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Großglockner Hochalpenstraße

von Anna-Maria Leitner

Inhaltsverzeichnis
Großglockner Hochalpenstraße

Die Großglockner Hochalpenstraße ist eine Kultroute von knapp 48 km Länge zum zauberhaften Nationalpark Hohe Tauern. Jede der 36 atemberaubenden Serpentinen eröffnet einen neuen Blick auf das Reich der Gletscher, Naturschutzgebiete und Dreitausender.

Eine einzige Reise führt durch gleich vier Klimazonen – von grünen Wiesen bis zum ewigen Schnee am Fuße des Großglockners (3798 m).

Heute verbindet diese strategische Verkehrsader die Bundesländer Salzburg und Kärnten. Sie wurde zwischen 1930 und 1935 als Arbeitsbeschaffungsprojekt errichtet. Erfahren wir, wie eine Straße, die in der Ära der Weltwirtschaftskrise zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit geboren wurde, zu einer bedeutenden wissenschaftlichen Plattform für die Erforschung alpiner Ökosysteme wurde.

Vollständiger Name

Großglockner Hochalpenstraße

Länge

47,8 km

Maximale Höhe

Edelweißspitze – 2571 m, Hochtor – 2504 m

Koordinaten

Start im Norden – Bruck an der Großglocknerstraße (47°17'14"N, 12°49'29"E), Ziel im Süden – Heiligenblut am Großglockner (47°02'23"N, 12°50'34"E)

Schlüsselstellen der Route

Nordeinfahrt Bruck, Pass Fuscher Törl, Pass Hochtor, Kaiser-Franz-Josefs-Höhe, Blick auf den Pasterze-Gletscher, Abzweigung zur Edelweißspitze, Südeinfahrt Heiligenblut

Saison

Jährlich von Anfang Mai bis Oktober/November

Fahrzeit

Ohne Stopps – ca. 1,5 Std., empfohlen mit Besichtigung – 4-6 Std. (für Aussichtspunkte, Ausstellungen, kurze Spaziergänge)

Preise

Tagesticket Auto – 46,50 €,

Hin und retour – 56 €,

Saisonkarte – 130 €,

Tagesticket E-Auto – 40 €,

3-Wochen-Ticket – 93 €,

Parkplatz Ferleiten – 10 €/Tag (maximal 48 Stunden)

Ökologischer Aspekt

Spezielle Tarife für Elektrofahrzeuge fördern umweltfreundlichen Tourismus

Großglockner Hochalpenstraße – 4K Cinematischer Film | Österreich

Geschichte der Straße

Stellen Sie sich vor... Es war das Jahr 1930, als die Weltwirtschaftskrise die Volkswirtschaften zerstörte. Damals entstand in Österreich die Idee, eine Asphaltstraße durch das Herz der Alpen auf 2500 m Höhe zu bauen. So beschloss Österreich, der Arbeitslosigkeit, der Geographie und sogar den Skeptikern die Stirn zu bieten. Gehen wir die wichtigsten Punkte dieses Triumphes durch:

  • 1. Jahrtausend v. Chr. Der Ort der künftigen Großglockner Hochalpenstraße war jahrhundertelang ein gefährlicher Pfad. Römer und Kelten hinterließen hier Bronzestatuetten als Opfergaben an die Götter. Bis ins 19. Jahrhundert war dies ein wichtiger, aber gefährlicher Weg für Maultiere und Fußgänger.
  • 1924-1929. Im 20. Jahrhundert, nach dem Zerfall des Kaiserreichs, waren Nord- und Südösterreich voneinander getrennt. Da bereiste der Ingenieur Franz Wallack 30 Pässe und präsentierte ein Straßenprojekt, das „der hellste Stern Europas" werden sollte. Doch die Skeptiker beharrten: „Wer braucht schon eine Straße in den Himmel in einem armen Land?"
  • 30. August 1930. Die Antwort auf die Frage der Skeptiker gab die Wirtschaftskrise. Die Regierung startete ein großangelegtes Arbeitsprojekt. Die erste Sprengung am Hang wurde metaphorisch als Schuss gegen die Arbeitslosigkeit bezeichnet. Von da an kamen über dreitausend Menschen mit Spitzhacken und Schaufeln an den Fuß der Berge.
  • 22. September 1934. Während die Arbeiter sich in die Felsen gruben, veranstaltete Landeshauptmann Franz Rehrl, ein fanatischer Autoliebhaber, die wichtigste Testfahrt der Geschichte. In einem winzigen Steyr 100 fuhr er als Erster über den Pass. Von da an war die Straße nicht mehr bloß eine Zeichnung.
  • August 1935. Anfang des Monats wurden bereits die ersten Rennen auf dem frischen Schotter ausgetragen. Geboren aus der Krise, verband die Strecke die Länder und gab der Nation Grund zum Stolz.
  • Von 1935 bis heute. Mit dem „Wirtschaftswunder" wurde der Weg zur Traumstraße für Millionen. Er wurde erweitert und mit Aussichtspunkten ausgestattet.

