoren gewährleisten.
Außerdem führt der TICT zahlreiche Konferenzen, Seminare und Podiumsdiskussionen durch, gibt die Zeitschrift Tourismus Wissen Quarterly heraus und unterstützt die Verbindung zwischen Studenten, Lehrenden und der Wirtschaft. Die Mitgliedschaft umfaßt Vertreter des Hotelgewerbes, von Transportunternehmen, Reiseveranstaltern, Beratungsfirmen und Start-ups.
Somit wurde der TICT zum Nachfolger und zugleich zu einer neuen Entwicklungsstufe des Travel Industry Club Austria, indem er die akademische Tradition des Club Tourismus mit dem modernen Netzwerk von Fachleuten verband, um die Zukunft der österreichischen Tourismusbranche zu gestalten.
Über die Organisation TIC Austria
Die Geschichte der Entwicklung der modernen Tourismusanalytik Österreichs ist untrennbar mit der Tätigkeit des Travel Industry Club (TIC) Austria verbunden, der über Jahrzehnte die zentrale Plattform für das Topmanagement der Branche blieb. Laut Archivdaten wurde die Organisation als unabhängiges Netzwerk für Fachleute gegründet, die über eng spezialisierte Brancheninteressen hinausgehen wollten.
Offiziell wurde der TIC Austria also 1984 gegründet. Zunächst funktionierte er unter dem Namen Club Fremdenverkehr. Als Gründer traten Vertreter der akademischen Gemeinschaft auf – Mitarbeiter, Studenten und Absolventen des Instituts für Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftsuniversität Wien (WU Wien), das damals Institut für Fremdenverkehr der Hochschule für Welthandel hieß.
Das Konzept und die Philosophie des österreichischen Clubs basierten auf dem erfolgreichen Modell des Travel Industry Club in Deutschland, der 2005 gegründet wurde. Die Anfänge der Organisation gehen auf die Idee zurück, alle Segmente der sogenannten „Wertschöpfungskette" im Tourismus zu vereinen (Fluglinien, Hotels, Reiseveranstalter, Transportunternehmen und IT).
Die österreichische Vertretung wurde offiziell später gegründet und übernahm die deutsche Erfahrung bei der Bildung eines intellektuellen Clubs. Gründer und Schlüsselfigur, die am Anfang der Initiative in Österreich stand, war Mag. Harald Hafner, der lange Zeit das Amt des Clubpräsidenten bekleidete und praktisch dessen Gründer war.
Insgesamt positionierte sich der TIC Austria als elitäre Vereinigung. Zur Zusammensetzung der Organisation gehörten über 150 Schlüsselpersonen aus dem österreichischen und internationalen Tourismusgeschäft. Die Mitgliedschaft war strikt individuell, was ein hohes Niveau an Expertise garantierte. Teilnehmer waren Führungskräfte der obersten Ebene, Unternehmer und Wissenschaftler, die nicht nur den traditionellen Tourismus, sondern auch angrenzende Bereiche repräsentierten: Medien, Beratung und Technologie.
Das Hauptziel des Clubs war die Schaffung eines branchenübergreifenden Forums für den Erfahrungsaustausch und die Gestaltung der Zukunft der Reisebranche.
Die zwei Hauptvektoren, auf die sich die Mitglieder der Organisation konzentrierten, lauteten so:
Wir streben danach, die Bedeutung der Tourismusbranche in den Augen der Öffentlichkeit, der Medien und der politischen Kreise zu erhöhen, indem wir ihre wirtschaftliche Wichtigkeit betonen.
Wir agieren als zentraler Knotenpunkt für die Kommunikation der Schöpfer touristischer Produkte. Der Slogan ‚Wir verbinden die Reisebranche' erstreckt sich sowohl auf ständige Mitglieder als auch auf Gäste unserer Veranstaltungen.
Darüber hinaus unterstützte der Club aktiv wissenschaftliche Projekte, förderte die Entwicklung des akademischen Nachwuchses und zeichnete herausragende Leistungen der Branche bei prestigeträchtigen Zeremonien aus, wie der Award Night im Rahmen der Messe ITB Berlin oder der Verleihung des Travel Industry Manager-Preises auf dem Kongreß in Köln.