Heute steht die Ingenieurlegende Großglockner Hochalpenstraße in einer Reihe mit der kaiserlichen Residenz und der mittelalterlichen Festung Hohensalzburg und bildet die heilige Dreifaltigkeit des österreichischen Tourismus.

Großglockner Hochalpenstraße

Geschichte der Großglockner Hochalpenstraße

Schlüsselparameter der Route

Die Großglockner Hochalpenstraße ist nicht einfach eine Straße von Punkt A nach Punkt B, sondern eine geplante Erlebnisroute, bei der absolut alles auf Eindruck berechnet ist.

Der „Puls" der Straße schlägt auf 2504 m Höhe – der Höhe des Hauptpasses Hochtor. Die Route zählt 36 markante steile Kurven, die in den Nationalpark Hohe Tauern führen und dabei den höchsten Berg Österreichs, den Großglockner, und seinen größten Gletscher, die Pasterze, passieren.

Der wichtigste praktische Parameter für Touristen ist die Großglockner Hochalpenstraße Maut. Man muss wissen, dass dies eine private mautpflichtige Straße ist und ihre Kosten eine Investition in das Erlebnis darstellen: das beliebteste Fortbewegungsmittel ist ein Auto, das an jedem österreichischen Flughafen gemietet werden kann. Das Tagesticket für ein Auto beträgt etwas über 46 €. Diese Summe beinhaltet nicht nur die Durchfahrt, sondern auch den Zugang zu einem Netz lehrreicher Ausstellungen und Wanderwegen.

Routendetails

Die klassische und am meisten empfohlene Route verläuft von Norden nach Süden, vom Land Salzburg nach Kärnten. Am besten startet man in Bruck, wo die Reisenden der symbolische „Nullkilometer" und die Glockner-Brücke erwarten.

Anfangs erscheint die Straße ganz gewöhnlich, aber nach dem Dorf Fusch und der Mautstelle in Ferleiten auf 1151 m ändert sich ihr Charakter abrupt. Von hier beginnt der wahre Serpentinenaufstieg durch vier Klimazonen. Allmählich an Höhe gewinnend, passieren die Reisenden folgende Schlüsselstellen:

  • Oberes Naßfeld, 2268 m mit dem Wilfried-Haslauer-Haus
  • Pass Fuscher Törl, 2428 m, von dem die Straße zur Edelweißspitze abzweigt
  • Nationalpark Hohe Tauern mit Seen, Wasserfällen und vielfältiger Fauna und Flora
  • Tunnel Mittertörl und Hochtor, 2504 m – am Alpenhauptkamm

Beim Überqueren des Hochtors wechseln die Berg-„Pilger" nicht nur das Bundesland, sondern passieren auch die kontinentale Wasserscheide. In Kärnten eröffnet sich die Weggabelung des Schicksals. Die rechte Abzweigung führt über die Gletscherstraße zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe, dem Ausgangspunkt zum Pasterze-Gletscher. Die gerade Richtung führt gemächlich hinab vorbei am Wallackhaus und Schachnern ins idyllische Heiligenblut.

Vor dem Start beachten Sie:

  • Fahrtrichtung – von Norden nach Süden bietet immer die beste Aussicht (Fahrspur näher am Abgrund) und ein sanfteres „Eintauchen" ins Hochgebirge.
  • Großglockner Hochalpenstraße Karte – markieren Sie die wichtigsten Abfahrten, um nichts zu verpassen.
  • Zeit – planen Sie mindestens 4-5 Stunden ein, plus etwa eine Stunde für den Aufstieg zum Gletscher und ebenso viel für ein Mittagessen in einer Berghütte.

Auf dem Weg sind jede Kurve, jeder Tunnel und jede Aussichtsplattform in perfekte Dramaturgie eingebettet. Die Aufgabe des Reisenden ist es, nicht zu hetzen und das Szenario sich in eigenem, gemächlichem Tempo entfalten zu lassen.

Die weltberühmte Großglockner-Hochalpenstraße

Großglockner Hochalpenstraße

Die besten Stopps und Aussichtspunkte entlang der Straße

Wo schlägt das Herz der Alpen am lautesten? Die Fahrt über den Großglockner ist eine Abfolge bewusster Stopps, von denen jeder die Seele der Hochgebirgswelt offenbart, und jede Aussichtsplattform wird zum Portal in eine andere Realität:

  1. Edelweißspitze lässt den Maßstab des Nationalparks begreifen. Die Abzweigung von der Hauptroute beim Fuscher Törl wird zur Bewährungsprobe für den Fahrer. Der steile Aufstieg (bis zu 12% Steigung) führt zum höchsten mit dem Auto erreichbaren Punkt der Route.
  2. Fuscher Törl – Gedenkstätte und Geschichte. Dies ist ein Ort des Gedenkens und der Panoramen, an dem ein mächtiges Monument zu Ehren der beim Straßenbau ums Leben gekommenen Arbeiter steht (ein Werk des Architekten Clemens Holzmeister).
  3. Hochtor – der Pass-Wasserscheide und höchste Punkt auf der Hauptfahrbahn (2504 m). Wenn Sie durch den Tunnel fahren, überqueren Sie den Alpenhauptkamm, die Grenze zwischen Salzburg und Kärnten sowie die kontinentale Wasserscheide zwischen dem Donaueinzugsgebiet und den zur Adria fließenden Gewässern.
  4. Kaiser-Franz-Josefs-Höhe – der touristische Hauptpunkt der Route mit einem mehrstöckigen Zentrum mit Gletscherausstellungen, Kino und Panoramasaal. Von der Aussichtsplattform der berühmteste und zugänglichste Blick auf die Riesen: den Großglockner und den Pasterze-Gletscher.
  5. Informationszentren und Tierbeobachtungspunkte. Die Straße ist als Freilichtmuseum in die Landschaft integriert.
  6. Besucherzentrum Kaiser-Franz-Josefs-Höhe – ein mehrstöckiger Informationshub. Das Zentrum führt auch thematische Ausstellungen durch, die die Natur der Hohen Tauern erschließen.
  7. Tierbeobachtungspunkte – Murmeltiere und Gämsen trifft man am häufigsten auf den Abschnitten zwischen Fuscher-Törl und Hochtor. Sie haben keine Angst vor Menschen, aber das Füttern ist verboten.

Nehmen Sie sich unbedingt Zeit nicht nur für Fotos von der Aussichtsplattform, sondern auch für einen halbstündigen Spaziergang auf einem der Wege (z.B. Gamsgrubenweg von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe).

Kaiser-Franz-Josefs-Höhe: Blick auf Großglockner und Gletscher

Die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe gleicht einem Podest für einen Riesen. Wer diesen Boden betritt, steht auf der Aussichtsplattform dem höchsten Berg Österreichs gegenüber – dem Großglockner (3798 m). Zu Füßen erstreckt sich seine gewaltige Eisdecke – der Pasterze-Gletscher. Von hier startet der abenteuerliche Gamsgrubenweg, der durch Tunnel ins Naturschutzgebiet führt. Das Wetter sollte Ihren Eindrücken nicht im Wege stehen!

Kaiser-Franz-Josefs-Höhe - Blick auf Großglockner und Gletscher

Kaiser-Franz-Josefs-Höhe

Edelweißspitze: Die höchste Zufahrt und das Panorama

Die Aussichtsplattform bietet genau das Richtige für einen Adrenalinstoß. Sie zeigt das vollständigste Panorama. Die Edelweißspitze erreicht man leicht, indem man auf die 1,6 km lange Stichstraße beim Fuscher Törl abbiegt. Der unglaubliche Aufstieg wird zum Härtetest für Fahrer. Der höchste mit dem Auto erreichbare Punkt liegt auf 2571 m, wo die Gäste eine Aussichtsplattform mit Blick auf die Gletscher erwartet. In den eigentlichen Nationalpark Hohe Tauern dürfen keine Busse und Lkw, was eine fast intime Atmosphäre der Einsamkeit mit den Bergen schafft.

4K Drohnenaufnahme Aussichtspunkt Edelweißspitze, Österreich, 2.571 m

Hochtor: Pass/Tunnel und „alpine" Atmosphäre

Die Durchfahrt durch den Hochtor-Tunnel erfolgt auf 2504 m Höhe. Man muss unter dem Felsen durchfahren und dabei den Alpenhauptkamm sowie die Verwaltungsgrenze zwischen Salzburg und Kärnten überqueren. Beim Aussteigen auf dem Parkplatz bemerkt man sofort das Reich nackter Felsen und dünner Luft – typische „alpine Tundra". Dies ist ein Ort minimalistischer, rauer Schönheit, wo man die wahre Macht und das Alter der Berge spürt.