Die Tätigkeit des TIC Austria konzentrierte sich auf mehrere Schlüsselaspekte:
- Networking & Exchange – Organisation regelmäßiger Veranstaltungen (Networking-Events), bei denen Meinungsführer aktuelle Herausforderungen in informeller, aber professioneller Atmosphäre diskutieren konnten;
- Innovationen und Bildung, denn der TIC Austria unterstützte aktiv die Talententwicklung durch Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen und die Einführung innovativer Lösungen in das touristische Produkt;
- Analytische Plattform, die die Durchführung von Diskussionen und Runden Tischen zu Themen der Digitalisierung, Veränderung des Verbraucherverhaltens und Globalisierung des Marktes ermöglichte.
Der TIC Austria war keine Lobbyorganisation im klassischen Sinne, seine Aufgabe war es, zu inspirieren, neue Partnerschaften zu schaffen und den Teilnehmern einen analytischen Vorteil zu verschaffen. Gerade dieses Fundament wurde später zur Grundlage für die Fusion mit dem Club Tourismus und die Transformation zur modernen Struktur TICT, die die Traditionen von Harald Hafner in einem neuen, aber größeren Format fortsetzt.

Travel Industry Club Symposium 2025
Veranstaltungen des Travel Industry Club
Der Travel Industry Club Austria (TICA) positionierte sich von Anfang an als Plattform für Fachleute der Tourismusbranche, bei der Veranstaltungen das wichtigste Entwicklungsinstrument waren. Die Organisation führte regelmäßige Treffen durch, die auf Wissensaustausch, Diskussionen über Innovationen und die Bildung eines Kontaktnetzwerks ausgerichtet waren. Die Veranstaltungen hatten verschiedene Formate – von großen Konferenzen bis zu kammermusikalischen Seminaren und Themenabenden.
Das Hauptziel dieser Veranstaltungen lag in der Schaffung eines Raumes für den Dialog zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und jungen Spezialisten. Sie waren auf die Diskussion aktueller Herausforderungen des Tourismus ausgerichtet: Digitalisierung, Veränderungen im Verbraucherverhalten, nachhaltige Entwicklung, neue Modelle der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen.
Eine der Schlüsselveranstaltungen seit 2006 war die Award Night – eine jährliche Preisverleihungszeremonie am Vorabend der ITB Berlin. Während dieses „Abends der Auszeichnungen" wurden prestigeträchtige Preise verliehen, darunter Auszeichnungen für einflußreiche Persönlichkeiten in der Tourismusbranche – der Lifetime Award, für Journalisten – der Media Award, für Unternehmen für Innovationen – der Best Practice Award. Der „Special Award" zeichnet jährlich den Lieblingsreiseort der Deutschen aus. Eine Schlüsselrolle spielt auch die Aufnahme von Pionieren der Tourismusbranche in die „Travel Hall of Fame".
Außerdem fanden Members Lounge statt – kammermusikalische Treffen „von Mitgliedern für Mitglieder", bei denen Teilnehmer ihre Unternehmen oder Produkte präsentieren, worauf eine Diskussion folgt. Das Format sah informelle Off-the-Record-Gespräche vor.
Interessant waren auch die Networking Events – Themenabende mit Vorträgen von Rednern aus Wirtschaft, Kultur, Politik und Tourismus, bei denen aktiv Fragen der Mobilität, des Krisenmanagements, der Geschlechterführung oder der Glücksforschung diskutiert wurden. Das war eine Plattform für den informellen Erfahrungsaustausch zwischen Schlüsselakteuren der Branche.
Ein weiteres interessantes Veranstaltungsformat des TICA waren die Symposia – halb- oder ganztägige Veranstaltungen mit Fachvorträgen und Podiumsdiskussionen. Sie gewährleisteten einen praktischen Wissensaustausch und eine wissenschaftliche Analyse aktueller Tourismusthemen.
2008 wurden die Travel Industry Manager Awards ins Leben gerufen – prestigeträchtige Auszeichnungen für Topmanager der Tourismusbranche. Damit wurden Führungskräfte in den Bereichen Geschäftstourismus, Einzelhandel, Marketing usw. ausgezeichnet.
Für Journalisten und Medienvertreter organisierte der Club den Media Workshop – eine zweitägige Veranstaltung zu aktuellen Themen: Reiseveranstaltermarkt, Klimawandel, Wirtschaftskrisen.
Jahreshauptversammlung – Generalversammlung der Clubmitglieder, die alle zwei Jahre stattfindet, einschließlich Wahl des Präsidiums und Satzungsänderungen.
Exklusive Backstage Events versammelten Vertreter von Tourismusunternehmen, die Transparenz und praktische Erfahrung schaffen.
Nach der Vereinigung des Travel Industry Club Austria (TICA) mit dem Club Tourismus behielt die neue Struktur – Travel Industry Club Tourismus (TICT) – die Schlüsselformate der Veranstaltungen bei, paßte sie jedoch zugleich an moderne Herausforderungen an. Sie verbinden traditionelle Formate mit neuen Themen und schaffen eine Plattform für den Dialog zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft.
Fachveranstaltung und Diskussion zu Bahnreisen
Auszeichnungen des TICA
Der Travel Industry Club Austria schuf ein eigenes Auszeichnungssystem, das zu einem wichtigen Instrument der Anerkennung von Leistungen in der Tourismusbranche wurde. Die Auszeichnungen umfaßten verschiedene Kategorien und ehrten sowohl Persönlichkeiten als auch Unternehmen, die einen bedeutenden Beitrag zur Entwicklung der Branche geleistet haben.
Eine der Schlüsselveranstaltungen war die Award Night, die 2006 am Vorabend der internationalen Messe ITB Berlin ins Leben gerufen wurde. Hier wurden mehrere prestigeträchtige Auszeichnungen verliehen:
- Best Practice Award
- Media Award Fachpresse
- Media Award Wirtschaftspresse
- Lifetime Award
- Special Award
- Travel Hall of Fame International
- Travel Hall of Fame National
- Tourism Ambassador
- Special Innovation Award
- Best Development Award
In den letzten Jahren waren hochrangige Politiker Ehrengäste, die die Zeremonie vor 400 eingeladenen Delegierten eröffneten, darunter Richard von Weizsäcker, Gregor Gysi, Guido Westerwelle, Renate Künast, Sigmar Gabriel, Claudia Roth, Heiner Geißler und Professor Klaus Töpfer.
Erstmals 2008, am Vorabend des Kongresses in Köln, verlieh der Travel Industry Club prestigeträchtige Auszeichnungen an Topmanager der Tourismusbranche, die von einer Expertenjury gewählt wurden. Damit veränderte und erneuerte der Travel Industry Club das Format der Auszeichnung „Manager des Jahres im Tourismus", das bis 2007 von der Zeitschrift Touristik Report (heute nicht mehr existent) durchgeführt wurde. Neben dem allgemeinen Travel Industry Manager wurden Preise in folgenden Kategorien verliehen:
- Online Manager
- Sales Manager
- Business Travel Award
- Business Travel Manager
- Best Marketing Award
- Best Travel Industry App – Mobile Services
- Best Travel Technology Solution
Mit der Auszeichnung Travel Hall of Fame, nach dem Vorbild des amerikanischen Systems geschaffen, ehren der Travel Industry Club und die ITB Berlin – die weltweit führende Messe der Tourismusbranche – Personen, die einen herausragenden Beitrag zur weltweiten Tourismusbranche und zum Tourismus geleistet haben. Im Rahmen dieser Auszeichnung waren folgende Kategorien aktuell:
- National Gallery
- International Gallery
Somit erfüllte das Auszeichnungssystem des Travel Industry Club Austria zwei Funktionen: erstens würdigte es die Verdienste einzelner Menschen und Unternehmen, und zweitens bildete es Qualitäts- und Innovationsstandards in der Tourismusbranche. Diese Auszeichnungen wurden nicht nur zum Symbol des Prestiges, sondern auch zu einem Motivationsinstrument für die weitere Entwicklung der Branche.
Partner des Travel Industry Club Austria
Der Travel Industry Club Austria strebte stets nach der Schaffung eines starken Partnerschafts-Ökosystems, das der Organisation Ressourcen, Expertise und innovative Lösungen sicherte. Unter den Partnern des Clubs waren führende Unternehmen und Institutionen, die Schlüsselbereiche des Tourismus, der Mobilität, Versicherung, Energie und Kommunikation repräsentierten.
Den rechtlichen Schutz gewährleistete die ERGO Group – einer der führenden Spezialisten im Bereich Versicherung und Rechtsunterstützung. Im Bereich Mobilität trat Europcar als wichtiger Partner auf – das größte Autovermietungsunternehmen in Europa, das moderne Lösungen für Reisen anbot. Die Reiseversicherung garantierte die European Travel Insurance AG – der größte österreichische Versicherer, der Hilfe in Notsituationen an jedem Punkt der Welt gewährleistete.