Fuscher Lacke und die „Murmeli": Fotostopp und kurze Rast

Nach den schwindelerregenden Serpentinen erscheint dieser kleine Hochgebirgssee wie eine friedliche Oase. Auf 2261 m Höhe spiegelt die glatte Oberfläche des Sees den Himmel und die Berghänge wider – ein idealer Ort für schöne Fotos. Die Hauptdarsteller hier sind allerdings nicht die Landschaften, sondern die Murmeltiere („Murmeli"). Die wohlgenährten, völlig zahmen Tierchen gelten als inoffizielle Maskottchen des Großglockners. Sie posieren bereitwillig bei ihren Bauten. Halten Sie hier für ein kurzes Picknick an, lauschen Sie dem Pfiff der Murmeltiere und atmen Sie die kristallklare Luft ein!

Fuscher Lacke - Großglockner Hochalpenstraße

Fuscher Lacke

Was unternehmen auf der Großglockner Hochalpenstraße

Die Reise auf der Großglockner Hochalpenstraße bietet ein flexibles Szenario, bei dem man selbst die Rolle wählen kann: Autotourist, ausdauernder Radfahrer, wissbegieriger Entdecker oder Bergsteiger. Der Schlüssel zur Planung sind die Großglockner Hochalpenstraße Öffnungszeiten, Routen und Karten. Die Straße ist von Anfang Mai bis Anfang November geöffnet mit klarem Zeitplan: Mai: 6:00 – 20:00, Sommer: 5:30 – 21:00, Herbst: 6:00 – 19:00.

Gestalten Sie Ihr spannendes Szenario:

  • Express-Tour (3-4 Stunden). Man kann von Norden (Ferleiten) einfahren, gemächlich mit Stopps beim Fuscher Törl aufsteigen und unbedingt zur Edelweißspitze für einen Panoramablick fahren. Weiter – Durchfahrt durch den Hochtor-Tunnel und Abstieg nach Süden, nach Heiligenblut. Im Ergebnis bekommt man eine Portion Adrenalin auf den Serpentinen und garantierte Fotos vor dem Hintergrund Dutzender Dreitausender. Der Preis beträgt für das Tagesticket ca. 46 € pro Auto.
  • Intensiver Tag (ca. 6-8 Stunden). Diese Route beinhaltet alles aus der Express-Tour, fügt aber den Höhepunkt hinzu – den Besuch der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe. Hier kann man 2-3 Stunden für die multimediale Ausstellung, die Aussicht auf den Pasterze-Gletscher und den Großglockner sowie einen Spaziergang auf dem Gamsgrubenweg zum Wasserfall verbringen. Möglich ist eine Fahrt mit der Standseilbahn zum Gletscherrand, Mittagessen in einer Berghütte.
  • Aktives Wochenende eignet sich für Fans abwechslungsreicher Erholung. Mieten Sie ein Mountainbike in Bruck und fordern Sie sich auf den 36 Kurven mit über 1500 m Höhenunterschied heraus. Die Straße lässt sich als Startpunkt für ernsthafte Wanderrouten wie die Glocknerrunde oder den Alpe-Adria-Trail nutzen.

Das Highlight des Sommers ist das legendäre Radrennen Glocknerkönig. 2026 findet es am 7. Juni statt. Dabei werden Tausende Teilnehmer die 27 km mit bis zu 12% Steigung bezwingen. Motorradfahrer lieben diese Kurven wegen des perfekten Asphalts und der Aussichten. Aber neben dem Fahren sollte man nicht vergessen, dass dies auch ein Epizentrum der Aktivitäten ist. Wanderwege unterschiedlicher Schwierigkeit starten von zahlreichen Parkplätzen. Liebhaber von Skitouren und Bergsteiger nutzen sie für den Zugang zu Hochgebirgshütten und Hängen. Hier betreibt man Fotosafaris, Wandern, Trekking und Bildungstourismus.

Die weltberühmte Großglockner-Hochalpenstraße

Großglockner Hochalpenstraße

Praktische Informationen für die Reiseplanung

Vor der Fahrt zum Großglockner sollte man sich nicht nur von romantischer Stimmung, sondern auch von pragmatischer Vorbereitung leiten lassen. Der Hauptfeind und Verbündete ist das Großglockner Hochalpenstraße Wetter im Hochgebirge. Bedenken Sie, dass die Temperatur am Pass um 15-20°C niedriger ist als im Tal und Nebel oder Nassschnee immer plötzlich aufziehen. Vor der Abfahrt ist es wichtig, nicht die allgemeine Regionsprognose zu prüfen, sondern die Berichte für Höhen über 2500 m auf der Website der Straße.