In Energiefragen arbeitete der Club mit power solution Energy Consulting GmbH zusammen, die individuelle und nachhaltige Konzepte zur Optimierung der Energiekosten entwickelte. Das Segment Geschäftsreisen vertrat Carlson Wagonlit Travel, ein globaler Dienstleister für Geschäftstourismus mit Schwerpunkt auf Sicherheit und Technologie.
Die Marketingunterstützung gewährleistete hotmama unter der Leitung von Harald Hafner, und Hotelprojekte entwickelte die Impuls GmbH, bekannt für innovative Strategien im Gastgewerbe. Wagniskapital und Start-ups unterstützte Next Floor, die in neue Geschäftsmodelle in der DACH-Region und Italien investierte.
Die Organisation von Veranstaltungen gewährleistete OPUS, die Events in Marketingkonzepte von Unternehmen integrierte. Im Bereich Kommunikation arbeiteten pr-com PR and Media Consulting GmbH, pressetext GmbH sowie Temmel, Seywald & Partner, die auf PR, Krisenmanagement und Medienstrategien spezialisiert waren.
Strategische Beratung im Tourismusbereich leisteten Zolles & Zolles, das Unternehmen von Dr. Helmut Zolles, das mit regionalen und städtischen Tourismusorganisationen sowie Verkehrsbetreibern zusammenarbeitete.
Die Zusammenarbeit mit diesen mächtigen und zuverlässigen Partnern sicherte dem Travel Industry Club Austria Stabilität und die Möglichkeit, die Entwicklung der Tourismusbranche auf strategischer Ebene zu beeinflussen.
Podiumsdiskussion über neue strategische Perspektiven
Young TIC
Der Travel Industry Club Austria initiierte Young TIC als Plattform für Studenten und junge Fachleute, die erst ihren Weg in die Tourismusbranche beginnen. Sie orientierte sich an Studenten einschlägiger Universitäten und ambitionierten Fachleuten, die erst ihren Karriereweg begannen. Die Grundidee bestand darin, die Kluft zwischen der theoretischen akademischen Ausbildung und den strengen Realitäten des hochkompetitiven Arbeitsmarktes zu überbrücken.
Young TIC bot den Teilnehmern Zugang zu Veranstaltungen des Clubs, die Möglichkeit zur Teilnahme an Diskussionen, Seminaren und Konferenzen, wo sie unmittelbar mit Unternehmensführern, Experten und Lehrenden kommunizieren konnten. Ein solches Format schuf eine einzigartige Brücke zwischen der universitären Ausbildung und den realen Herausforderungen der Wirtschaft.
Das Programm war auf die Entwicklung praktischer Fähigkeiten ausgerichtet: vom Verständnis globaler Trends im Tourismus bis zum Erwerb von Erfahrungen in den Bereichen Marketing, Reisemanagement und innovative Technologien. Junge Teilnehmer erhielten die Chance, eigene Ideen zu präsentieren, sich an Projekten zu beteiligen und professionelle Kontakte zu knüpfen, die zur Grundlage ihrer künftigen Karriere werden konnten.
Neben dem Networking stimulierte Young TIC innovatives Denken. Junge Fachleute wurden in die Diskussion globaler Herausforderungen einbezogen – von der digitalen Transformation bis zur nachhaltigen Entwicklung. Somit erzog das Programm eine neue Generation von Visionären, die bereit waren zur Integration in den europäischen Tourismusraum. Heute lebt dieses Erbe in aktualisierten Formaten der Talentförderung im Rahmen des vereinigten Verbandes TICT weiter.
Vereinigung zum Travel Industry Club Tourismus (TICT)
Die Vereinigung der zwei einflußreichsten intellektuellen Plattformen Österreichs – Travel Industry Club Austria und Club Tourismus – markierte eine neue Ära in der Konsolidierung der touristischen Expertise. Dieser strategische Schritt, offiziell im April 2023 angekündigt, führte zur Schaffung eines einheitlichen mächtigen Netzwerks unter dem Namen Travel Industry Club Tourismus (TICT).
Bis zum Zeitpunkt der Fusion besetzten beide Organisationen einzigartige Nischen: der Club Tourismus, vor über 40 Jahren gegründet, fungierte als akademisches und professionelles Zentrum für Absolventen einschlägiger Hochschulen, während der Travel Industry Club Austria sich auf dynamisches Business-Networking und Innovationen konzentrierte. Die Entscheidung zur Vereinigung wurde zur logischen Antwort auf die globalen Herausforderungen der Branche, die Synergie von Erfahrung und neuen Technologien erforderten.
Heute tritt der TICT als offenes Netzwerkumfeld auf, wo nicht Institutionen oder Unternehmen die Hauptrolle spielen, sondern Menschen – Fachleute, die im Tourismus arbeiten und nach Innovationen streben.
In der Zusammensetzung des TICT repräsentiert etwa ein Fünftel der Mitglieder das Hotelgewerbe, je 10% – Transport, Reiseveranstalter, MICE-Sektor und Destinationen. Eine wichtige Rolle spielen auch Beratung, Start-ups und die wissenschaftlich-bildende Gemeinschaft. Die Organisation hat sich zur Aufgabe gestellt, Brücken zwischen akademischer Forschung und Praxis zu bauen, den Erfahrungsaustausch zu fördern und neue Ansätze zu entwickeln, damit der Tourismus wettbewerbsfähig und attraktiv für Arbeitnehmer bleibt.
Die Organisation konzentrierte ihre Tätigkeit auf mehrere Schlüsselrichtungen:
- Transfer von Know-how, d.h. es findet ein ständiger Wissensaustausch zwischen erfahrenen Unternehmern, Forschern und jungen Absolventen statt;
- Professionelle Entwicklung, die die Durchführung von Fachseminaren und Diskussionsrunden vorsieht, die es den Clubmitgliedern ermöglichen, an der Spitze der Innovationen zu bleiben;
- Der TICT bringt aktiv Themen wie nachhaltige Entwicklung (Nachhaltige Mobilität), Transformation des Lebensraums (Zukunft Lebensraum) und Einführung neuer Technologien im Tourismus zur Sprache.
Die Fusion verstärkte auch das Informationspotential: in die Struktur des TICT wurde die wissenschaftliche Zeitschrift TourismusWissen Quarterly integriert, die aktuelles Wissen und Forschung verbreitet.
Der TICT heute
Heute ist der Travel Industry Club Tourismus (TICT) das führende Analysezentrum und das einflußreichste professionelle Netzwerk im Tourismussektor Österreichs. Die Organisation fungiert als unabhängige Plattform, die akademische Forschung mit praktischer Geschäftserfahrung verbindet.
Die Haupttätigkeit des TICT ist auf die Entwicklung von Innovationen, den Erfahrungsaustausch zwischen Praktikern und Wissenschaftlern, die Unterstützung junger Fachleute sowie die Organisation von Veranstaltungen ausgerichtet – von Symposien und Konferenzen bis zu kammermusikalischen Treffen. Einen besonderen Platz in der Struktur nimmt die Verlagstätigkeit ein: die Organisation gibt eine wissenschaftliche Zeitschrift über touristisches Know-how sowie ein Fachquartalsheft heraus. Diese Publikationen sind eine Quelle verifizierter Informationen, wo Ergebnisse neuester Forschungen, Analysen von Markttrends und innovative Cases veröffentlicht werden, was den Fachleuten ermöglicht, moderne Entwicklungen operativ in den realen Wirtschaftssektor einzuführen.
Grundlegende Informationen über den TICT
Offizielle Bezeichnung | Travel Industry Club Tourismus (TICT) |
|---|---|
Gründungsdatum | 1984 (als Club Tourismus), 2023 – Vereinigung mit TICA |
Tätigkeit | Unabhängige Netzwerkvereinigung für Tourismus, Innovation, Bildung, Erfahrungsaustausch, Networking, wissenschaftliche Forschung, strategische Beratung, Verlagstätigkeit, Unterstützung von Start-ups |
Hauptprojekte | TICT-Talks (Expertendebatten), Travel Start-up Night, Herausgabe wissenschaftlicher Zeitschrift und Quartalsheft, Symposien, Konferenzen |
Präsident | Marco Riederer |
Telefon | |
Adresse | Wehlistraße 35-43/5/3, 1200 Wien |
Offizielle Website |
Somit ist der TICT heute die zentrale Plattform für die Entwicklung der Tourismusbranche Österreichs, die wissenschaftliche Tiefe und praktische Erfahrung vereint sowie strategische Richtungen für die Zukunft des Tourismus gestaltet.
Veranstaltungen des TICT
Der Travel Industry Club Tourismus agiert heute als führendes unabhängiges und branchenübergreifendes Netzwerk, das das gesamte Gebiet Österreichs abdeckt. Der Hauptakzent der Organisationstätigkeit ist auf den Transfer von Know-how und die Schaffung einer Plattform für die Zusammenarbeit zwischen Praktikern, Unternehmern, Wissenschaftlern und jungen Fachleuten ausgerichtet.