Wichtige Punkte für die Vorbereitung:

  • Kleidung. Selbst im Sommer sollte man sich mit winddichter Jacke, Mütze und Handschuhen ausrüsten.
  • Zeit. Die Abfahrt plant man am besten bei Sonnenaufgang, um Warteschlangen zu vermeiden und Parkplätze zu sichern.
  • Tickets. Online-Kauf des Tagestickets spart erheblich Zeit.

Die Großglockner Hochalpenstraße ist keine Rennstrecke, sondern ein Denkmal der Ingenieurskunst, wo jede Kurve Respekt verlangt. Nur den Vorbereiteten und Disziplinierten lächelt hier das Glück.

Sicherheitstipps auf den Serpentinen

Die Fahrt über diese legendäre alpine Serpentinenstraße ist ein unvergessliches Abenteuer. Das Befolgen einfacher Regeln auf den Serpentinen schafft Komfort und Sicherheit für alle Passagiere.

  • Bei langen Abfahrten (besonders auf der Südseite) wird empfohlen, einen niedrigen Gang (2. oder 3.) einzulegen.
  • Jedes Überfahren der Mittellinie bedeutet Risiko eines Frontalzusammenstoßes. Die Markierung ist einzuhalten.
  • Überholen von Fahrrädern und Wohnmobilen ist nur auf speziell verbreiterten Abschnitten mit unterbrochener Markierung erlaubt.
  • Wenn Passagieren übel wird oder sie Höhenangst haben, sollten sie sich auf die Straße vor dem Auto oder auf ferne Berggipfel konzentrieren.
  • Anhalten ist nur auf ausgewiesenen Parkplätzen erlaubt, die durch Schilder gekennzeichnet sind.
  • Beim Überholen einen Seitenabstand von mindestens 1,5 m einhalten.
  • Vergessen Sie nicht, das Abblendlicht einzuschalten und seien Sie auf Tunnel vorbereitet (wie Mittertörl oder Hochtor).

Diese Tipps helfen, sich nicht auf den Fahrstress zu konzentrieren, sondern auf die atemberaubenden Ausblicke vor dem Fenster.

Die weltberühmte Großglockner-Hochalpenstraße

Großglockner Hochalpenstraße

Kultureller Wert und Schutz

Der Hauptwert der Großglockner Hochalpenstraße liegt in der Bereitstellung eines sicheren und komfortablen Zugangs zu den Landschaften des alpinen Hochgebirges, die sonst nur für erfahrene Bergsteiger zugänglich wären.

Diese Hochgebirgs-Gletscherlandschaften ziehen jährlich Millionen von Touristen mit ihrer Schönheit an. In Anerkennung der Einzigartigkeit des Ortes hat Österreich der Straße den Status einer geschützten hochalpinen Kulturlandschaft verliehen. Die Straße wurde zum Maßstab für das harmonische Zusammenleben von Infrastruktur und Naturschutzgebiet, wo jeder Kilometer Asphalt als Brücke zum Verständnis der Größe und Verletzlichkeit der Alpen dient.

FAQ

Wie viel Zeit braucht man, um die Straße zu befahren?

Ohne Stopps dauert die Fahrt etwa 90 Minuten. Für einen vollwertigen Besuch der Aussichtspunkte und Ausstellungen werden bis zu 6 Stunden empfohlen.

Wie lang ist die Straße?

Die Länge der Hauptroute beträgt 47,8 km.

Wie hoch ist die maximale Höhe der Straße?

Der höchste Punkt auf der Hauptroute ist der Pass Hochtor (2504 m). Der höchste mit dem Auto erreichbare Punkt ist die Edelweißspitze (2571 m).

Wie viel kostet die Durchfahrt?

Die Kosten der Durchfahrt hängen vom Fahrzeug ab. Aktueller Großglockner Hochalpenstraße Preis für das Tagesticket: Pkw – 46,50 €, E-Auto – ca. 40 €, Motorrad – ca. 34 €.

Wann öffnet die Straße?

Die genauen Öffnungszeiten hängen von der Saison ab. Die Straße öffnet jährlich Anfang Mai (das genaue Datum hängt vom Wetter ab) und ist bis Anfang November befahrbar.

Was sind die interessantesten Stellen?

Schlüsselstellen sind die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe (Blick auf den Pasterze-Gletscher und den Großglockner), die Edelweißspitze (Panoramaplattform mit Blick auf 37 Gipfel), der Pass Hochtor (Tunnel an der Landesgrenze) und der Fuscher-Lacke-See.