Die Organisation unterstützt aktiv Veranstaltungen, die die Entwicklung von Travel Tech und Kulturmanagement stimulieren. Insbesondere fand Ende 2025 in Wien erstmals die Travel Start-up Night statt, die auf die Unterstützung innovativer Projekte ausgerichtet war.
Eine wichtige Richtung bleiben die Site Inspections – exklusive Besuche bei führenden Unternehmen, wie die spezielle Exkursion zur Wiener Staatsoper, bei der die Herausforderungen des Kulturtourismus diskutiert wurden. Darüber hinaus ermöglicht das Format TICT-Talk der professionellen Gemeinschaft, operativ brisante Fragen zu diskutieren, insbesondere technische Beschneiung und klimatische Herausforderungen.
Exklusive Einblicke in die Wiener Staatsoper
Insgesamt konzentriert sich der TICT heute auf drei Schlüsselrichtungen:
- AI & Data Science – Einführung künstlicher Intelligenz zur Personalisierung von Reisen und Optimierung des Hotelmanagements.
- Climate Resilience – Entwicklung von Strategien für Skigebiete unter den Bedingungen des Klimawandels.
- Human Capital – Bekämpfung des Fachkräftemangels durch innovative Bildungsformate und Einbeziehung der Jugend (Young TICT).
Derzeit läuft mit Unterstützung des TICT ein Zyklus von Winter-TICT-Talks, die dem regenerativen Tourismus gewidmet sind. Die Organisation tritt auch als Partner einer Serie von Workshops für Hoteliers in den Regionen Tirol und Salzburg auf, wo Experten die Nutzung von Big Data zur Prognose der Zimmerauslastung lehren.
Die auf der offiziellen Plattform der Organisation präsentierten kommenden Veranstaltungen des Travel Industry Club Tourismus (TICT) zeigen das Bestreben des Clubs, an der Spitze aktueller Branchendiskussionen zu sein. Das Veranstaltungsprogramm für 2026 ist als strategischer Mix aus professioneller Entwicklung, wissenschaftlicher Analyse und elitärem Networking aufgebaut, der die wichtigsten Aspekte des modernen Tourismus abdeckt.
Den zentralen Platz im Kalender nehmen die TICT-Talks ein – intellektuelle Debatten, die führende Experten zur Diskussion kritischer Fragen versammeln. In nächster Perspektive wird der Akzent auf die Themen digitale Transformation und nachhaltige Entwicklung gelegt. Diese Veranstaltungen finden im Format von Podiumsdiskussionen statt, wo theoretische Entwicklungen von Wissenschaftlern auf praktische Erfahrungen von Topmanagern treffen. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, nicht nur exklusive Vorträge zu hören, sondern auch Teil eines aktiven Dialogs zu werden, der die Agenda für die gesamte österreichische Industrie bildet.
Einmal pro Quartal bietet der TICT eine exklusive 45-minütige Session zu aktuellen Themen der Tourismusbranche. Sie findet zu einer günstigen Zeit (während der Mittagspause) von 13:00 bis 13:45 Uhr statt. Alle bisherigen Auftritte der TICT Talks sind in der YouTube-Playlist verfügbar.
Unter anderen Veranstaltungen ist am 23. Februar in Wien die Veranstaltung Zukunft Lebensraum geplant, die dem Thema „Mehr als Tourismus: Lebensqualität im Fokus" gewidmet ist. Hier wird diskutiert, wie touristische Regionen nicht nur die Erwartungen der Gäste, sondern auch die Bedürfnisse der lokalen Bewohner, der Wirtschaft und der Umwelt berücksichtigen können.

7 TICT Talk: "Technische Beschneiung - eine kritische Bilanz nach 30 Jahren Anwendung"
Am 6. März wird die Organisation den 8. TICT Talk im Format einer Online-Session auf der Plattform MS Teams durchführen. Das Thema lautet „Nachhaltiger Transport und Mobilität". In Zusammenarbeit mit den Naturfreunden Internationale werden die Teilnehmer betrachten, wie man die Tourismusentwicklung mit klimafreundlichen Lösungen im Transportbereich verbinden kann, einschließlich Bahn, Bus und integrierten Mobilitätssystemen.
Im weiteren Jahresverlauf sind regelmäßige TICT Talks geplant:
- TICT Talk – 19. Juni 2026 (MS Teams)
- TICT Talk – 11. September 2026 (MS Teams)
- TICT Talk – 4. Dezember 2026 (MS Teams)
Eine der am meisten erwarteten Veranstaltungen ist die nächste Travel Start-up Night, die am 28. September 2026 in Zusammenarbeit mit dem Travel Industry Club Deutschland und VIR stattfinden wird. Das ist eine dynamische Plattform für Pitches, bei der junge Technologieunternehmen ihre Lösungen vor einem Pool von Investoren und Geschäftspartnern präsentieren. Das Projekt ist auf die Unterstützung von „neuem Blut" im Tourismus ausgerichtet – von AI-Anwendungen zur Personalisierung von Reisen bis zu ökologischen Lösungen im Hotelsektor. Das ist nicht einfach ein Wettbewerb, sondern ein Eintrittspunkt für Start-ups in das reale große Geschäft.
Neben rein geschäftlichen Treffen setzt der TICT die Traditionen der informellen Kommunikation fort. Geplant sind Treffen „für die Eigenen", bei denen die Teilnehmer in informeller Atmosphäre Meinungen off-the-records austauschen können. Solche Veranstaltungen finden oft an bekannten Locations in Wien statt und verbinden gastronomische Eindrücke mit produktivem Networking.
Somit ist jede Veranstaltung des TICT im Jahr 2026 ein Schritt zur Schaffung einer nachhaltigeren, intelligenteren und wettbewerbsfähigeren Tourismusbranche, in der Wissen das wichtigste Asset ist.

Travel Start-up Night Wien 2025
Teilnehmer
Der Travel Industry Club Tourismus ist heute ein offenes Netzwerkumfeld für Fachleute der Tourismusbranche Österreichs und Europas. Seine Teilnehmer sind nicht nur Unternehmen, sondern vor allem Menschen, die in der Tourismusbranche arbeiten und nach Wissens- und Erfahrungsaustausch streben.
Die Zusammensetzung der Mitgliedschaft ist ziemlich vielfältig. Etwa 20% der Teilnehmer repräsentieren das Hotelgewerbe, je 10% – Transportunternehmen, Reiseveranstalter, MICE-Sektor (Konferenzen und Messen) und Destinationsorganisationen. Eine wichtige Rolle spielen auch Beratungsunternehmen, Start-ups und die akademische Gemeinschaft. Eine solche Balance ermöglicht es dem TICT, praktische Geschäftserfahrung mit wissenschaftlicher Forschung und innovativen Ansätzen zu verbinden.
Wer sind also die Teilnehmer des Clubs?
Teilnehmer des TICT sind über 800 Fachleute, die die gesamte Wertschöpfungskette im Tourismus repräsentieren. Darunter:
- Topmanagement und Unternehmenseigentümer, Leiter von Hotelketten, Fluggesellschaften, Reiseveranstaltern und Transportunternehmen;
- Professoren und Forscher einschlägiger Universitäten (insbesondere MODUL University Vienna und WU Vienna), die die theoretische Basis für die Branchenentwicklung liefern;
- IT-Lösungsentwickler für die Reisebranche und Gründer erfolgreicher Start-ups;
- Experten angrenzender Branchen, insbesondere Juristen, Spezialisten für Energieeffizienz, Marketingberater und Vertreter einschlägiger Medien;
- Studenten und Absolventen, die eine Karriere im Tourismusmanagement aufbauen möchten.
Wer kann Teilnehmer werden?
Der Club ist offen für Personen, die beruflich mit der Tourismusbranche verbunden sind und die Werte der nachhaltigen Entwicklung und Innovation teilen. Teil des TICT können werden:
- Privatpersonen, die Fachleute in der Branche sind (individuelle Mitgliedschaft).
- Korporative Partner, d.h. Unternehmen, die ihre Vertreter delegieren und Projekte des Clubs unterstützen möchten.
- Akademiker und Studenten, für die vergünstigte Beitrittsbedingungen vorgesehen sind.
Was braucht man für den Beitritt zum TICT?
Der Beitrittsprozeß zum TICT ist maximal transparent, sieht aber die Bestätigung des professionellen Status vor. Die Schritt-für-Schritt-Anleitung sieht so aus:
- Einreichung des Antrags. Man muß das Online-Formular auf der offiziellen Website ausfüllen und seine berufliche Rolle sowie Motivation angeben.
- Professionelles Profil. Man muß das Vorhandensein von Arbeitserfahrung oder Ausbildung im Tourismusbereich bestätigen.
- Zahlung des Mitgliedsbeitrags. Der Jahresbeitrag hängt von der Art der Mitgliedschaft ab (studentisch, individuell oder korporativ).
- Genehmigung durch den Vorstand. Jeder Antrag wird vom Clubvorstand geprüft, um die hohe Qualität des Expertenumfelds aufrechtzuerhalten.
Somit ist die Mitgliedschaft im TICT nicht nur ein Status, sondern Zugang zu geschlossener Analytik, kostenlose Teilnahme an den meisten Veranstaltungen und die Möglichkeit zur Veröffentlichung eigener Forschungen in der wissenschaftlichen Zeitschrift der Organisation.
Internationale Veranstaltung: Besuch von Peking bis Shanghai
Partner und Sponsoren des Travel Industry Club Tourismus
Der Travel Industry Club Tourismus arbeitet mit einem Kreis strategischer Partner zusammen, die die nachhaltige Entwicklung des österreichischen Tourismus und die Einführung innovativer Lösungen auf allen Ebenen der Branche gewährleisten. Das Partnernetzwerk umfaßt Medien, Beratung, Energie, Marketing, Versicherung und Berufsverbände.
Unter den Schlüsselpartnern:
- Alltagflucht OG – innovative Plattform zur Suche nach einzigartigen österreichischen Unterkünften, die Unterkunftseigentümern hilft, ihre Angebote ohne Vermittler zu bewerben.
- APA – Austria Presse Agentur – die führende unabhängige Nachrichtenagentur Österreichs, die Medien mit aktuellen Nachrichten, Fotos und Videos versorgt.
- FERRAS Branding Agency – Agentur, die die neue Website und Design-Linie des TICT entwickelt hat, spezialisiert auf Branding im Gastgewerbe.
- Club Pannonia – Plattform für die Entwicklung österreichisch-ungarischer Beziehungen im Bereich Tourismus, Kultur und Wirtschaft.
- Energiekostenreduktion.at und PowerSolution GmbH – Unternehmen, die bei der Optimierung der Energiekosten helfen und nachhaltige Lösungen einführen.
- ESB Marketing Netzwerk – Business-Plattform für Tourismus, Sport und Marketing im deutschsprachigen Raum, die über 50 Veranstaltungen pro Jahr organisiert.
- HSMA Austria – Verband von Fachleuten für Vertrieb und Marketing im Tourismusbereich.
- OBSERVER GmbH – führendes Unternehmen für Medienmonitoring und -analytik.
- ÖGAF – Österreichische Gesellschaft für Angewandte Fremdenverkehrsforschung.
- ÖRV – Österreichischer ReiseVerband – unabhängiger Verband, der über 80% des touristischen Umsatzes Österreichs repräsentiert.
- respect – Naturfreunde Internationale – Initiative für nachhaltigen Tourismus und Entwicklung.
- VDAV – Verband der Apartmentvermieter – Verband der Apartmentvermieter, der sich mit Lobbying und Marktentwicklung beschäftigt.
Die Vielseitigkeit dieser Partnerschaften ermöglicht es dem TICT, nicht nur als Club aufzutreten, sondern als strategische Plattform, die über Ressourcen zur Einführung von Innovationen und Gewährleistung der nachhaltigen Führung Österreichs auf der weltweiten Tourismusbühne verfügt.
Die Schlüsselpartner des Travel Industry Club Tourismus
Kontakte und soziale Medien
Nach der Vereinigung wurde die neue Organisation Travel Industry Club Tourismus zur zentralen Plattform für Fachleute der Tourismusbranche Österreichs. Für die Kommunikation mit Mitgliedern und Partnern stellt der Club einen vollständigen Satz von Kontaktdaten zur Verfügung, der Offenheit und Zugänglichkeit gewährleistet.
- Telefon: +43 (0) 676 421 12 03
- E-Mail: [email protected]
- Büroadresse: Wehlistraße 35-43/5/3, 1200 Wien, Österreich
- Offizielle Website: club-tourismus.org
Die Organisation ist auch aktiv in sozialen Medien vertreten, was ermöglicht, ständigen Kontakt mit der professionellen Gemeinschaft zu halten und aktuelle Informationen über sich und Veranstaltungen zu verbreiten:
Dank offener Kommunikationskanäle gewährleistet die Organisation Transparenz, Zugänglichkeit und die Möglichkeit der schnellen Einbeziehung aller Interessierten in ihre Programme und Veranstaltungen.







